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Wanderung zum Grabowsee++Landpartie durch die Prignitz++Lockerungen zu Pfingsten

MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
das lange Pfingstwochenende steht vor der Tür - und mit ihm kommt, worauf Sie (vermute ich zumindest) und ich (weiß ich sicher) schon seit Wochen sehnsüchtig warten: Die Corona-Regeln werden, wenn die Inzidenz es zulässt, gelockert, wir bekommen ein wenig Normalität zurück.
Nun muss man natürlich sagen, dass der Lockdown gezeigt hat, dass wir auch ohne Museumsbesuch, Ferienwohnung und Biergarten klarkommen. Aber mit ist es eben doch schöner, wenn Sie mich fragen.
In beinahe allen Brandenburger Landkreisen ist die Bundesnotbremse bereits ausgesetzt oder im Begriff, ausgesetzt zu werden. Es sieht also gut aus für den Biergartenbesuch und die eine oder andere Kulturveranstaltung. Hier haben wir eine Übersicht über die Inzidenzlage in allen Landkreisen für Sie zusammengestellt. Und natürlich versorgen wir Sie auch mit Kulturtipps.
Übrigens: Falls Sie doch lieber noch auf Außengastronomie verzichten wollen, aber Lust auf frische Luft haben, dann haben wir in dieser Woche wieder zwei Ideen für Sie. Zunächst ist da unser Ausflug der Woche. Es geht an den Grabowsee in Oranienburg. Die Wanderung hat zahlreiche Highlights zu bieten - mit der ehemaligen Lungenheilstätte sogar einen richtigen Lost Place.
Oder Sie schwingen sich aufs Fahrrad und radeln auf den Spuren unseres Fahrradkolumnisten Lars Sittig die Landpartie durch die Prignitz von Karstädt nach Wittenberge, die er in diesem Newsletter ausführlich beschreibt.
Wofür auch immer Sie sich entscheiden - ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und ein schönes Wochenende. Bis zur nächsten Ausgabe von “Raus aufs Land”!
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
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Ausflug der Woche: Wanderung zum Grabowsee

Kommen Sie mit uns ans Wasser, liebe Leserinnen und Leser! In dieser Woche laden wir Sie ein ins schöne Oberhavel, genauer an den Grabowsee. Der See befindet sich im Oranienburger Ortsteil Friedrichsthal in unmittelbarer Nähe zum Oder-Havel-Kanal, zu dem er allerdings keine Verbindung hat. Der See ist fast komplett von Wald umgeben - und am Ostufer befindet sich die Heilstätte Grabowsee, eine ehemalige Lungenheilanstalt. Wegen der dichten Vegetation ist auf dieser Seite kein Seezugang möglich, weshalb wir den See nicht am Ufer umrunden können. Aber von vorn.
Als Startpunkt unserer Wanderung bietet sich die Schleusenbrücke zwischen dem Lehnitzsee und dem Oder-Havel-Kanal an der B273 an, da es dort auch Parkmöglichkeiten gibt. Los geht’s auf dem Radweg in Richtung Schmachtenhagen. Direkt hinter der Brücke biegen wir nach links auf den Weg ab, der uns am Oder-Havel-Kanal und der Klinkerhafenbrücke entlang an die Westseite des Grabowsees führt.
Per Klick auf die Karte gelangen Sie zur Wanderung beim Tourenanbieter Komoot.
Per Klick auf die Karte gelangen Sie zur Wanderung beim Tourenanbieter Komoot.
Weiter geht es zur Nordseite des Sees. Dort erwartet uns ein Strand. Wenn es Ihnen - was verständlich wäre - für einen Sprung ins Wasser noch zu kalt ist, behalten Sie die Stelle doch für den Sommer im Hinterkopf.
An der Ostseite des Sees treffen wir nun auf das Gelände der ehemaligen Lungenheilanstalt, das heute eine beliebte Kulisse für Filme und Fotografie-Fans ist. Ein großer Teil des Geländes ist verfallen. Direkt am See können wir unsere Wanderung hier nicht fortsetzen.
Die meisten Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Lungenheilstätte sind verfallen. Foto: Robert Roeske
Die meisten Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Lungenheilstätte sind verfallen. Foto: Robert Roeske
Wir legen stattdessen eine kurze Strecke auf dem Malzer Weg zurück und biegen erst nach links auf den Friedrichsthaler Feldweg ein und dann rechts auf den Weg, der parallel zum Malzer Weg verläuft. Anschließend geht es auf dem Schwarzen Weg weiter in Richtung Süden - und über die Bäke. Hier lohnt ein kurzer Stopp (oder eine längere Pause, wenn Ihnen danach ist) - genießen Sie den Blick auf das kleine Fließgewässer!
Nachdem wir dem Schwarzen Weg etwas weiter gefolgt sind, biegen wir nach rechts in einen Weg ein, der uns parallel zur Bäke zum Stintgraben führt. Dieser bildet einige größere Sumpfgebiete, die landschaftlich toll, aber leider vielfach sehr vermüllt sind.
Dort angekommen, folgen wir dem Weg in Richtung Süden und damit zurück in Richtung Hauptstraße und Schleusenbrücke. Unbedingt empfehlen wollen wir Ihnen einen Abstecher zur Drei-Brüder-Buche, einem Naturdenkmal, das je nach Interpretation aus drei Buchen mit einem Stamm oder einer Buche mit drei Stämmen besteht.
Übrigens: Wie Sie unserer Karte entnehmen können, lässt sich die große Kurve um die Heilanstalt, die wir absolvieren, durchaus auch abkürzen. Folgen Sie dazu einfach der Begrenzung der Heilstätte und wandern Sie dann immer weiter Richtung Süden. Das spart auf der rund 14 Kilometer langen Tour doch den einen oder anderen Meter.
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Radtour der Woche: Von Karstädt nach Wittenberge durch die Prignitz

Die Liste der Sehenswürdigkeiten bei der Tour durch den Hohen Norden Brandenburgs ist lang: Ein Großsteingrab, ein preisgekröntes Moor, fast 30 Kilometer durch die Elbauen, Wittenberge und das Landstädtchen Lenzen mit vielen historischen Gebäuden. Dazu gibt es natürlich ganz viel Prignitz.
Die Landpartie der MAZ im „Vierländereck“, wo sich Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen begegnen, verbindet viele verschiedene Elemente. Schon wenige Kilometer nach dem Start am Bahnhof Karstädt warten das Großsteingrab in Mellen – eine beeindruckende Megalithanlage – und gleich nebenan das Rambower Moor. Mit seinen Bruchwäldern, Freiflächen, Schilflandschaften und Wasserflächen wirkt das Naturschutzgebiet, als habe man Brandenburgs schönste Elemente in einen Talkessel verpflanzt. Bei einem Wettbewerb der Sielmann-Stiftung wurde das Feuchtgebiet zur „Schönsten Moorlandschaft 2014“ gekürt.
Die Tour führt am Rambower Moor entlang. Foto: Lars Sittig
Die Tour führt am Rambower Moor entlang. Foto: Lars Sittig
Es folgen der Rudower See und das Landstädtchen in Lenzen mit Sehenswürdigkeiten wie dem stumpfen Turm und der Burg, die ein sehr schöner Schlossgarten umgibt. Der ehemalige Grenzturm am Elbufer ist inzwischen ein Aussichtsturm mit einem tollen Blick über die Landschaft, der bestens ausgebaute Abschnitt des Elberadweges ist eine Mischung aus Natur- und Radfahrerparadies.
Die Tour führt durch das Unesco-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, in dem die größte Deichrückverlegung in Deutschland vorgenommen worden ist. Biotope wechseln sich mit idyllischen, kleinen Siedlungen wie Müggendorf ab. Auch hier wartet am Wegesrand ein Rastplatz mit Infopunkt.
Die Prignitz hat sich auf Radler gut vorbereitet: Es gibt viele Tafeln mit Wissenswertem über die Region und das Radwegenetz ist gut ausgeschildert. In der Burg Lenzen, die dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gehört, ist ein Besucherzentrum mit Information und Shop eingerichtet worden.
Toller Ausblick vom ehemaligen Grenzturm in Lenzen. Foto: Lars Sittig
Toller Ausblick vom ehemaligen Grenzturm in Lenzen. Foto: Lars Sittig
Hier alles Wissenswerte zur Tour in Kürze:
Die Strecke: Die Strecke der MAZ-Landpartie führt vom Bahnhof Karstädt durch eine Unterführung auf die andere Gleisseite und dann Richtung Autobahn. Auf einem Teil des regionalen Knotenpunkt-Wegesystems (Rundkurs Dorfromantik) geht es nach Stavenow und zur gleichnamigen Burg – gleich hinter der Brücke über die Autobahn bei Karstädt rechts abbiegen und den Radpfeilen folgen.
Vom Knotenpunkt 11 bei Stavenow verläuft die Route auf einer wenig befahrenen Landstraße, die Teil der offiziellen Radrouten ist, über die L 131 und L 121 nach Boberow, dann weiter auf einem unbefestigten, aber gut befahrbaren Weg am Rande des Rambower Moors zum Großsteingrab in Mellen. Von dort führen am Nordufer des Sees unbefestigte, aber ordentlich befahrbare Wege nach Nausdorf und anschließend ein guter Plattenweg nach Leuengarten.
Der nun folgende Abschnitt des offiziellen Radweges am Rudower See nach Lenzen ist etwas steinig, aber er erfüllt seinen Zweck. Kurz hinter Lenzen beginnt am ehemaligen Grenzturm der exzellent ausgebaute Elberadweg, der bis zum Ziel Wittenberge führt.
Für eine detaillierte Ansicht klicken Sie bitte auf die Karte.
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Die Highlights? Die Tour ist ein bunter Mix aus der typisch norddeutschen Landschaft, viel Natur, viel Dorfromantik, den üppigen, grünen Elbauen und den Sehenswürdigkeiten der Städte Lenzen und Wittenberge.
Lenzen: Das Landstädtchen verfügt über über einen schönen historischen Stadtkern, eine spannende Geschichte sowie viele sehenswerte Bauwerke und Objekte, wie das Rathaus, den stumpfen Turm, eine Postmeilensäule, die St.-Katharinen-Kirche sowie die Figurengruppe Lenzener Narrenfreiheit an der Burg mit Bergfried und einem sehr schönen Garten. Am Elbeufer erinnert ein Grenzturm, der bestiegen werden kann, an die deutsche Teilung.
Wittenberge: Die bewegte, schillernde Historie der Stadt wird auch durch die Architektur eindrucksvoll dokumentiert. Dazu gehören unter anderem der größte freistehende Uhrenturm auf dem europäischen Festland, zwei riesige Elbbrücken, das frühere Nähmaschinenwerk, der Steintorturm, das neobarocke Rathaus, die alte Ölmühle und stattliche Kirchen. Auf dem Weg am Ufer der Elbe kann man in der bevölkerungsreichsten Stadt im Landkreis Prignitz Hafenatmosphäre genießen.
Zu den vielen sehenswerten Orten auf der Landpartie gehören natürlich die schönen Dörfer und Biotope der Prignitz und beispielsweise das Großsteingrab von Mellen. Die Megalithanlage gehört ebenso wie die Burg Lenzen zu den sechs zentralen archäologischen Orten in der Prignitz. Allerorten gibt es eine Menge zu entdecken. Das Rambower Torfmoor ist ein eindrucksvolles Naturschutzgebiet mit einem zwölf Kilometer langen Rundwanderweg und vielen Infotafeln. Das Feuchtgebiet gehört zu den „Haltepunkten Natur“ im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg – 25 ganz besonderen Orten. Mehr Infos können im Internet auf www.dieprignitz.de und www.elbe-brandenburg-biosphaerenreservat.de abgerufen werden.
 MAZ-Tipp: Den Grenzturm an der Elbe in Lenzen besteigen und die Aussicht weit über die Auenlandschaft und den gewaltigen Strom genießen.
Eine ausführliche Beschreibung der Tour können Sie hier nachlesen. Die Strecke zum Nachfahren finden Sie in unserem Komoot-Profil.
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Brandenburg für Genießer

Ben Perry hat inzwischen drei Kochbücher veröffentlicht.
Ben Perry hat inzwischen drei Kochbücher veröffentlicht.
“Garden to Table” ist ein Zwitter, sagt der Stahnsdorfer Spitzenkoch Ben Perry über sein neuestes Buch. Der Grund: Es ist sowohl Kochbuch als auch Gartenratgeber. 50 ungewöhnliche Kochrezepte finden sich in Perrys mittlerweile drittem Buch „Garden to Table“, das im Buchhandel oder direkt bei ihm erhältlich ist (Christian Verlag, 29,99 Euro).
Sie wollen wissen, was bei ihm auf den Tisch kommt? Es geht quer durchs Jahr und die Zutaten sind ungewöhnlich, so viel sei verraten: Von „Spinat von weißer Melde, gebackenes Eigelb, Birken-Cornichons“ im Frühling geht es über „Karottengrün, Chorizo, Karotten-Bulgur“ im Sommer und „Quitte, Salzwiesenlamm, Rosmarin“ im Herbst bis zu „Rote-Beete-Lollis“ im Winter.
Oft hat der Koch Erklärungen dazu geschrieben, was ein Gemüse oder ein Kraut so drauf haben. So unterstützt Kümmel die Verdauung, ist krampflösend und hält den Atem frisch, erfährt der Leser, Pimpernell wird gegen innere Blutungen und Durchfall eingesetzt, außerdem hilft die Pflanze gegen Venenstauungen und ihre Wurzel soll entzündungshemmend wirken. So wird der Rezeptteil praktisch nebenbei auch zum Lexikon.
Was dem Spitzenkoch beim Gärtnern wichtig ist? „Viele Leute haben Berührungsängste. Mir hat total geholfen: Einfach loslegen. Man kann ja auch zwei Versuche machen und lernt dazu. Also zum Beispiel etwas vor und nach den Eisheiligen aussäen und beobachten, was davon funktioniert.“ Sinnvoll findet er einen Gartenplan, damit mache man sich das nächste Jahr einfacher. Aber sonst: „Aufs Bauchgefühl hören.“
Sie wollen mehr über Ben Perry und sein neues Buch erfahren - und ein Rezept mit Radieschen, stichfestem Büffeljoghurt und Ahornsirup direkt ausprobieren? Hier geht es zum ausführlichen Bericht. Text und Foto: Konstanze Kobel-Höller
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Tipps aus der Region

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Raus in den Garten

Ein Klassiker und eine besonders schöne Sorte unter den Edelfliedern: "Andenken an Ludwig Späth". Foto: Andrea Warnecke/dpa
Ein Klassiker und eine besonders schöne Sorte unter den Edelfliedern: "Andenken an Ludwig Späth". Foto: Andrea Warnecke/dpa
Immer der Nase nach: Wahre Duftwolken weisen uns derzeit den Weg zum Fliederbusch im Garten. In diesem Jahr haben sich die üppigen Rispen später geöffnet als sonst. Dank des recht frischen Wetters halten sie sich aber länger.
Die Blüte kostet die Hybriden viel Kraft. Daher sind Kompostgaben im Frühling willkommen. Alternativ kann man mit Hornspänen düngen. Ein regelmäßiger Schnitt der Zweige, etwa um die Blüten in die Vase zu stellen, sorgt automatisch für eine Verjüngung der Pflanzen. Wer keine Zweige für die Vase schneidet, führt den Schnitt direkt nach der Blüte durch. An den neuen Trieben entwickeln sich im Herbst die Blütenknospen für das darauffolgende Jahr. Wer einen Schnitt in den Wintermonaten durchführt zur Wuchsregulierung, sollte wissen: dieser hat immer einen Verlust an Blütenknospen zur Folge.
Mit den Jahren lässt die Vitalität der Sträucher nach - dann ist es Zeit für eine Verjüngungskur. Alte Sträucher, die ausreichend Sonnenlicht erhalten, können im zeitigen Frühjahr bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden. Ist der Neuaustrieb sehr stark, sollte man deren Anzahl reduzieren. So baut sich der Strauch wieder ansehnlich auf.
Grundsätzlich bevorzugt der Flieder einen kalkhaltigen, nahrhaften Untergrund. Sandige Böden sind aber letztlich kein Problem. Schließlich ist die Gattung Syringa in den Steppen Vorderasiens bis hin nach Osteuropa verbreitet. Die Pflanzen wachsen in Halbwüstengebieten. Mit ihrer Vorliebe für warme, trockene Böden kommen sie auch in Zeiten von heißen Sommern gut klar.
Im Alter werden die Sträucher rundlich und ausladend. Zum Teil bilden sie dann Ausläufer - aus der Erde wachsen neue Triebe heran. Diese sollte man regelmäßig entfernen, es sei denn, der Flieder soll eine Hecke bilden.
Begonnen hat der Flieder seine Karriere übrigens als duftende Pflanze in orientalischen Lustgärten. Ähnlich wie Tulpen und Rosskastanien gelangte er im Jahr 1560 aus Konstantinopel in die Gärten und Parks im Westen. 
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Fundstück der Woche

Drei Bände mit Ausflugstipps hat Veikko Jungbluth aus Eichwalde bereits veröffentlicht.
Drei Bände mit Ausflugstipps hat Veikko Jungbluth aus Eichwalde bereits veröffentlicht.
Veikko Jungbluth ist viel in der Region unterwegs. Gemeinsam mit seiner Frau wandert und radelt er jedes Jahr hunderte Kilometer durch Brandenburg und Berlin. Das Ergebnis sind inzwischen bereits drei Bücher - zuletzt erschien “Veikkos Ausflugsführer”.
Darin stellt er Orte vor, die sich für einen mehrtägigen Aufenthalt eignen und Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung sein können. Sein Augenmerk liegt dabei auf kleinen, noch nicht so bekannten Orten – darunter Zesch am See und Dahme in Teltow-Fläming, Märkisch Buchholz und Eichwalde in Dahme-Spreewald sowie Wriezen in Märkisch Oderland.
Alle drei Bücher eint das Konzept: Viele Bilder von Seen, Wäldern, Sehenswürdigkeiten und schönen Details, eine Karte für den Überblick. Ausschweifende Texte gibt es nicht, dafür einen QR-Code. Damit können die Nutzer des Ausflugsführers den genauen Streckenverlauf und die GPS-Daten der Tour im Netz abrufen. „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“, sagt Veikko Jungbluth, der durch die Optik die Leute zum Nachradeln und Nachwandern dieser Touren animieren möchte. Ein Buch könne man einfach genussvoller durchblättern und die Orte schöner präsentieren als im Netz.
Veikko Jungbluth ist viel in Brandenburg und Berlin unterwegs.
Veikko Jungbluth ist viel in Brandenburg und Berlin unterwegs.
Dabei ist der Eichwalder im Internet schon lange umtriebig. Veikko Jungbluth hat mit der Seite „Veikkos Archiv“ vor gut zehn Jahren eine Plattform gegründet, auf der mittlerweile mehr als 100 Touren durch Berlin und Brandenburg sowie unzählige Sehenswürdigkeiten und heimatgeschichtliche Dokumente hinterlegt sind. Dazu gehört auch eine App, die als digitaler Stadtführer dient. Text und Fotos: Nadine Pensold
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