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Spaziergang durch Neuruppin ++ Eichhörnchen ++ Frischer Kaffee aus Luckenwalde

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
vor einigen Wochen hatten wir Sie gebeten, uns zu sagen, wie Ihnen der “Raus aufs Land”-Newsletter gefällt, welche Rubriken Ihnen besonders wichtig sind, welche Themen Sie sich wünschen. Warum wir das alles gefragt haben? Natürlich, weil der Newsletter für Sie auch weiterhin so attraktiv wie möglich sein soll.
Und so steht 2022 auch im Zeichen der Erfüllung Ihrer Wünsche - vor allem im Bereich der Ausflugstipps. Viele von Ihnen haben uns bei der Umfrage und auch darüber hinaus mitgeteilt, dass sie in allererster Linie diese Tipps schätzen. Der wohl beste Beweis dafür: Die Ausflugsregionen, die Sie mit uns künftig gern erkunden wollen, ziehen sich durchs gesamte Land - von der Prignitz bis in die Lausitz, von Potsdam bis an die Oder.
Und natürlich gehen wir gemeinsam mit Ihnen auch weiterhin auf Tour. Teile von Oberhavel, Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark haben wir in diesem Jahr bereits erkundet, heute nehmen wir sie mit in den Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Die Tour durch Neuruppin, die problemlos mit der Bahn erreichbar ist (auch das haben sich viele von Ihnen gewünscht), verbindet Kultur mit Natur, führt und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ebenso wie an den idyllischen Ruppiner See.
Zugegeben: Gerade macht das oft graue Januar-Wetter selten Lust auf Ausflugsziele, die vielleicht nicht direkt vor der Haustür liegen. Aber vielleicht können wir den einen oder die andere von Ihnen doch motivieren - oder zumindest Vorfreude auf die hellere, wärmere Jahreshälfte machen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude mit der neuesten “Raus aufs Land”-Ausgabe - und viel Spaß beim Entdecken!
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
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Ausflug der Woche: Spaziergang durch Neuruppin

Zwei der Tour-Highlights: die Parzival-Skulptur am See sowie die Klosterkirche Sankt Trinitatis. Foto: Joko/Imago
Zwei der Tour-Highlights: die Parzival-Skulptur am See sowie die Klosterkirche Sankt Trinitatis. Foto: Joko/Imago
Stadt, Wasser und jede Menge Fontane - unser Ausflug der Woche bietet für jeden Geschmack etwas. Es geht - beim Stichwort Fontane ahnen Sie es vielleicht schon - nach Neuruppin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Vom Bahnhof Rheinsberger Tor aus (erreichbar mit dem RE6) drehen wir eine 11,1 Kilometer lange Runde, die uns unter anderem am Ruppiner See entlangführt.
Vom Bahnhof aus gelangen wir über Straße des Friedens, ein ganz kurzes Stück Alt Ruppiner Allee und Gartenstraße an den Ruppiner See, genauer zur dortigen Seebadeanstalt. Zugegeben, dafür ist es nun gerade wirklich nicht die Zeit, aber Vorbereitung ist mit Blick auf den Sommer bekanntlich alles - und jetzt können Sie schon mal ohne volle Strände einen Eindruck vom möglichen Sommer-Ausflugsziel bekommen.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Wir spazieren auf der Jahnstraße und der Seepromenade weiter am Wasser entlang, bevor wir unweit des Nordufers auf die Neuruppiner Straße treffen, die nach einer Rechtskurve zur Friedrich-Engels-Straße wird und rechts nach Alt Ruppin führt. Besonders sehenswert ist die dortige St. Nikolai-Kirche. Das Gotteshaus ist ein stattlicher Saalbau aus Backstein mit Westquerturm. Die Ostteile stammen aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, Schiff und Westturm wurden in den Jahren 1598 bis 1603 in spätgotischer Form hinzugefügt.
Weiter geht es auf der der Wulkower Chausee und der Wuthenower Straße am Westufer des Sees entlang - einen Abstecher zum Forstmuseum Waldzentrale Alt Ruppin inklusive. Auf dem Pappelweg gelangen wir zur Straße Am See, auf der wir uns zum Hermsdorfer Weg vorarbeiten und schließlich auf dem Seedamm das Wasser überqueren.
Das Schinkel-Denkmal auf dem Kirchplatz - hier eine Aufnahme aus dem Spätsommer. Foto: Imagebroker/Imago
Das Schinkel-Denkmal auf dem Kirchplatz - hier eine Aufnahme aus dem Spätsommer. Foto: Imagebroker/Imago
Auch auf der Neuruppiner Seite bleiben wir in Wassernähe, wandern zur Parzival-Skulptur und weiter zur Klosterkirche St. Trinitatis, der größten Kirche der Stadt Neuruppin. Diese wurde zusammen mit dem Kloster 1246 errichtet und ist mit ihren markanten Türmen das Wahrzeichen der Stadt.
Weiter geht es in Richtung Kirchplatz mit dem Schinkel-Denkmal, das dem gleichnamigen Baumeister gewidmet ist. Von dort aus ist es nicht mehr weit zum Bahnhof Rheinsberger Tor, wo unsere Tour endet.
Tipp: Mit dieser Wegbeschreibung samt Wanderkarte haben Sie alles, was Sie für diese Tour benötigen. Wer weitere Details sucht, findet sie auf www.komoot.de
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Brandenburg für Genießer

Katharina Mirsch serviert ein Amerikanisches Frühstück. Foto: Markus Kniebeler
Katharina Mirsch serviert ein Amerikanisches Frühstück. Foto: Markus Kniebeler
Unser kulinarischer Tipp führt in dieser Woche ins Havelland. Das Amerikanische Frühstück, das in dem Rathenower Café Kitty’s Candy World in der Berliner Straße 75 serviert wird, ist alles andere als frugal. Darum schmeckt es ja auch so gut. Rührei mit Speck mag man auch von deutschen Frühstückskarten kennen. Aber spätestens wenn man den Deckel des Töpfchens mit gebackenen Bohnen lüftet, weiß man, dass man kulinarisch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angekommen ist.
Ein Bagel mit Belag nach Wahl darf natürlich auch nicht fehlen. Und um die Schlemmerei stilecht mit einer Süßigkeit abzuschließen, gibt es Pfannkuchen mit Ahornsirup obendrauf. Wer nach diesem Frühstück nicht gestärkt in den Tag startet, dem ist nicht zu helfen.
Zu der Café-Einrichtung im Look der 1950er Jahre gesellte sich eine Milchbar im Dinerstil aus derselben Epoche. Dank der liebevoll ausgesuchten Einrichtung fühlt man sich so zurückversetzt in jene Zeit, in der die Männer mit Schmalztolle und die Damen im Petticoat herumliefen.
Doch zurück zum Frühstücksangebot: Das kann bei Kitty nicht nur morgens, sondern den ganzen Tag bestellt werden. Übrigens: wer sich für ein gutes Frühstück entscheidet, liegt auch nach ernährungswissenschaftlichen Kriterien goldrichtig. Was schon unsere Vorfahren wussten: „Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler“, sagten die. Markus Kniebeler
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Tipps aus der Region

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Raus in den Garten

Eichhörnchen gehen auch im Winter auf Futtersuche. Foto: NurPhoto/Imago
Eichhörnchen gehen auch im Winter auf Futtersuche. Foto: NurPhoto/Imago
Auch jetzt im Winter sind die flinken Eichhörnchen im Garten unterwegs. Ihre Winterruhe unterbrechen sie täglich für ein bis zwei Stunden, um auf Futtersuche zu gehen. Sie schauen nach Samen, Nüssen, Obst oder Knospen. Bereits im Herbst vergraben die Tiere Vorräte für schlechte Zeiten. Das Problem ist jedoch ihr Orientierungssinn. Denn nicht immer finden sie alle Verstecke wieder: Wenn im Kompost im Frühjahr auf einmal ein Walnusskeimling spießt, dann war das ein Versteck des putzigen Nagers mit den Pinselohren. Selbst in Blumentöpfen auf Balkon oder Terrasse verscharren die Tiere ihre Beute.
Dank ihrer langen Krallen können Eichhörnchen ausgezeichnet klettern. Ihr buschiger Schwanz ist fast genauso lang wie der Rumpf und dient bei den bis zu fünf Meter weiten Sprüngen als Ruder - sie sind quasi schwanzgesteuert. 
Eichhörnchen waren eigentlich typische Waldbewohner. Als sogenannte Kulturfolger sind sie dem Menschen aber in die Städte gefolgt, wo sie jetzt Gärten, Friedhöfe und Parks bewohnen. Mitunter werden die Nager sogar so zahm, dass sie sich aus der Hand füttern lassen. Streicheln ist allerdings nicht ratsam: Sie können schmerzhaft zubeißen. Und wie andere Wildtiere sind auch sie Überträger von Tollwut.
Als Wildtiere stehen Eichhörnchen unter Schutz. Wer ihnen in seiner Nachbarschaft unbedingt etwas Gutes tun möchte, kann ein Futterdepot mit Haselnüssen einrichten. Notwendig ist dies jedoch nicht: Die Tiere sind nicht gefährdet und sollten am besten in Ruhe gelassen werden.
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Fundstück der Woche

Tobias Mehrländer betreibt in Luckenwalde seine Pelikan Kaffee-Rösterei. Foto: Iris Krüger
Tobias Mehrländer betreibt in Luckenwalde seine Pelikan Kaffee-Rösterei. Foto: Iris Krüger
Mögen Sie Kaffee? Wenn ja, dann möchten wir Ihnen heute die Pelikan Kaffee-Rösterei von Tobias Mehrländer an Herz legen, die sich seit wenigen Wochen am Luckenwalder Markt (Teltow-Fläming) befindet.
Kurz vor Weihnachten begann der Verkauf. Zum gleichen Zeitpunkt sollte auch noch die große Röstmaschine geliefert werden. „Das war schon der vierte Anlauf und es musste nun endlich klappen!“ Kurz vor Jahreswechsel stand das 600 Kilogramm schwere Ungetüm vor der Ladentür. „Das war ganz schön knapp, denn die Maschine ist zwei Meter hoch und fast genauso lang“, berichtet er.
Nun steht sie als Prunkstück im Geschäft - und kann dennoch nicht benutzt werden. „Es fehlt noch eine Abgasanlage aus Edelstahl, aber es gibt Lieferprobleme wie überall. Ich hoffe, dass es Ende Januar soweit ist, solange beziehe ich den Kaffee aus der Rösterei meines Vertrauens“.
Hier wird der Kaffee abgefüllt. Foto: Iris Krüger
Hier wird der Kaffee abgefüllt. Foto: Iris Krüger
Dennoch nutzt er das Hightech-Gerät zum Mischen der Kaffeesorten. Das heißt für die Kunden, dass der Pelikan-Kaffee ausreichend angeboten werden kann. Diesen kann man natürlich verkosten, und zwar alle Sorten auf alle möglichen Zubereitungsarten. „Gern mit einem Stück Schokolade, die den Geschmack des Getränks noch unterstreicht“, verrät der Kaffeeprofi. Dazu gibt es weitere Kalt- und Heißgetränke, mit oder ohne Alkohol. „Ich möchte mein Angebot gern saisonal halten. So gibt es einige Winterspecials, wie zum Beispiel den Apfel-Punsch mit Hibiskus und Erdbeeren von der Familie Gentz aus Kliestow.
Geöffnet ist das Geschäft jeweils Donnerstag bis Samstag von 9.30 bis 17.30 Uhr. „Die anderen Tage benötige ich zur Produktion“, sagt Mehrländer. Aber vorbeischauen kann man immer. Mehr Infos im Internet unter Pelikan Kaffee. Iris Krüger
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