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Wanderung um den Netzener See++Brandenburgs schönste Badeseen++Erdbeer-Tipps

MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe von “Raus aufs Land” pünktlich zum Start der ersten großen Hitzewelle des Jahres. “36 Grad uns es wird noch heißer” - für den Sommer-Ohrwurm bitte hier entlang - und wir mittendrin. Dabei ist offiziell noch gar nicht Sommer. Der beginnt erst am Montag, dem Wetter hat das aber offenbar niemand gesagt.
Nun ja, wir wollen nicht jammern, sondern lieber an Abkühlungsstrategien arbeiten. Mir wurde kürzlich der Profi-Tipp von Dachgeschoss-Wohnenden übermittelt. Das Zauberwort lautet Hundekühldecke. Es gibt sie in allen Farben, bunt gemustert oder doch eher dezent. Und offenbar eignen sie sich nicht nur für Vierbeiner. Mir ist zwar noch nicht ganz klar, wie die Anwendung genau vonstatten geht, aber das wird sich finden. Wenn es die tropischen Nächte erträglich macht, bin ich auch ohne Dachgeschoss zu Experimenten bereit.
Tagsüber setze ich aber natürlich wahlweise auf Ventilatoren und Eis im Büro oder auf Badeseen nach Feierabend. Ganz klassisch. Für Letzteres möchte ich Ihnen in dieser Woche jede Menge Inspiration liefern: mit dem Netzener See aus dem Ausflug der Woche, den Deetzer Erdelöcher aus unserer Landpartie (beides lässt sich übrigens auch super verbinden, wenn Sie mögen) und unserem großen Überblick über Brandenburgs schönste Badeseen. Da ist für jeden Strand-Anspruch etwas dabei - versprochen.
Egal, ob Sie Team See, Team Pool im Garten oder Team Planschbecken auf dem Balkon sind - passen Sie bei der Hitze gut auf sich und ihre Lieben auf und genießen Sie das tropische Wetter!
Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche bis zur nächsten Ausgabe von “Raus aufs Land”, die Sie am kommenden Donnerstag wieder in Ihrem Mail-Postfach finden.
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
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Ausflug der Woche: Einmal um den Netzener See

Der Netzener See zeigt sich von seiner schönsten Seite. Foto: Ellen Klausch
Der Netzener See zeigt sich von seiner schönsten Seite. Foto: Ellen Klausch
Er ist 2,4 Kilometer lang, zwischen 250 und 1000 Meter breit und im Schnitt zwei Meter tief. Die Rede ist vom Netzener See in der Gemeinde Kloster Lehnin im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Dorthin nehmen wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, in dieser Woche mit auf Wandertour. Die Runde ist gut zehn Kilometer lang.
Zum Startpunkt unserer Wanderung im Örtchen Netzen gelangen Sie mit dem Auto am besten über die gleichnamige A2-Abfahrt. Von dort sind es nur wenige Meter bis zur Ecke Lehniner Chaussee/Klosterstift - und genau dort geht es los.
Wir biegen in die Straße Klosterstift ein, schlagen einen kleinen Haken über die Straße Zum Wald und wandern schließlich den Weg, der sich an Klosterstift anschließt, erst immer geradeaus und dann nach rechts weiter, bis wir am westlichen Ufer des Sees ankommen, wo der Emster-Kanal in den See mündet.
Von dort geht es am Emster-Kanal entlang bis zu einer Brücke, über die wir auf die andere Seite des Kanals gelangen. Von dort geht es zurück in Richtung See und dann an Binnensalzstellen - hier tritt im Binnenland salzhaltiges Wasser an die Oberfläche - vorbei um den nördlichen Zipfel des Gewässers herum.
Es wartet der Aussichtspunkt Netzener See, der zum Verweilen einlädt, bevor es quer durch die Siedlung Techwitz am langgezogenen nordöstlichen Seeufer entlang geht - über die Straßen Zum Tiefen Eck, Zum Trechwitzer Berg und Am Flachen Hahn. Unter der Autobahn 2 entlang geht und über den Strenggraben hinweg zunächst nach Nahmitz, wo eine sehenswerte Dorfkirche wartet.
Wieder zurück auf der anderen Seite der A2 geht es durch einen Kiefernwald zurück nach Netzen zum Ausgangspunkt unserer Tour.
Tipp: Wenn Sie die Wanderung mit einem Bad im Netzener See verbinden wollen, ist die Badestelle mit Liegewiese am Finkenweg die richtige Adresse. Sie befindet sich nicht direkt an unserer Wanderroute, ist aber dennoch gut zu erreichen. In unmittelbarer Nähe sind das Hotel “Seehof” und eine Anlegestelle für ein Fahrgastschiff zu finden.
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Radtour der Woche: Radtour durch die Gemeinden Groß Kreutz und Kloster Lehnin

Exzellente Radwege, verwunschene Biotope, ein Vogelparadies und eine Fernsicht weit über die Havelregion: Die 43 Kilometer lange MAZ-Landpartie rund um Götz, einen Ortsteil der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) im Landkreis Potsdam-Mittelmark, streift durch viel Natur und gipfelt auf einem Aussichtsturm der Extraklasse.
Schon nach wenigen Kilometern kann man vom 42 Meter hohen Aussichtsturm auf den Götzer Bergen weit in die Ferne schauen. Bei besonders guter Sicht ist sogar der Berliner Fernsehturm zu erkennen. Zur Abkühlung nach der Bergtour warten schöne Badestellen am Fuße der Erhebung an den Deetzer Erdelöchern und der Havel, die hier ihrem Beinamen „Märkischer Amazonas“ alle Ehre macht. Der Strom fächert weit verzweigt durch das Land, eine Mischung aus Lebensader und Refugium.
Auf dem Zauche-Radweg geht es am Emster-Kanal entlang. Foto: Lars Sittig
Auf dem Zauche-Radweg geht es am Emster-Kanal entlang. Foto: Lars Sittig
Immer an seiner Seite: Der bestens ausgebaute Havelradweg mit vielen idyllischen Rastplätzen. Der Zauche-Radweg am Emster-Kanal, auf dem es Richtung Süden geht, ist nicht weniger gut asphaltiert und offenbar eine Art Geheimtipp: Die Radstraße war bei der Testfahrt im Gegensatz zum Havelradweg gleich nebenan wenig besucht.
Am Ende der Wasserstraße, längst mehr Biotop als Verkehrsader, wartet das Naturschutzgebiet „Rietzer See“, ein Vogelparadies von europäischer Bedeutung. Wenn im Frühjahr und Herbst die Zugvögel im Reservat rasten, spielt sich ein beeindruckendes Naturschauspiel ab. Bestens beobachten kann man das ornithologische Spektakel von zwei Beobachtungstürmen in Rietz und am Strengsee.
Gleich nebenan erstreckt sich mit den Salzwiesen eine botanische Rarität über die Landschaft: Hier wachsen ganz besondere Pflanzen wie Strandastern, mehr als 1000 Knabenkräuter und tausende Färberscharten. Die Tour endet nach den Zwischenstationen Trechwitz und Schenkenberg am bestens angebundenen Bahnhof in Götz.
Dordidylle beim Blick auf Rietz. Foto: Lars Sittig
Dordidylle beim Blick auf Rietz. Foto: Lars Sittig
Die Route im Schnellcheck:
Die Strecke: Die 43 Kilometer lange MAZ-Landpartie führt vom Bahnhof Götz durch das Dorf, dann auf Platten- und Waldwegen zum Aussichtsturm durch die Götzer Berge. Weiter geht auf dem asphaltierten Havelradweg zu den Erdelöchern. Anschließend folgt bis Gollwitz ein Abschnitt auf dem Havelradweg (straßenbegleitender Radweg und separate, asphaltierte Radtrasse).
Nach einem kurzen Stück auf einem Radweg neben der B1 führt der ebenfalls exzellent asphaltierte Abschnitt des Zauche-Radweges am Emster-Kanal nach Rietz. Zwischen Rietz und Prützke geht es über eine Landstraße, dann folgen bis Netzen ein straßenbegleitender Radweg, bis zum Vogelbeobachtungsturm ein Plattenweg und anschließend ein Stück Feldweg.
Nach Trechwitz geht es auf einem kurzen Landstraßenabschnitt, dann auf einem straßenbegleitenden Radweg über Schenkenberg zurück zum Bahnhof in Götz.
Für eine detaillierte Ansicht, klicken Sie bitte auf die Karte. Vom Ziel geht es am Emster-Kanal entlang nach Süden, wo der zweite Teil der Tour beginnt. Foto: Google Maps
Für eine detaillierte Ansicht, klicken Sie bitte auf die Karte. Vom Ziel geht es am Emster-Kanal entlang nach Süden, wo der zweite Teil der Tour beginnt. Foto: Google Maps
Sehenswürdigkeiten: Ein Vogelparadies, ein 250 Millionen Jahre alter Gruß aus dem Erdinneren, eine wild verwucherte Wasserwelt und der Aussichtsturm auf den Götzer Bergen: Die Landpartie, die über weite Strecken durch die Gemeinden Groß Kreutz und Lehnin führt ist reich an Höhepunkten und Naturschönheiten auf engem Raum.
Oft erzählen die Orte auch eine spannende Geschichte. Der Emster-Kanal beispielsweise wurde von 1866 bis 1872 angelegt, weil eine Genossenschaft von Ziegeleibesitzern den Bau einer schiffbaren Wasserstraße zwischen dem Klostersee und der Hauptwasserstraße Havel initiierte.
Für eine detaillierte Ansicht, klicken Sie bitte auf die Karte. Foto:Google Maps
Für eine detaillierte Ansicht, klicken Sie bitte auf die Karte. Foto:Google Maps
Das Naturschutzgebiet „Rietzer See“ hat große Bedeutung als Brut- und Rastgebiet für zahlreiche seltene und geschützte Vogelarten. Die Ornithologen konnten seit 1960 mehr als 170 Vogelarten nachweisen, davon mehr als 100 als Brutvögel, heißt es beim Naturschutzbund (NABU). Es gibt beispielsweise Kormorane und Seeadler. Kraniche, Graugänse und nordische Gänse lassen sich zu den Zugzeiten am besten vom Vogelbeobachtungsturm am „Strengsee“ nördlich der Ortschaft Netzen beobachten.
Das Naturschutzgebiet Rietzer See ist aber auch eine brandenburgische botanische Rarität: Hier befinden sich die größten Vorkommen von Salzpflanzen (Halophyten). Auf den Salzwiesen blühen jährlich hunderttausende Strandastern und auf den NABU-Wiesen mehr als 1000 Knabenkräuter und tausende Färberscharten“, heißt es beim Naturschutzbund.
Die Deetzer Erdelöcher laden zur Badepause ein. Foto: Lars Sittig
Die Deetzer Erdelöcher laden zur Badepause ein. Foto: Lars Sittig
Der Aussichtsturm auf den Götzer Bergen, eine kühne Konstruktion aus Holz und Stahl ist nicht nur ein markantes Bauwerk und ein optischer Fixpunkt der Tour, von seiner Plattform hat man eine der spektakulärsten Fernsichten in der Region. Am Fuße der Bergkette dokumentiert die Havel eindrucksvoll, warum man sie auch den „Märkischen Amazonas“ nennt. Die Deetzer Erdelöcher direkt neben dem Strom, die durch den Abbau von Ton für die örtlichen Ziegeleien entstanden, sind ebenfalls ein beeindruckendes Biotop und ein Refugium für viele Tiere.
Weitere Sehenswürdigkeiten: Ein Rastplatz mit Infotafeln erinnert an die optische Telegraphenstation Nr. 6, die in Schenkenberg existierte. Viele schöne Dorfkirchen liegen auf der Tour, wie beispielsweise in Trechwitz, dort soll die älteste Glocke (gegossen 1180) des Landes Brandenburg erklingen. Auch Teile des Baumhoroskopkreises in den Gemeinden Groß Kreutz und Kloster Lehnin befinden sich auf der Route der Landpartie – mehr Infos gibt es auf der Homepage der Gemeinde Groß Kreutz. Wie immer inklusive sind die vielen kleinen Entdeckungen am Wegesrand.
MAZ-Tipp: Die Landpartie im Frühjahr oder Herbst (noch einmal) unternehmen, wenn die Zugvögel am Strengsee rasten.
Eine ausführliche Beschreibung der Tour können Sie hier nachlesen. Die Strecke zum Nachfahren finden Sie in unserem Komoot-Profil.
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Brandenburg für Genießer

Foto: Imago/Rech
Foto: Imago/Rech
Es ist Erdbeerzeit! Egal, ob Sie die leckeren Früchte einfach als Snack, als Obstkuchen oder lieber mit Vanillesauce mögen: vor dem Genuss kommt die Ernte. Und da gibt es einiges zu beachten, sagt Kerstin Kolkwitz, Chefin des Obst- und Gemüsehofs in Glindow (Potsdam-Mittelmark). Ihre Tipps zu Transport und Lagerung lassen sich übrigens auch auf in Supermärkten oder auf Wochenmärkten angebotene Erdbeeren anwenden:
  • Auf Farbe und Glanz kommt es an: Wenn oben um den Strunk noch etwas grüne Frucht zu sehen ist, macht das nichts, der Rest sollte aber rundherum knallrot sein - vor allem auch die Spitze. Ist letztere noch grün, sei die Frucht nicht reif genug.
  • Transport: Die Früchte sind sehr empfindlich und neigen zu Druckstellen. Für den Transport eignen sich deshalb luftdurchlässige Holzkörbchen am besten. Oder Sie versuchen es mit diesem Profi-Tipp: „Am besten ist es, man isst sie sofort“, sagt Kerstin Kolkwitz.
  • Lagerung: Bitte kühl und trocken. Der Kühlschrank ist eigentlich nicht der richtige Ort, hält aber Fruchtfliegen fern. Tipp von der Expertin: Erdbeeren im Kühlschrank in einer dünnen Zellophan-Tüte lagern, dann faulen sie nicht so schnell.
  • Säubern: Erdbeeren halten sich länger, wenn sie erst gewaschen und vom Strunk befreit werden, bevor sie verarbeitet werden. Erst waschen und dann feucht in den Kühlschrank? Das ist keine gute Idee.
  • Und noch ein Tipp für Selbst-Pflücker: Nicht in der Mittagssonne ernten, der frühe Morgen oder der Abend sind besser geeignet.
Erdbeeren eignen sich übrigens auch hervorragend für Sommerdrinks. Hier gibt es Inspiration - auch alkoholfrei. Oder wie wäre es mit pürierten Erdbeeren mit Mascarpone-Minz-Eis?
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Tipps aus der Region

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Raus in den Garten

Manche Hortensien blühen blau, da sie den Farbstoff Delphinidin in sich tragen - allerdings muss der Boden dafür einen niedrigen pH-Wert haben. Foto: Andrea Warnecke/dpa
Manche Hortensien blühen blau, da sie den Farbstoff Delphinidin in sich tragen - allerdings muss der Boden dafür einen niedrigen pH-Wert haben. Foto: Andrea Warnecke/dpa
Blaue Hortensien sind eine Laune der Natur. Ihre üppigen Blütendolden färben sich nämlich nur, wenn der Boden an ihrem Standort sauer genug ist. Und wie ein Chamäleon entfärben sie sich auch schnell wieder. Verantwortlich für die Veränderung der Blütenfarbe ist die Aufnahme von Aluminium-Ionen. Sind sie vorhanden, werden eigentlich rosa oder rote Hortensien-Blüten blau. Fehlen die Aluminium-Ionen, verändert sich das Blau und wird wieder zu Rosa.
Die Pflanze kann die Aluminium-Ionen nur dann über die Wurzeln aufnehmen, wenn sie frei im Boden vorkommen. Das ist allerdings nur bei einem sauren pH-Wert von unter 4,5 der Fall. Liegt die Boden-Reaktion darüber, sind die Ionen fest an andere Stoffe gebunden. Man kann diese Farbgebung also beeinflussen, indem man im Boden für ein saures Milieu sorgt. Dieses Phänomen tritt aber nur bei rosa blühenden Hortensien auf, die anderen behalten ihre Farbe - wobei alle grundsätzlich eine leicht saure Erde bevorzugen.
Blaue Hortensien sollten statt mit Leitungswasser besser mit Regenwasser gegossen werden, denn Regenwasser enthält keinen Kalk. Schon ihr lateinischer Name Hydrangea weist darauf allerdings darauf hin, dass die Pflanzen echte Trinker sind und viel Wasser brauchen.
Man kann aber auch mit “Blaumachern” nachhelfen: Der Erde etwas Aluminiumsulfat oder Kalialaun beimischen oder sie damit beträufeln. Beide Stoffe bekommt man in jedem gut ausgestatteten Fachgeschäft und Gartencenter. Auch entsprechende Hortensiendünger verfügen über die notwendigen Stoffe für die Pflanzen. Wichtig ist, dass das Sulfat nicht mit dem Gießwasser über das Blatt oder die Blüte geschüttet wird. Hilft das nicht, sollte man zusätzlich leicht sauren und eventuell auch sandigen Torf mit einem pH-Wert von 4 bis 4,5 um die Pflanzen geben. Das sorgt dann auch im Boden für ein saures Milieu.
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Fundstück der Woche

Patrick Lange (vorne) zeigt, wie die Senfherstellung funktioniert. Foto: Jens Wegner
Patrick Lange (vorne) zeigt, wie die Senfherstellung funktioniert. Foto: Jens Wegner
In dieser Woche haben wir ein Fundstück auf der Prignitz für Sie, liebe Leserinnen und Leser. 1896 wurde der Perleberger Speisesenf erfunden. Im Laufe der Jahre wurde er von verschiedenen Besitzern in Jüterbog (Teltow-Fläming), im thüringischen Altenburg und zuletzt in Stavenhagen in Mecklenburg-Vorpommern produziert. Nach 20 Jahren wird der Perleberger Speisesenf nun wieder in Perleberg produziert - auf Initiative von Lutz und Jan Lange, den Gesellschaftern der Perleberger Senfspezialitäten-Gesellschaft. 
Das Rezept und die Produktion standen im vergangenen Jahr zum Verkauf. „Niemand aus Perleberg hatte Interesse an dem Senf. Dann haben wir beschlossen, wir machen es als Familie”, so Lutz Lange. Sein Sohn Patrick (20) übernehme das operative Geschäft “Wir wollen hier einen Hofladen entstehen lassen. Der Senf wird auch in Tonkrügen angeboten werden, so wie es früher mal war”, sagt Jan Lange. Das Ziel sei es, 20 verschiedene Sorten anzubieten. Aktuell gibt es neben dem Senf nach dem alten Rezept von 1896 noch einen scharfen Senf und einen Biersenf.
Elf regionale Partner vertreiben die drei bisherigen Senfsorten bereits. Man arbeite mit anderen regionalen Herstellern zusammen, deren Produkte im Hofladen präsentiert werden können. Zu den angebotenen Produkten gehörten beispielsweise der Prignitzer Kartoffelsalat, Neudorfer Bockwurst oder Speiseöl aus Quitzow. „Die Verlässlichkeit der regionaler Partner ist uns wichtig”, sagt Jan Lange.
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