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Wanderung ab Wernsdorf ++ Senf für jeden Geschmack ++ Apps geben Pflanzen-Nachhilfe

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MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich habe es etwas vor mir hergeschoben, aber ich fürchte, nun führt kein Weg mehr daran vorbei. Der Frühling hat ganz offiziell begonnen, also muss der Balkon entstaubt, von traurigen Blumenüberresten des vergangenen Jahres befreit und vor allem wieder gemütlich hergerichtet werden. Und so sehr ich mich auf den ersten Kaffee im Freien freue, so wenig motiviert gehe ich ans Werk. Die Herausforderung in diesem Jahr: Neue Möbel müssen her.
Die Auswahl ist riesig, meine Fachkenntnis eher nicht so. Also geht es am Wochenende wohl in die Möbelhäuser und Gartencenter der Region, um möglichst viele Modelle probesitzen zu können. Wichtigstes Kriterium: Gemütlichkeit, ist doch klar. Ganz knapp dahinter kommt dann aber auch schon Optik. Das Auge sitzt schließlich mit. Naja und der Preis soll stimmen. Und die Möbel müssen im Winter gut im Keller zu verstauen sein, also am besten klappbar - oder doch nicht, dafür aber stapelbar?
Oh und hatte ich erwähnt, dass die Stühle auch nicht zu groß sein dürfen? Es muss noch genug Platz für ein paar Pflanzen bleiben - die vom letzten Jahr haben den Winter eher schlecht als recht überstanden, also könnte ich da eigentlich auch direkt noch nach Ersatz schauen…
Wenn ich genauer drüber nachdenke, habe ich schon jetzt keine Lust auf die Suche. Schon gar nicht bei diesem herrlichen Wetter, das ich bereits in der vergangenen Woche an dieser Stelle bejubelt habe und das uns noch immer treu ist. Möglicherweise tun es auch einfach die alten Möbel noch ein weiteres Jahr und ich nutze das Traum-Wetter einfach für ein Picknick im Park oder eben für besagten ersten Kaffee auf dem ruckzuck entstaubten Balkon.
Oder ich widme mich unserem Ausflug der Woche, der ins Dahmeland führt und quasi ein einziger Seeblick ist.
Egal, wofür Sie sich am Wochenende entscheiden: Ich wünsche Ihnen eine tolle und hoffentlich weiter sonnige Zeit - genießen Sie den Frühling!
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
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Ausflug der Woche: Seen-Tour durch Wernsdorf und Schmöckwitz

Die Wanderung führt unter anderem am Zusammenfluß von Seddinsee und Zeuthener See entlang. Foto: Jürgen Ritter
Die Wanderung führt unter anderem am Zusammenfluß von Seddinsee und Zeuthener See entlang. Foto: Jürgen Ritter
In dieser Woche gibt es Wasser satt, so viel sei schon mal versprochen - und so viel haben Sie vielleicht schon unserer Wanderkarte entnommen. Für den Ausflug der Woche entführen wir Sie nach Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald), genauer in den Ortsteil Wernsdorf, der sich unmittelbar am Oder-Spree-Kanal befindet. Auch Schmöckwitz und der Schmöckwitzer Werder, die noch zum südlichsten Zipfel Berlins gehören, sind Teil der Tour.
Unser Wanderung - sie ist gut zwölf Kilometer lang, für die wir gute drei Stunden einplanen sollten - beginnt an der Bushaltestelle Schmöckwitzwerder (Parkplätze in der Nähe sind vorhanden) und führt uns dann die Wernsdorfer Straße entlang in Richtung Campingplatz Krossinsee. Dahinter biegen wir links ab wandern am Ufer des Sees links entlang - der Weg führt uns erst einmal eine ganz Weile immer geradeaus am Krossinsee und dann am Großen Zug entlang, wo Bänke an mehreren Stellen zu einer kurzen (oder längeren) Rast einladen.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Kurz vor dem südlichen Ende der Landzunge, auf der wir uns bewegen, halten wir uns rechts und wechseln über Rauchfangswerder die Seite an den Zeuthener See. Sind wir dort angekommen, geht es erneut immer geradeaus wieder zurück in Richtung Norden, wo wir die Badewiese Schmöckwitz links liegenlassen und die Wernsdorfer Straße überqueren.
Denn mit dem Seddinsee wartet noch ein weiteres Gewässer auf uns. Diesem folgen wir wiederum am Ufer, bis wir an den Oder-Spree-Kanal wechseln und diesem auf dem Rückweg zu unserem Ausgangspunkt folgen.
Tipp: Mit unserer Routenbeschreibung und der Wanderkarte haben Sie alles, was Sie für diese Tour benötigen. Wer weitere Details sucht, findet sie unter www.komoot.de
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Brandenburg für Genießer

Senfsalon-Betreiberin Merit Schambach, hier mit ihrem Lebensgefährten Wolfgang Herkt, aus Wolsier erfindet ständig und mit Erfolg neue Senfsorten. Foto: Norbert Stein
Senfsalon-Betreiberin Merit Schambach, hier mit ihrem Lebensgefährten Wolfgang Herkt, aus Wolsier erfindet ständig und mit Erfolg neue Senfsorten. Foto: Norbert Stein
Senf gehört zu den traditionsreichsten scharfen Gewürzen in der europäischen Küche. Er wird auch gerne zum Verfeinern von Soßen oder Salaten genutzt, gehört zu jeder zünftigen Grillparty. Senf ist der Menschheit schon seit mehr als 3000 Jahren bekannt.
Merit Schambach hat diese Tradition aufgegriffen und sich mit einer Geschäftsidee am Markt etabliert. Inspiriert wurde sie dabei von einer „Sendung mit der Maus“ , die sich natürlich mit dem Senfmachen beschäftigte. Die Idee, Senf mit ungewöhnlichen Zutaten zu mischen und zu verfeinern, gefiel der passionierten Hobbyköchin und so versuchte sie sich dann erfolgreich mit eigenen Kreationen wie Bananensenf oder Rotem Knoblauchsenf.
Es war der Beginn einer beruflichen Karriere mit eigenem Senfsalon. Im Jahr 2003 wurden dafür in Berlin-Kreuzberg Produktionsräume angemietet, ein Laden eingerichtet und ein Onlineversand aufgebaut. Alles lief gut. Aber Merit Schambach und ihr Lebenspartner Wolfgang Herkt wollten für ihre Zukunft ein Leben in etwas ruhiger ländlicher Umgebung und schöner Natur. Sie entschieden sich für den Sternenpark Westhavelland und zogen mit „Sack und Pack“ nach Wolsier ins Lädchen Rhinow, wo sie zuvor eine Haus mit Grundstück gekauft hatten. Den Laden in Berlin gab Merit Schambach auf, aber das Erfolgskonzept Senfsalon samt Technik und Zubehör kamen mit nach Wolsier.
Himbeer-Senf, Feigensenf, Knoblauch-Senf und Honigsenf in Geschenkbox. Foto: Norbert Stein
Himbeer-Senf, Feigensenf, Knoblauch-Senf und Honigsenf in Geschenkbox. Foto: Norbert Stein
Etwa 30 Senfsorten wie Chillisenf, Honigsenf und Birnensenf hat Marit Schambach dort aktuell im Angebot, auch Chutneys, Konfitüren und Senflikör. „Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Senfkreationen“, sagt Merit Schambach und freut sich, dass auch traditionelle Sorten wie Himbeersenf wieder verstärkt nachgefragt werden von den Kunden. Die Senfkreationen samt allen weiteren Angeboten vertreibt die „Senf-Frau“ über einen gut florierenden Onlineshop an Kunden deutschland- und europaweit.
Zudem haben zahlreiche Hofläden und Direktvermarkter ihre Senfsorten im Angebot, mit dem Umzug nach Wolsier nun auch die Landfleischerei AG Gülpe, das Naturparkzentrum in Milow, die Tourismusinformation Westhavelland in Rathenow und der Hofladen Selbelang. Insgesamt haben über 45 Geschäftspartner das Senfsortiment aus Wolsier gelistet. Dort beabsichtigt Merit Schambach zwar nicht, einen Hofladen einzurichten. Wer möchte, kann dennoch in der Hauptstraße 19 vorbeikommen und Senf kaufen. Norbert Stein
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Raus in den Garten

Standesgemäß im floralen Design gibt sich das Hauptmenü von Flora Incognita. Foto: Franziska Gabbert/dpa
Standesgemäß im floralen Design gibt sich das Hauptmenü von Flora Incognita. Foto: Franziska Gabbert/dpa
Gänseblümchen und Schafgarbe, vielleicht auch einen Huflattich erkennen viele Gartenfreunde sofort, wenn sie in der Natur unterwegs sind. Bei der seltenen Kornrade, einer Abelie oder Silberkerze sieht das vermutlich anders aus. Und würden Sie Wiesenkerbel oder eine Schwarzpappel mit sicherem Blick identifizieren?
Nein? Bei mehr als 4800 heimischen Pflanzenarten ist das auch keine Schande. Eine gute Möglichkeit, sein Wissen über Wildpflanzen in der Natur zu erweitern, ist die App Flora Incognita. Sie entstand als mit öffentlichen Mitteln gefördertes Projekt von Wissenschaftlern der Technischen Universität Ilmenau und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena.
Mit der App (iOS und Android) klappen Bestimmungen in Sekundenschnelle: Einfach die Wuchsform - also Wildblume oder Strauch, Baum, Farn oder Gras - auswählen und dann mit Smartphone oder Tablet Blüten, Zweige, Blätter oder Rinde fotografieren. Mit welcher Aufnahme in welcher Perspektive man starten sollte, gibt die App vor. Und oft reicht schon ein einziges Foto zur sicheren Identifizierung. Die Bestimmung läuft dann automatisch über einen Datenbankabgleich der Fotos, das Ergebnis ist sofort da - inklusive umfangreichem, bebildertem Artensteckbrief.
Man kann in der App auch die mehr als 4800 Arten in alphabetischer Reihenfolge durchstöbern, sie nach bestimmten Kriterien filtern oder per Freitexteingabe nach Arten suchen. Wer sich ein Konto anlegt, kann auch Beobachtungslisten führen.
Flora Incognita ist ausschließlich dazu da, Wildpflanzen zu bestimmen. Züchtungen und Kreuzungen von Garten- und Zimmerpflanzen werden nicht unterstützt. Wer hier botanischen Klärungsbedarf hat, kann aber auf die ebenfalls gut funktionierende App Plantnet (iOS und Android) zurückgreifen.
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