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Storchenwanderweg++Bärlauchsalz++Caravanboat

Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber meine Wohlfühltemperatur liegt
MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber meine Wohlfühltemperatur liegt irgendwo um 25 Grad Celsius. Deshalb - Sie ahnen es - bin ich glücklich, dass die große Hitze zumindest erst einmal vorbei ist. Zugegeben, die märkischen Badestellen und Strandbäder sind immer einen Besuch wert, aber ausgedehnte Touren machen bei etwas geringeren Temperaturen doch gleich viel mehr Spaß.
Eine Wanderung auf dem Storchenwanderweg zum Beispiel. Von Brandenburg an der Havel geht es über Mötzow, Lünow und Päwesin wieder zurück in die “Wiege der Mark”. Wir stellen ihnen in dieser Ausgabe von “Raus aufs Land” den Wanderweg und allerlei Interessantes am Wegesrand vor. Ein Tipp: Wenn Sie Kuchen mögen, sollten Sie unseren Ausflug der Woche unbedingt mal ausprobieren. Es lohnt sich. Versprochen!
Wenn Sie lieber auf zwei Rädern unterwegs sind, weiß mein Kollege Lars Sittig, den Sie natürlich längst als den Fahrradkolumnisten aus “Raus aufs Land” kennen, Rat. Er empfiehlt Ihnen dieses Mal eine Tour durchs Havelland, genauer von Nauen nach Rathenow. Es erwarten Sie viel Natur, eine märkische Bergetappe und kühne Architektur.
Übrigens: Falls der Sommer doch noch mal ein Comeback feiert oder Sie hart im Nehmen sind, bieten beide Touren idyllische Bademöglichkeiten. Vergessen Sie also nicht, die Badesachen einzupacken!
Herzliche Grüße
Ihre
Stephanie Philipp
Chefin vom Dienst Digital

Ausflug der Woche: Storchenwanderweg um den Beetzsee

Brandenburg an der Havel aus der Luft: die Stadt ist Start- und Zielpunkt der Wanderung. Auf dem Weg rund um den Beetzsee gibt es viele Badestellen. Foto: Rüdiger Böhme
Brandenburg an der Havel aus der Luft: die Stadt ist Start- und Zielpunkt der Wanderung. Auf dem Weg rund um den Beetzsee gibt es viele Badestellen. Foto: Rüdiger Böhme
Startpunkt dieser Wanderung ist die Stadt Brandenburg an der Havel. Die „Wiege der Mark Brandenburg“ blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Der imposante Dom, das Rathaus mit dem Roland und die alte Stadtmauer sind beeindruckende Zeugnisse dieser bewegten Vergangenheit.
Der Weg führt über den Grillendamm und die Krakauer Straße stadtauswärts an der Brandenburger Vorstadtschleuse vorbei in Richtung Klein Kreutz, das man über den straßenbegleitenden und asphaltierten Wanderweg erreicht. Von der Dorfstraße biegt man links in den Mötzower Weg ab und wandert für die nächsten drei Kilometer an Feldern vorbei bis zur Straße, die nach Mötzow führt. Ab hier ist die Wanderung sehr gut ausgeschildert und markiert.
Die Landstraße überquert man geradeaus und kommt nach wenigen Metern in einen kleinen Wald. Links und rechts vom Waldweg erstrecken sich größere Teiche, die der Landschaft einen idyllisch-romantischen Charakter verleihen.
Viel Platz für ein Picknick findet man an der Badestelle in Ketzür. Foto: Jaqueline Steiner
Viel Platz für ein Picknick findet man an der Badestelle in Ketzür. Foto: Jaqueline Steiner
Nach Überquerung eines kleinen Kanals und der Durchquerung eines Birkenwäldchens passiert man das Gelände der „Perspektivfabrik“. Hier bietet eine Badestelle die Möglichkeit zur Abkühlung. Auf einem Wiesenweg direkt am Schilfgürtel des Beetzsees geht es weiter, bis man am Wegweiser rechts abbiegt und durch offene Landschaft wandernd Mötzow erreicht. Über das Gelände des Domstiftgutes Mötzow erreicht man die zum Gut gehörenden Spargelfelder, die beidseitig des von Bäumen gesäumten Weges liegen.
Nach etwa sechs Kilometern biegt man links in den asphaltierten Radweg nach Lünow ab. Man passiert das Dorf, und durch eine sumpfige Wiesenlandschaft führt der Weg nach Ketzür auf der anderen Uferseite des Beetzsees. In Lünow gibt es die Möglichkeit, um den Oberen Beetzsee herum zu wandern. Rechts abbiegend führt der Weg vorbei an Wäldern und Feldern bis zum Dorf Päwesin. Hier lohnt sich die Einkehr im Backshop Backwahn, einem von buddhistischen Mönchen geführten Café, das auch schon unseren Fahrrad-Kolumnisten begeisterte.
In Ketzür steht eine historische Bockwindmühle am Rand des Wanderweges. Foto: Jaqueline Steiner
In Ketzür steht eine historische Bockwindmühle am Rand des Wanderweges. Foto: Jaqueline Steiner
Nach links abbiegend verlässt man Päwesin und erreicht Bagow. Nun führt Sie der Weg um das Bagower Bruch bis nach Gortz. Links über die Gortzer Dorfstraße wandert man in Richtung Ketzür. In Ketzür lohnt eine Besichtigung der denkmalgeschützten Bockwindmühle, die sich am Dorfrand etwas abseits des Storchenwanderweges befindet. Die folgenden zwei Kilometer bis nach Butzow verlaufen auf befestigtem Weg vorbei an Feldern und Wiesen. Dem straßenbegleitenden Weg folgend, erreicht man das am Ufer gelegene Dorf Radewege. Direkt am Wasser laden Bänke zu einer Rast ein.
Hat man Radewege hinter sich gelassen, wandert man an der Straße entlang nach Brielow. Auf Höhe des Yachthafens biegt man links ab und bewegt sich wieder auf das Ufer zu. An einer kleinen Siedlung vorbei erreicht man schließlich die Abzweigung nach Brielow. Wer sich dort die über 400 Jahre alte Schwedenlinde ansehen will, biegt rechts ab, geradeaus führt der Weg weiter nach Brandenburg an der Havel, das man nach fünf Kilometern wieder erreicht.
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Radtour der Woche: Havelland

Lars Sittig erkundet Brandenburg am liebsten vom Sattel aus.
Lars Sittig erkundet Brandenburg am liebsten vom Sattel aus.
Wie man viel Fahrkomfort auf gutem Asphalt, viel Natur, eine märkische Bergetappe, Traumstrände und kühne Architektur verbindet? Ganz einfach: Bei der 66 Kilometer langen MAZ-Landpartie von Nauen nach Rathenow.
Schon nach wenigen Tritten in die Pedale hinter dem Startbahnhof ändert sich schlagartig die Kulisse: Es geht durch eine weite, sommerliche Landschaft, aus der in der Ferne Kirchtürme ragen – plötzlich gibt es ganz viel Havelland auf einer exzellenten Radtrasse.
MAZ-Radtour im Havelland
MAZ-Radtour im Havelland
Auf der Tour warten viele unterschiedliche Sehenswürdigkeiten, vom berühmten Schloss Ribbeck und dem legendären Birnbaum bis zur futuristischen Weinbergbrücke in Rathenow. Auch für gute Aussichten ist gesorgt: Von den Schwahbergen bei Pessin kann man weit ins Land schauen, ebenso vom Hohen Rott vor Stechow, das für brandenburgische Verhältnisse eine Bergetappe ist.
Wenn man im Sattel den Gipfel bezwungen hat, wartet dann mit dem Hohennauener-Ferchesarer See eine Oase mit schönen Stränden. Den Schlusspunkt setzt schließlich Rathenow mit vielen besonderen Orten wie dem Weinberg und dem Bismarckturm.
Für eine detailliertere Ansicht klicken Sie auf die Karte.
Für eine detailliertere Ansicht klicken Sie auf die Karte.
Die Strecke: Die 66 Kilometer (Fahrtzeit rund 4,5 Stunden) lange MAZ-Landpartie führt vom Bahnhof in Nauen auf dem Havelland-Radweg (über weite Teile gut asphaltiert, ein paar Teilstücke bestehen aus gut befahrbarem, großformatigem Betonpflaster und ein kurzer Abschnitt zwischen Paulinenaue und Bienenfarm führt über eine ruhige Landstraße) bis nach Stechow. Dort verlässt die MAZ-Tour die Radtrasse und führt über straßenbegleitende Radwege nach Ferchesar und Semlin.
An der B 102 entlang geht es dann auf einem straßenbegleitenden Radweg nach Rathenow. Insgesamt ist das Radnetz in der Region sehr gut ausgebaut – es gibt viele (thematische) Touren und es kann problemlos individuell variiert werden. Beispielsweise kann die MAZ-Landpartie bis zum Bahnhof Nennhausen als Endstation geplant werden – oder von Stechow direkt auf einer sehr guten Radstraße (Havelland-Radweg) durch den Wald nach Rathenow weitergefahren werden. Bei einem Abstecher nach Liepe kann in der Alten Brennerei eingekehrt werden. In Rathenow gibt es Anschluss an den Havel-Radweg und die Tour-Brandenburg.
Hinter Pessin schmiegt sich dieses malerische Wasserloch in die Landschaft. Foto: Lars Sittig
Hinter Pessin schmiegt sich dieses malerische Wasserloch in die Landschaft. Foto: Lars Sittig
Die Highlights? Nauen verfügt über einen schönen historischen Stadtkern, auch in Rathenow gibt es sehr schöne Orte – beispielsweise an der Havel. Die spektakuläre, 348 Meter lange Weinbergbrücke für Radler und Fußgänger – eines der vielen Elemente aus dem BUGA-Jahr 2015 – verbindet moderne Architektur mit der idyllischen Havel-Flusslandschaft. Sehenswert sind auch der Bismarckturm und die St.-Marien-Andreas-Kirche.
Auch in vielen Dörfern am Radweg gibt es schöne Dorfkirchen. Ribbeck, vielbeschrieben und vielbesucht, gehört mit seinem historischen Ortskern, Schloss (siehe Foto) und dem berühmten Birnenbaum zu den wohl bekanntesten Ausflugsorten der Region. Eine der Attraktionen an der Strecke ist auch das Fintelmannhaus in Senzke. Natürlich gehört die schöne Natur auf der gesamten Strecke zu den Sehenswürdigkeiten der Landpartie durch das Havelland.
Auch Ribbeck mit dem berühmten Schloss und dem legendären Birnenbaum liegt am Havelland-Radweg - nur wenige Kilometer hinter dem Startort Nauen. Foto: Lars Sittig
Auch Ribbeck mit dem berühmten Schloss und dem legendären Birnenbaum liegt am Havelland-Radweg - nur wenige Kilometer hinter dem Startort Nauen. Foto: Lars Sittig
Wie immer warten viele kleine und größere Entdeckungen am Wegesrand. Auf den Schwahbergen zwischen Pessin und Senzke ist bei einer Kunstaktion eine Art Holzthron aufgestellt worden. Ferchesar und Semlin mit schönen Stränden, dem idyllischen See und Einkehrmöglichkeiten sind einen Besuch wert. Hinter Pessin gibt es ein malerisch gelegenes Wasserloch mit Picknickplatz, unweit davon befinden sich ein weiterer schöner Rastplatz und eine Infotafel über den legendären Paulinenauer Waldbären.
MAZ-Tipp: Die Tour an einem weniger heißen Tag machen, es gibt Abschnitte mit wenig Schatten und auf einem relativ langen Streckenabschnitt bin ich auf keine Bademöglichkeiten gestoßen. Sich Zeit nehmen und die vielen besonderen Orte und unterschiedlichen Facetten des Havellandes genießen.
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Brandenburg für Genießer

Dirk Berdychowski und Tochter Emma Berk sind ein eingeschworenes Team. Foto: Cornelia Felsch
Dirk Berdychowski und Tochter Emma Berk sind ein eingeschworenes Team. Foto: Cornelia Felsch
Minzzucker, Himbeersalz und Löwenzahnsirup – Gutes aus Brandenburg, hergestellt von der Familien-Manufaktur Rhinkraut, gibt es seit dem vergangenen Jahr im Fontaneladen der Stadt Neuruppin am Schulplatz - neben vielen weiteren regionalen Produkten.
„Als uns Dirk Berdychowski sein Bärlauchsalz vorstellte, hat mir unsere Mitarbeiterin, Andrea Weber, keine Ruhe mehr gelassen“, erzählt Geschäftsfrau Kristina Hannaleck. „Wir beschlossen, es in unser Sortiment aufzunehmen und das Salz verkauft sich sehr gut. Mittlerweile haben wir die ganze Produktpalette von „Rhinkraut“ in unserem Angebot.“
Im Fontaneladen von Kristina Hannaleck gibt es auch das Bärlauch-Salz. Foto: Cornelia Felsch
Im Fontaneladen von Kristina Hannaleck gibt es auch das Bärlauch-Salz. Foto: Cornelia Felsch
Angefangen hat alles mit dem Bärlauch, das der Sozialpädagoge Dirk Berdychowski vor einigen Jahren den Schülern einer Sachsenhausener Schule nahebrachte. Nicht nur bei den Schülern, auch bei Bekannten und Verwandten kam das Salz so gut an, dass der gelernte Koch daraus eine Geschäftsidee im Nebenerwerb entwickelte. Auch seine Kinder konnte er damit begeistern.
Bei der Kräuterernte wird Dirk Berdychowski von der ganzen Familie unterstützt. „Wenn die Bärlauchsaison im Frühjahr beginnt, sind wir meist mit acht Leuten im Bärlauchwald unterwegs, selbst unsere Oma ist dabei“, sagt er.
Gemeinsam mit seiner Partnerin und seinen Kindern stellt er die Rhinkrautprodukte in seiner Manufaktur her. Sohn und Tochter übernehmen zusätzlich die Werbung auf Facebook und Instagram. Cornelia Felsch
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Wohin am Wochenende?

Das Dorffest in Schwante im vergangenen Jahr. Dieses Jahr fällt es kleiner aus. Foto: Robert Roeske
Das Dorffest in Schwante im vergangenen Jahr. Dieses Jahr fällt es kleiner aus. Foto: Robert Roeske
Oberhavel: Am Sonnabend findet in der Zeit von 19 bis 23 Uhr das Dorffest in Schwante statt - wegen der Corona-Regeln kleiner als sonst, aber nicht weniger unterhaltsam. Gefeiert wird auf einem abgegrenzten Teilbereich im Schlosspark, der etwa 2900 Quadratmeter groß ist, und mit besonderen Regeln. Als Live-Band wurden „The Taylors“ aus Berlin gebucht. Nach Rücksprache mit den Eigentümern des Schlossparks werden folgende Corona-Maßnahmen durchgeführt und kontrolliert: Die Teilnehmerzahl sei auf 300 Personen begrenzt. Alle Teilnehmer müssen sich vorab per E-Mail anmelden; Anmeldeformular unter www.kraemer-forst.de. Die Teilnahme ist erst nach der Bestätigung durch den Veranstalter möglich. Wird die festgesetzte Teilnehmerzahl nicht erreicht, können am Veranstaltungsabend nach schriftlicher Registrierung noch Besucher eingelassen werden.
Die Oldtime Marching Band tritt beim Dixielandfest auf. Foto: Promo
Die Oldtime Marching Band tritt beim Dixielandfest auf. Foto: Promo
Wittenberge – Auf Jazz vom Feinsten können sich Besucher aus nah und fern am Sonnabend auf dem Hof des Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums freuen. Um 18.30 Uhr beginnt hier das 26. Wittenberger Dixielandfest. In diesem Jahr spielen die Oldtime Marching Band aus der Prignitz und der Altmark, die King Street Jazzmen aus Elmshorn und die Boogiesoulmates aus Hannover und Berlin. Kartennachfrage unter 03877/92 91 81.
Havelland: Theodor Fontane besuchte den geschichtsträchtigen kleinen Ort Paretz in den Jahren von 1861 bis 1870. In seinen Schilderungen in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ nahm Paretz im Havelland einen zentralen Platz ein. Er trug somit dazu bei, dass die Erinnerung an die Aufenthalte des „Preußischen Königspaares Friedrich Wilhelm III. und der Königin Luise“ für zukünftige Generationen lebendig blieben. Am Sonnabend um 16 Uhr findet Rundgang durch den Ort stat, bei dem die Teilnehmer die Orte kennenlernen können, die Fontane so trefflich beschrieb. Die Führung startet beim Spritzenhaus, beim Parkplatz neben der Paretzer Scheune.
Die "Bluthochzeit" bei der Premiere am 1. August. Foto: Detlev Scheerbarth
Die "Bluthochzeit" bei der Premiere am 1. August. Foto: Detlev Scheerbarth
Netzeband – Der Netzebander Theatersommer führt die „Bluthochzeit“ am Freitag und zum letzten Mal am Sonnabend um 20.30 Uhr im Gutspark an der Temnitzkirche auf. Die Lange Nacht des Theaters schließt sich am Sonnabend gegen 23 Uhr an. Flamenco von Manuel de Falla und der Gran Tango von Astor Piazzolla gehören dazu. Es musizieren Yuki Inagawa, Klavier und Sabina Matthus-Bebie, Klarinette/Bassklarinette und Saxofon. Karten gibt es per E-Mail an tourist-information@rheinsberg.de oder unter 033931/3 49 40.
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Tipps aus der Region

Floßkiosk on tour: Schwimmender Einzelhandel schippert die Ware über’s Wasser
Ehemaliges Reichspostamt als Ferienwohnung zu neuem Leben erweckt
SUP-Tipps vom DLRG: Elf Regeln für Spaß auf dem Wasser
Autokino speziell für Trecker
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Fundstück der Woche

Das „Caravanboat“ soll eine Mischung aus Hausboot und Wohnwagen sein.  Foto: Tchibo
Das „Caravanboat“ soll eine Mischung aus Hausboot und Wohnwagen sein. Foto: Tchibo
Im Corona-Sommer sind Wohnwagen und Hausboote gefragt wie nie. Vor allem die schwimmenden Unterkünfte sind in Brandenburg fast überall ausgebucht. Falls Sie deshalb darüber nachdenken, sich eine eigene zuzulegen, müssen Sie sich nicht mehr zwischen beiden Varianten entscheiden: Ausgerechnet die Firma, die eigentlich für Kaffee, Haushaltsgeräte und Funktionskleidung bekannt ist, bringt nun das Caravanboat auf den Markt.
Das Mini-Appartment (18,8 Quadratmeter) von Tchibo kann von einem Auto gezogen sowie auf dem Campingplatz abgestellt werden. An einem See oder Fluss soll sich der Wohnwagen laut Hersteller in nur zehn Minuten in ein Hausboot verwandeln lassen. Ausgestattet ist es mit Terrasse, Küche, Standheizung, Essbereich, Schlafplätzen für vier Personen, WC samt Dusche und Panoramafenster.
Durch Panoramafenster hat man einen freien Blick aufs Wasser.  Foto: Tchibo
Durch Panoramafenster hat man einen freien Blick aufs Wasser. Foto: Tchibo
Günstig ist dieses Luxus-Design nicht gerade: Rund 100.000 Euro soll das „Caravanboat“ kosten - und darin ist noch nicht mal ein Motor enthalten, der muss extra bezahlt werden. Außerdem beträgt die Lieferdauer zwischen acht und zehn Monaten. 
Wer jetzt trotzdem neugierig geworden ist, kann am 19./20. September eine Probefahrt auf der Unteren Havel unternehmen. Die Plätze sind streng limitiert, Interessenten können sich hier anmelden.
Übrigens: Tchibo ist nicht der erste Anbieter einer Kombi aus Hausboot und Wohnwagen. Es gibt u.a. bereits den „Sealander“ – der kostet um die 25.000 Euro, ist aber auch wesentlich kleiner.
Der "Sealander" ist kleiner und günstiger. Foto: Promo
Der "Sealander" ist kleiner und günstiger. Foto: Promo
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