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Schloss Liebenberg wartet ++ Märkische Schokolade ++ Fontane auf Reisen

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MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
als ich kürzlich abends die Redaktion verließ, stieg mir dieser eine Geruch in die Nase, den ich ganz besonders gern mag. Es roch nach Sommerregen - und das im März!
Den Grund dafür könnte kaum erfreulicher sein. Die Sonne macht in Brandenburg gerade Überstunden und sorgt zumindest bei mir dafür, dass der Winterblues endgültig Geschichte ist. Und wenn dann doch irgendwann ein paar Regentropfen fallen, entsteht eben genau der Geruch, der mich in dieser Woche in so gute Laune versetzt hat.
Und der macht Lust auf mehr. Endlich wieder in der Sonne wandern, faulenzen, Kaffee trinken. Endlich die dicke Winterjacke einmotten und drauf warten, dass ein Pulli reicht, um ohne zu frieren unterwegs zu sein. Endlich wieder Straßencafés und Sonnenterrassen von Restaurants nutzen. Endlich wieder Trubel im Park. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber nach zwei Jahren Pandemie und angesichts der schrecklichen Bilder aus der Ukraine, die uns jeden Tag erreichen, ist der Frühling bei mir noch viel willkommener als in jedem anderen Jahr - und das will was heißen!
Apropos Sonnenterrasse: Wenn Sie unseren aktuellen Ausflugstipp für einen besonders sonnigen Tag aufbewahren, sehe ich gleich mehrere Möglichkeiten, dass Sie auf einer solchen Terrasse Sonne tanken können. Und ein wenig Bewegung haben wir natürlich eingeplant. Aber auch die macht bei freundlichem Wetter doch gleich viel mehr Spaß!
Natürlich haben wir auch wieder einen Gartentipp für all jene unter Ihnen, die der grüne Daumen schon wieder ins Beet zieht.
Ich wünsche Ihnen eine unterhaltsame Lektüre unseres Newsletters und ein schönes - sonniges - Wochenende!
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
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Ausflug der Woche: Tour um Liebenberg

Das Ziel unserer Wanderung ist das Schloss in Liebenberg. Foto: Jürgen Ritter/Imago
Das Ziel unserer Wanderung ist das Schloss in Liebenberg. Foto: Jürgen Ritter/Imago
Unsere Wanderung in dieser Woche führt uns in die Gemeinde Löwenberger Land im Landkreis Oberhavel, genauer nach Liebenberg. Kommt Ihnen der Name bekannt vor? Dann liegt das höchstwahrscheinlich am gleichnamigen Schloss, das wir bei unserer Wanderung natürlich nicht auslassen. Aber der Reihe nach.
Startpunkt unserer Wanderung ist die Bushaltestelle Parkweg ganz in der Nähe des Schlosses. Von dort starten wir zu unserer gut zehn Kilometer langen Runde, für die wir etwa zweieinhalb Stunden einplanen sollten - oder gern auch etwas mehr.
Von der Bushaltestelle aus biegen wir entweder gleich in den Parkweg ein. Oder wir beginnen die Tour ganz entspannt mit einem Abstecher in den nahen Gutshofladen, wo allerlei Leckereien zu haben sind - geöffnet ist er von Donnerstag bis Sonntag, jeweils von 11 bis 18 Uhr.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Egal ob mit oder ohne Stärkung geht es nun aber wirklich auf den Parkweg und dann direkt weiter in den Park, die Kaiserallee - eine wunderschöne alte Eichenallee mit knorrigen Bäumen und viel Schatten im Sommer - entlang, am Parkteich vorbei und dann links in Richtung Straße Am Friedhof. Dort halten wir uns erst rechts und dann wieder links - richten Sie sich am besten nach den Komoot-Daten.
Wir bewegen uns in einem größeren Bogen in Richtung Weißer See, queren kurz vorher die Bergsdorfer Straße und ziehen dann am Nordufer des Gewässers entlang. Weiter geht es erst zum Großen Lankesee, dessen Ufer wir an einer Landzunge entlang folgen, und dann zum Papensee, den wir großzügig umwandern.
Wenn Sie denken, dass es das für heute mit Gewässern war, machen Sie sich auf einen weiteren See - den Moddersee - gefasst. Diesen lassen wir links liegen, biegen ein Stück weiter nach links ab und wandern auf einem kleinen Stück des Hinwegs nun auch wieder zurück. Dieses mal geht es jedoch am West- und Südufer des Weißen Sees entlang und schließlich auf der Bergsdorfer Straße zurück nach Liebenberg, wo wir uns das Schloss als krönenden Abschluss aufgehoben haben.
Wir empfehlen: Erkunden Sie das Gelände in aller Ruhe - und vielleicht ist ja das Schlossrestaurant was für Sie.
Tipp: Mit unserer Routenbeschreibung und der Wanderkarte haben Sie alles, was Sie für diese Tour benötigen. Wer weitere Details sucht, findet sie unter www.komoot.de
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Brandenburg für Genießer

Wie schmeckt Potsdam wohl? Nach einem leicht holzigen Hauch Kurkuma mit einem scharfen Prickeln von Pfeffer und Ingwer und einer blumigen Note von grünem Tee und Rosenblüten – so schmeckt Potsdam, zumindest wenn es eine Schokolade ist. Das hat sich Tanja Dückers so überlegt. Die Berliner Schriftstellerin und Journalistin hat nach Stadtteilen ihrer Heimatmetropole nun auch der brandenburgischen Landeshauptstadt individuelle schokoladige Noten zugeordnet.
Der Kakaogehalt der Potsdam Schokolade beträgt 65 Prozent und steht für die „Gegensätze zwischen Rokoko und der Biosphäre in Potsdam“. Der Grüne Tee steht für das Drachenhaus und das chinesische Haus von Sanssouci, der Ingwer für die Landschaftsgärten in englischer Tradition. Die Rosenblüten symbolisieren das Leben zwischen Kunst- und Naturgenuss, der Pfeffer stellt das Militär dar.
Außerdem gibt es eine „Prise Kurkuma obendrauf“, wie es die Rückseite der Tafel verrät. Diese hat es, wie die Autorin verrät, aus mehreren Gründen in die Schokolade geschafft: „Potsdam prosperiert gerade. Ich kenne viele Menschen, die dort hinziehen. Es ist eine sehr lebenswerte Stadt. Außerdem hat Kurkuma das Geschmacksbild sehr gut abgerundet. Nicht zuletzt ist aber Kurkuma und Karma auch eine wunderbare Alliteration.“
Die Potsdam-Schokolade gibt es bislang nur auf der Website von „Preussisch Süß“ sowie bei Dussmann in der Berliner Friedrichstraße. Aber sie soll bald im Süßwarengeschäft, Garnstraße 18, in Babelsberg verfügbar sein. Nick Wilcke
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Tipps aus der Region

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Raus in den Garten

Der Blauregen bildet im Frühjahr auffallend große Blütentrauben. Foto: Andrea Warnecke/dpa
Der Blauregen bildet im Frühjahr auffallend große Blütentrauben. Foto: Andrea Warnecke/dpa
Der Blauregen wird zweimal im Jahr geschnitten. Das erste Mal im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr - und dabei lässt die Kletterpflanze ganz schön Blüten. Von vier Knospen werden nur zwei übriggelassen. Aber es lohnt sich: Die beiden bleibenden Knospen entwickeln sich zu schöneren und längeren Blütenrispen.
Der Rückschnitt bringt aber noch mehr Vorteile: Weil die Pflanze aktuell kein Laub trägt, sind schwache oder vertrocknete Zweige gut auszumachen. Sie werden ebenfalls entfernt - und zwar nicht zu dicht über den Knospen, damit diese dabei nicht beschädigt werden.
Geschnitten wird grundsätzlich schräg und von der Knospe weg. Dadurch sammelt sich kein Regenwasser länger auf der Schnittfläche oder könnte gar in die anschwellenden Knospen laufen. Wäre das der Fall, drohen nämlich Pilzkrankheiten. Und wie immer sollte die Gartenschere scharf sein, denn eine saubere und glatte Schnittwunde heilt besser.
Im Sommer folgt ein zweiter Schnitt am Blauregen: Mitte Juli bis Anfang August wird mit einem Rückschnitt die Blütenbildung fürs nächste Jahr angeregt. Außerdem muss dem stark wachsenden Blauregen oft etwas Einhalt gegeben werden. Daher kürzt man dann vor allem die langen Peitschentriebe auf zehn bis 30 Zentimeter ein. An diesen langen Trieben bildeten sich eh keine Blüten mehr. Alle anderen Seitentriebe werden auf die vier Knospen eingekürzt, die dann wieder relevant für den nächsten Schnitt zum Winterende/Frühlingsbeginn werden.
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