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Runde um Bergholz-Rehbrücke ++ Döner-Test ++ Leckereien für Hunde

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MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich hoffe, es geht Ihnen gut? Keine Sorge, das soll jetzt nicht ein neuer Standard-Einstieg in diesen Newsletter werden, aber nach einer Woche, in der gefühlt mehr märkische Bäume den diversen Sturmtiefs zum Opfer fielen, als im gesamten vergangenen Jahr zusammen, ist es mir doch ein Bedürfnis, einmal in die Runde zu fragen. Was haben Xandra, Ylenia, Zeynep und Antonia uns beschäftigt, was haben die Orkanböen vor allem die Feuerwehrleute im Land in Atem gehalten - und tun es immer noch!
Denn auch wenn das Schlimmste überstanden ist, hat die tagelange Dauerbelastung vielerorts dazu geführt, dass Bäume auch jetzt noch nachgeben - oder dass sie nun so unsicher stehen, dass sie sicherheitshalber gefällt werden müssen.
Deshalb können wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, gerade auch unmöglich irgendwo in ein großes Waldgebiet schicken. Und so bewegt sich unser Ausflugstipp in dieser Woche irgendwie zwischen einer Stadtwanderung und Natur pur: Es geht nach Bergholz-Rehbrücke. Der rund zweistündige Spaziergang lässt sich ganz hervorragend mit einem Ausflug nach Potsdam verbinden, wo auf Halb-Natur noch Voll-Kultur folgen kann. Wie wäre es beispielsweise mit der impressionistischen Foto-Schau im Museum Barberini?
Und wenn Sie schon mal in der Landeshauptstadt sind, dann ist sicher auch noch Zeit für eine Runde Kulinarik. Wenn Sie jetzt denken, dass unter “Brandenburg für Genießer” ein hochklassiges Restaurant auf Sie wartet, werden Sie vermutlich überrascht sein. Hochklassiges ist zwar absolut dabei, aber grundsätzlich bewegen wir uns eher in rustikaler - und deshalb nicht weniger beliebter - Umgebung. Seien Sie gespannt!
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
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Ausflug der Woche: Runde um Bergholz-Rehbrücke

Die Nuthe kurz vor Potsdam. Foto: Wanderkonzepte
Die Nuthe kurz vor Potsdam. Foto: Wanderkonzepte
Heute nehmen wir Sie mit ins Potsdamer Umland, liebe Leserinnen und Leser, genauer gesagt nach Bergholz-Rehbrücke, das zur Gemeinde Nuthetal in Potsdam-Mittelmark gehört. Unsere rund acht Kilometer lange Rundtour lässt sich in etwa zwei Stunden bequem bewältigen. Start- und Zielpunkt ist der Bahnhof Potsdam-Rehbrücke, der mit dem Regionalexpress 7 und der Regionalbahn 33 sowie Bus und Straßenbahn erreichbar ist.
Vom Bahnhof aus geht es zunächst rund 600 Meter auf der Arthur-Scheunert-Allee in Richtung Bergholz-Rehbrücke. Nachdem wir den Rehgraben überquert haben, biegen wir links auf den Panoramaweg ein. Am Rehgraben entlang geht es auf einem naturbelassenen Weg bis zur Nuthe. Dieser Weg kann im vorderen Teil nach starkem Regen oder Schneeschmelze überschwemmt und damit unpassierbar sein. Dann weicht man über die Feldstraße und den Pfad an der Streuobstwiese aus, der später wieder auf den Panoramaweg stößt. An der Nuthe stoßen wir auf den Fernwanderweg F 4.
Per Klick auf die Karte geht's zur Tour bei Komoot.
Per Klick auf die Karte geht's zur Tour bei Komoot.
Dort angekommen, geht es nach rechts und flussaufwärts nach Saarmund. Nach kurzer Zeit gelangt man zu einem Rastplatz mit Tisch und Bänken. Hier kann man bei einer Pause der Nuthe beim Fließen zuschauen oder die Vögel auf den gegenüberliegenden Wiesen beobachten. Am Kanuclub angekommen entfernen wir uns für ein kurzes Stück vom Ufer und gehen an einigen Häusern und durch ein Waldstück zurück zum Wasser. Der Panoramaweg führt zwar weiter noch über einen Kilometer entlang des Ufers bis hinter die Autobahn A 115, doch wir biegen kurz nach der Biegung des Flusses nach rechts ab. Durch die Nuthewiesen und Felder führt der Weg westwärts bis zur Friedensstraße, die auf Höhe des Sportplatzes überquert wird.
Hier gibt es mehrere zum Teil überdachte Sitzgelegenheiten – ein perfekter Platz für eine Picknickpause nach rund 4,5 Kilometern Wegstrecke. Dem Andersenweg folgend, lohnt sich an der großen Kreuzung ein kurzer Abstecher in die Schlüterstraße. Nach wenigen Metern fällt auf der linken Seite ein besonderes bauliches Ensemble ins Auge: Die Alte Schule, der ehemalige Gasthof und die Bergholzer Dorfkirche stehen unter Denkmalschutz. Die Kirche ist ein kleiner Fachwerkbau aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein Blick hinein lohnt allein wegen des aufwendig gestalteten Kanzelaltars. In der Alten Schule ist heute das Mehrgenerationenhaus Nuthetal untergebracht.
Die Dorfkirche von Bergholz-Rehbrücke wurde um 1718 errichtet. Foto: Michael Hübner
Die Dorfkirche von Bergholz-Rehbrücke wurde um 1718 errichtet. Foto: Michael Hübner
Über Wilhelm-Busch-Straße, Falkensteig und Weidengrund gelangen wir wieder auf den Panoramaweg. Dieser führt uns entlang der Felder an der Bahntrasse zurück zur Arthur-Scheunert-Allee. Dort kommt man nach links zurück zum Ausgangspunkt.
Tipp 1: Gemeinsam mit den professionellen Wanderführern Bianka Miltz und Sascha Zingler von der Agentur Wanderkonzepte.de stellt die MAZ in einer Serie schöne Routen durch und rund um Potsdam vor, zu der auch diese Tour gehört (hier gibt es die ausführliche Beschreibung). Es geht unter anderem durch die Glindower Alpen, die Bornimer Feldflur, in die Parforceheide, zum Wietkiekenberg bei Ferch und auf Potsdams höchsten Berg.
Tipp 2: Mit unserer Routenbeschreibung und der Wanderkarte haben Sie alles, was Sie für diese Tour brauchen. Wer mehr Details sucht, findet sie unter Komoot.de.
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Brandenburg für Genießer

Er ist eines der beliebtesten Imbiss-Gerichte und aus der kulinarischen Landschaft nicht mehr wegzudenken. Die Rede ist - natürlich - vom Döner. Gefühlt gibt es ihn an jeder Ecke, aber längst nicht überall schmeckt er gleich gut. MAZ-Restauranttesterin Manuela Blisse hat zehn Dönerläden in Potsdam einem zwanglosen Test unterzogen und die Döner auf einer Skala von 1 (nicht gut) und 5 (lecker) bewertet. Hier lesen Sie ihre Kritiken:
Test von der Restaurantkritikerin: Das ist der beste Döner in Potsdam
Jetzt sind Sie gefragt: Welchen Döner mögen Sie am liebsten?
Nach dem Feinschmecker-Test möchten wir nun von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wissen, welcher Dönerladen in der Landeshauptstadt für Sie der beste ist. Schreiben Sie uns ihren Lieblingsladen und gern auch eine kurze Begründung über das Formular in diesem Text:
Wo gibt es den beliebtesten Döner in Potsdam? Sagen Sie es uns!
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Tipps aus der Region

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Raus in den Garten

Bunte Flechten an den Ästen und Stämmen von Bäumen sind eine symbiotische Lebensgemeinschaft aus Pilzen und Algen. Foto: Sven Hoppe/dpa
Bunte Flechten an den Ästen und Stämmen von Bäumen sind eine symbiotische Lebensgemeinschaft aus Pilzen und Algen. Foto: Sven Hoppe/dpa
Jetzt, wenn die die Laubbäume keine Blätter tragen, fallen sie besonders auf: die grauen, roten oder gelb-grünen Teppiche auf Ästen und Stämmen. Es handelt sich hier um Flechten, eine Symbiose von Pilzen und Algen. Viele Hobbygärtner fragen sich: Sind diese Flechten eigentlich gefährlich für den Baum?
In der Regel nicht. Flechten sitzen auf der Rinde oder Borke von meist älteren Bäumen, man kann sie aber auch an jüngeren Gehölzen finden, genauso wie an Felsen und Mauern. Da sie aber nur oberflächlich auf Bäumen und Sträuchern wachsen und nicht tiefer in ihre Wirtspflanze eindringen, sind Flechten keine nennenswerte Gefahr. Nur wenn ein Gehölz bereits geschwächt ist, kann die Flechte das Wachstum der Pflanze zusätzlich beeinträchtigen. Daher gelten Flechten auch als Hinweise auf eine Unterversorgung, etwa durch Trockenheit oder durch einen anderen Schädlingsbefall.
Eigentlich müssen Flechten nicht bekämpft werden. Sie sind eher ein optisches Problem. Wen die Flecken stören, der kann sie mit einer festen Bürste entfernen. Man muss dabei aber vorsichtig sein, damit die Baumrinde nicht beschädigt wird. Denn solche Verletzungen könnten den Baum dann wirklich schwächen: Durch sie können Pilze und Bakterien in das Gehölz eindringen und Krankheiten auslösen.
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Fundstück der Woche

Christian Sprakties aus Luckenwalde betreibt den Hundefutterhandel "Happy Wuff". Foto: Elinor Wenke
Christian Sprakties aus Luckenwalde betreibt den Hundefutterhandel "Happy Wuff". Foto: Elinor Wenke
Beim Fundstück in dieser Woche wird es tierisch. Es geht nach Luckenwalde zum Hundefutterhandel “Happy Wuff” von Christian Sprakties. Der Name ist Programm. „Die Vierbeiner sollen sich wohlfühlen mit unseren Produkten“, sagt der Jung-Unternehmer. „Wir bieten hochwertige Kausnacks für den vierbeinigen besten Freund. Die reinen Naturprodukte sind schonend getrocknet und ohne chemische Zusätze“, versichert er.
Angeboten werden zahlreiche Kauartikel aus Rind, Schwein, Huhn, Pferd, Kaninchen und Fisch von den kleinsten Kauhanteln mit Hühnerfleisch zum Stückpreis von wenigen Cent über Schweineohren und Hühnerfüße bis zu Pansen und Dörrfleisch-Chips. Dem individuellen Geschmack von Bello und Co. sind keine Grenzen gesetzt. Sogar Hähnchen mit Reis und Süßkartoffelsticks mit Hühnerbrust stehen im Sortiment. Elinor Wenke
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