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Wanderung in der Märkischen Schweiz++Endlich wieder Martinimarkt++Mit Chili durch den Herbst

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich komme gerade aus den Bergen, eine Woche Urlaub, es fällt mir schwer, im Flachland wieder Fuß zu fassen. Andere Schwerkraft, andere Luft, andere Aussicht. Weil ich immer in der deutschen Nordhälfte gelebt habe, fühle ich mich mit Bergen unterversorgt. Und sehne mich nach ihnen, weil der Mensch sich immer das erhofft, was in seinem Leben eher zu kurz kommt. Wenn ich aber in den Bergen Fahrrad fahre, steil bergauf, merke ich, was ich an der Brandenburger Ebene habe.
Aber Brandenburg ist gar nicht immer flach, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, denn ich hatte über den höchsten Berg der Mark geschrieben, den Hagelberg, ein paar Sommer ist das her. Er ist ein Berg im Umfeld von Bad Belzig, gute 200 Meter hoch. Wenn ich ehrlich bin, kam ich ohne Schweiß hinauf, es war kein großer Anstieg. Doch es gibt ein Gipfelkreuz. Was immer imposant ist und so klingt, als müsse man sich dieses Kreuz sehr hart erarbeiten.
Vor Jahren, als ich noch Motorrad fuhr, mein Leben also eine hohe Drehzahl hatte, suchte ich die Berge, weil Berge für Motorradfahrer das sind, was für einen Durstigen ein frisches Glas Wasser bedeutet: Die wunschlose Erfüllung. Wir, meine Freunde und ich, fuhren nicht auf den Hagelberg, weil man dort höchstens ein Fahrrad hinaufschiebt, aber kein Motorrad Platz hat, denn er ist verkehrstechnisch nur fußläufig erreichbar. Wir fuhren in die Märkische Schweiz, gelegen im Brandenburger Osten, wo die Erde sich ganz sicher nicht so aufbäumt, wie der Name “Schweiz” uns weismacht, es gibt dort nicht mal richtig Berg und Tal, doch immerhin ein moderates Auf und Ab. Wobei ich seit dem letzten Sommer, als ich meinen Bruder in der Schweiz besuchte, auf das Land nicht gut zu sprechen bin, weil ich innerorts bei 57 km/h geblitzt wurde (mit dem Auto, nicht mit dem Motorrad), was zu einem Bußgeld in Höhe eines dreistelligen Eurobetrages führte. Unter diesen Umständen verzichte ich auf die Berge, ihr Unterhalt ist mir zu teuer.
Weil die Märkische Schweiz am Ende eben doch ein hübscher Flecken Erde ist (und preislich auch eher moderat), empfehle ich Ihnen in diesem Newsletter eine kleine Wanderung mit Start in Buckow, wo schon Bertolt Brecht gelebt hat, mit seiner Partnerin Helene Weigel. Brecht war ein Mann, der bei allem ausgestellten Kommunismus wusste, wie und wo es sich gut leben ließ.
Weil die Festivals nun, mit Ende der Freiluftsaison, ihre Türen schließen, und kulturell nicht mehr so viele Landpartien im Kalender stehen, hier ein Tipp für ein Konzert unter geschlossenem Dach: John Lee Hooker Jr. kommt am Sonntag in die Kulturkirche von Neuruppin. Papa Hooker ist bereits gestorben, doch auch der Junior weiß, wie inbrünstig der Blues die Schmerzen heilen kann, nachdem er sie mit einigen Akkorden, gerne auch mit schiefen, zunächst noch aufgerissen hat.
Ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen!
Herzliche Grüße,
Ihr
Lars Grote
MAZ-Autor
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Ausflug der Woche: Märkische Schweiz

Unsere Wanderung in dieser Woche führt uns um den Schermützelsee. Foto: Jürgen Ritter/Imago
Unsere Wanderung in dieser Woche führt uns um den Schermützelsee. Foto: Jürgen Ritter/Imago
Das Örtchen Buckow ist, wie oben schon erwähnt, ein schöner Ausgangspunkt für Reisen aller Art. Ein Stadtspaziergang ist sehr überschaubar und an vielen Stellen malerisch, denn der Ort liegt am Schermützelsee. Plötzlich steht man in den Weinbergen. Herrlich. Buckow lässt sich nach dem Zufallsprinzip erkunden, so eine Route auf gut Glück kann nur gelingen. Doch natürlich lässt sich auch ein Plan vornehmen, wie diese Route, die ich Ihnen hier vorstelle. Sie führt um den Schermützelsee, was in unserem Falle auf 11,5 Kilometer Rundweg hinausläuft. Hier sehen wir die Märkische Schweiz von ihrer schönsten Seite, diese Gegend, die knappe 30 Kilometer nordöstlich von Berlin auf der Hochfläche des Barnim liegt. Das Landschaftsrelief wurde in der Eiszeit geformt. “Die Märkische Schweiz ist teilweise als rund 205 Quadratkilometer großer Naturpark ausgewiesen”, wie uns Wikipedia erklärt.
Per Klick auf die Karte geht es zur Tour bei Komoot.
Per Klick auf die Karte geht es zur Tour bei Komoot.
Wir beginnen unsere Tour am Bahnhof von Buckow und folgen der Hauptstraße in Richtung Ortskern. Dort, wo die Hauptstraße links in die Wriezener Straße mündet, halten wir uns leicht rechts und gelangen in den Schlosspark, wo leider kein Schloss mehr steht: Das 1802 von Karl Friedrich Schinkel im klassizistischen Stil umgestaltete Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1948 abgerissen. Im Park lässt sich nach Herzenslust wandeln, letztlich halten wir uns aber rechts, in der Nähe des Griepensees, und gelangen in den Kurpark.
Am Wegesende nehmen wir den linken Pfad, der uns über den Schlossberg bis hin zum “Natura Trail” leitet – dieser Trail, ein herrlicher Wanderweg, führt über den Poetensteig durch die Wälder der Pritzhagener Berge, an den Findlingen „Teufelsstein“ und „Großer Stein“ vorbei auf den Dachsberg. Dort bietet sich ein herrlicher Blick über die Landschaft, die die letzte Eiszeit geschaffen hat.
Blick ins Zentrum von Buckow. Foto: Jürgen Ritter/Imago
Blick ins Zentrum von Buckow. Foto: Jürgen Ritter/Imago
Diesem Poetensteig folgen wir. Gute 50 Meter, nachdem wir das kleine Sophienfließ überquert haben, biegen wir scharf links ab, um hinunter zum Pfad mit dem Namen Am Wiesenhang zu gelangen. Fortan geht es immer am Ufer des Schermützelsees entlang. Nahezu an der Südspitze des Sees stoßen wir auf einen schönen Aussichtspunkt, der, wie so vieles hier, auf einer Anhöhe liegt. Nicht umsonst trägt diese Gegend ihre “Schweiz” im Namen.
Bald gelangen wir an den Weißen See und laufen entlang an seinem östlichen Ufer. Immer geradeaus erreichen wir das Brecht-Weigel-Haus. In dem angekauften Sommerwohnsitz arbeiteten der Dramatiker und Lyriker Bertolt Brecht und die Schauspielerin und Intendantin des Berliner Ensembles Helene Weigel seit 1952, Weigel auch nach dem Tode Brechts 1956 bis zu ihrem Tod anno 1971. Hier schrieb Brecht im Juli/August 1953 den Gedichtzyklus “Buckower Elegien”. Seit 1977 dient das Haus als Erinnerungs- und Veranstaltungsort.
Das Brecht-Weigel-Haus ist einen Besuch wert. Foto: Detlev Scheerbarth
Das Brecht-Weigel-Haus ist einen Besuch wert. Foto: Detlev Scheerbarth
Nachdem wir das Haus passiert haben, biegen wir links in die Bertolt-Brecht-Straße ab, dann links in die Ringstraße. Sie führt uns an die Wriezener Straße, wo wir rechts abbiegen und gleich wieder links in die Straße Am Schlosspark. Hier können wir unsere Tour ausklingen lassen, oder den altbekannten Weg zum Bahnhof nehmen.
Tipp: Mit unserer Routenbeschreibung und Karte haben Sie alles, was Sie für diese Tour brauchen – wer weitere Detailinformationen sucht, findet sie auf Komoot.de
Brandenburg für Genießer

Geht gerade in der kalten Jahreshälfte immer: Chili con Carne. Foto: Shotshop/Imago
Geht gerade in der kalten Jahreshälfte immer: Chili con Carne. Foto: Shotshop/Imago
Wenn die Tage kürzer werden, regnerische Wolken die Sonne verdecken und der Wind sich heulend bemerkbar macht, ist der Herbst eingeläutet. Und sofort verzehrt sich unser Körper nach heißen Eintöpfen und deftigen Suppen. Wer es so richtig heiß mag, kocht ein pikantes Chili.
Das klassische Chili con Carne gibt es eigentlich nicht – denn bis heute ist nicht klar, woher das Chili eigentlich stammt. Irrtümlich wird das Gericht häufig der mexikanischen Küche zugeordnet, es ist aber davon auszugehen, dass es erstmals im Süden der USA zubereitet wurde. Das erste Chili dürfte schon mehr als 100 Jahre alt sein – damals wurde noch gestückeltes Rindfleisch statt des heute üblichen Hackfleischs verwendet.
Chilischoten wirken antientzündlich
Woher das Chili auch stammt: Die feurige Speise nachzukochen, ist gar nicht so aufwendig – und vor allem lässt sich die Schärfe ganz nach Geschmack variieren. Übrigens: Laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) legen Studien sogar nahe, dass der Verzehr von Chilischoten gesund ist. Der in Chilischoten enthaltene Wirkstoff Capsaicin soll nämlich gut für das Herzkreislaufsystem sein und antientzündlich wirken.
Für etwa zwei große Portionen Chili con Carne benötigt man:
  •  350 Gramm Rinderhackfleisch
  •  200 Gramm Kidneybohnen
  •  200 Gramm Mais
  •  200 Gramm passierte Tomaten
  •  200 Gramm stückige Tomaten
  •  eine rote Paprika
  •  300 Milliliter Rinderbrühe
  •  eine Zwiebel
  •  zwei frische Knoblauchzehen
  •  einen Esslöffel Tomatenmark
  •  zwei kleine Chilischoten
  •  eine Zimtstange
  •  einen halben Teelöffel Kreuzkümmel
  •  einen Esslöffel Paprikapulver edelsüß
  •  eine Prise Cayennepfeffer
  •  eine Prise Chiliflocken
  •  Salz, Pfeffer
  •  Öl zum Anbraten
Und so geht es:
1. Als Erstes werden der Knoblauch und die Zwiebel geschält und fein gehackt. Die Paprika sollte gewaschen, entkernt und gewürfelt, die Chilischoten sehr klein gehackt werden. Wer es etwas weniger scharf mag, entfernt die Kerne der Schoten.
2. Nun wird das Rinderhackfleisch scharf angebraten, sodass es Röstaromen entwickelt. Das Fleisch sollte so lange gebraten werden, bis es krümelig wird – dann wird es mit etwas Brühe abgelöscht. Das Rinderhackfleisch so lange weiterbraten, bis die zugegebene Brühe verdampft ist.
3. Jetzt werden die klein gehackten Knoblauchzehen, die Zwiebel, das Tomatenmark und das Paprikapulver hinzugegeben und kurz mit angedünstet.
4. Als Nächstes werden die Paprikawürfel, die passierten und die stückigen Tomaten, die restliche Rinderbrühe und die noch fehlenden Gewürze (inklusive der klein gehackten Chilischoten und der Zimtstange) zum Hackfleisch gegeben. Alles darf nun für etwa 45 Minuten auf kleiner Stufe vor sich hin köcheln. Ab und zu umrühren.
5. Zum Schluss werden Mais und Kidneybohnen zur Masse gegeben und das Chili mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Zimtstange entfernen, wenn das Chili fertig ist, da diese weiter Süße abgibt. Guten Appetit.
Tipp: Wenn das Chili doch einmal zu scharf geraten ist, einen Klecks Joghurt mit auf den Teller geben – der Joghurt neutralisiert die Schärfe.
Genauso lecker: Chili sin Carne, also ohne Fleisch. Foto: Westend61/Imago
Genauso lecker: Chili sin Carne, also ohne Fleisch. Foto: Westend61/Imago
Vielseitig und vegan: Chili sin Carne
Auch Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, müssen bei kaltem Wetter nicht auf ein warmes Chili verzichten. Denn das pikante Gericht kommt auch gut ohne Fleisch aus. Dazu kann das Hackfleisch etwa mit einem Fleischersatzprodukt ausgetauscht werden. Es bietet sich an, das Fleisch durch Linsen zu ersetzen, denn der Proteingehalt von Linsen übersteigt sogar den von Fleisch. Linsen haben laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) einen Rohproteingehalt von 28 Prozent – Fleisch enthält etwa 26 Prozent Rohprotein. Außerdem enthalten Linsen Kohlenhydrate und 12 Prozent Ballaststoffe. Wer sich ausgewogen ernähren möchte, macht mit Linsen also nichts falsch.
Für etwa vier Portionen Chili sin Carne (ohne Fleisch) benötigt man:
  •  200 Gramm rote Linsen (Tipp: darauf achten, dass sie eine Kochzeit von zehn Minuten haben)
  •  200 Gramm Mais
  •  200 Gramm Kidneybohnen
  •  350 Milliliter Gemüsebrühe
  •  500 Gramm passierte Tomaten
  •  eine rote Paprika
  •  zwei kleine Chilischoten
  •  drei Esslöffel Tomatenmark
  •  eine Zwiebel
  •  zwei Knoblauchzehen
  •  ein halbes Bund Petersilie
  •  einen Teelöffel Salz
  •  einen Teelöffel Kreuzkümmel
  •  einen Teelöffel Zimt
  •  zwei Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  •  zwei Prisen Pfeffer
  •  Olivenöl
Und so geht es:
1. Als Erstes werden die roten Linsen in einem Sieb so lange gespült, bis das Wasser klar ist. Nur Geduld: Das kann einige Minuten dauern. Mais und Kidneybohnen in einem Sieb abtropfen lassen.
2. Nun werden die Knoblauchzehe und die Zwiebel geschält und sehr fein gehackt. Die Chilischoten werden entkernt (wer es pikanter mag, verwendet die Kerne mit) und ebenfalls sehr fein gehackt. Die Paprika wird gewaschen, entkernt und gewürfelt und die Petersilie wird grob gehackt.
3. Als Nächstes wird die Gewürzpaste hergestellt. Dazu Tomatenmark, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Zimt, Salz und Pfeffer sorgfältig miteinander vermischen.
4. Nun wird das Olivenöl in einem großen Topf erhitzt und die klein gehackte Zwiebel, der Knoblauch und die Chilischoten gedünstet, bis die Zwiebel glasig ist. Im Anschluss werden die roten Linsen in den Topf gegeben und für etwa zwei Minuten mit angebraten.
5. Jetzt ist es an der Zeit, die Paprika, den Mais und die Kidneybohnen mit in den Topf zu geben. Die Gewürzpaste wird ebenfalls untergemischt und fünf bis zehn Minuten angebraten.
6. Als Nächstes werden die passierten Tomaten und die Gemüsebrühe in den Topf gegeben und alles darf für etwa zehn Minuten köcheln. Petersilie über das Chili streuen und genießen!
Tipp: Das Chili sin Carne schmeckt auch super zu Nudeln oder Reis.
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Raus in den Garten

Wenn die Außenbeleuchtung an einem Wohnhaus die ganze Nacht leuchtet, ist das völlig unnötig. Besonders nach oben gerichtete Lichtstrahlen irritieren Vögel und Insekten. Foto: Kai Remmers/dpa
Wenn die Außenbeleuchtung an einem Wohnhaus die ganze Nacht leuchtet, ist das völlig unnötig. Besonders nach oben gerichtete Lichtstrahlen irritieren Vögel und Insekten. Foto: Kai Remmers/dpa
Lichterketten und Lampen sorgen im Garten für romantische Stimmung - und Trittsicherheit in der dunklen Jahreszeit. Sie haben aber auch eine Schattenseite: Sie verursachen Lichtverschmutzung. So nennen Forscher und Umweltschützer es, wenn sich künstliches Licht negativ auf Mensch und Tier auswirkt.
Durch die Lichtstrahlen in der Dunkelheit wird der Tag-Nacht-Rhythmus vieler Tiere gestört: Mäuse und Fledermäuse werden irritiert. Vögel verwechseln das künstliche Licht mit der Dämmerung und fangen an, zu früh zu singen. Tausende Insekten und Falter schwirren sich um eine Lichtquelle zu Tode - statt nach Futter zu suchen.
Stromsparende LED- und Solarlicht-Technik hat zur weiteren Verbreitung von Licht zu Dekorationszwecken beigetragen. Früher wäre niemand auf die Idee gekommen, 60-Watt-Glühbirnen die ganze Nacht im Außenbereich leuchten zu lassen, sondern nur wenn man sie braucht.
Wer dennoch nicht auf nächtliche Beleuchtung verzichten will oder kann, der sollte Folgendes beachten:
  • Lichtquellen nicht nach oben richten, sondern nach unten.
  • Kaltweißes und bläuliches Licht wirkt besonders anziehend auf Insekten. Daher sind warmweiße LEDs zu bevorzugen.
  • Lichterketten auf dem Fensterbrett müssen nicht die ganze Nacht leuchten.
  • Das Haus die gesamte Nacht über anzuleuchten, ist ebenso unnötig.
Fundstück der Woche

Zugegeben, vom Fundstück in dieser Woche haben Sie in den vergangenen Tagen vielleicht schon gehört. Es handelt sich um den Roman “Blaue Frau”, für den die Potsdamer Schriftstellerin Antje Rávik Strubel den Deutschen Buchpreis gewonnen hat. Sie hat sich gegen fünf Konkurrenten durchgesetzt - und konnte es am Tag danach noch immer nicht wirklich fassen: “Es kommt mir alles noch irreal vor”, sagte sie MAZ-Kulturredakteur Karim Saab im Interview.
Natürlich müssen wir Ihnen an dieser Stelle die Lektüre des besten deutschen Romans des Jahres 2021 ans Herz legen, zumal er aus dem Land Brandenburg stammt. Die Handlung ist keine leichte Kost: Der Roman dreht sich um eine junge, aus Tschechien stammende Frau, die auf ihrer Flucht durch ganz Europa versucht, die Folgen einer Vergewaltigung zu verarbeiten.
Die Autorin behandle das Thema „mit existenzieller Wucht und poetischer Präzision“, urteilte die Jury am Montagabend in Frankfurt am Main. Klingt lesenswert? Das finden wir auch!
Antje Rávik Strubel: „Blaue Frau“. S. Fischer Verlag, 2021. 429 Seiten, 24 Euro.
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