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Rund um den Rangsdorfer See ++Genuss mit Birnen++Spaß mit Nachtwächter

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Liebe Leserinnen und Leser;
das Berliner Online-Magazin “Mit Vergnügen” zählt ihn zu den elf schönsten Seen in Brandenburg: Der knapp 2,4 Quadratkilometer große Rangsdorfer See bildet den Kern eines Naturschutzgebietes. Das idyllische Gewässer lässt nichts zu wünschen übrig. Es gibt Hotellerie und Gastronomie, Badestellen und Ausflugziele aber auch ruhige Plätzchen zum Entspannen.
Zum Baden mag es jetzt im Herbst zwar wirklich zu frisch sein (obwohl in Brandenburg sogar Eisbaden ein beliebtes Vergnügen ist), aber nichts - außer Wolkenbrüchen oder gefährliche Stürme - sollte vor einer Radwandertour rund um den See abhalten. Genau das schlagen wir Ihnen diese Woche vor.
Die geologische Brandenburg-Phase - lang ist’s her
Der Rangsdorfer See ist nur eines von vielen Gewässern, die die sonst so trockene Mark Brandenburg zieren. Doch wissen Sie auch, wie das Land überhaupt zu seinen vielen Seen gekommen ist? Das hat mit sehr viel Eis zu tun. Geologen sprechen für die Zeit von etwa 24.000 bis 22.000 vor Christus von der sogenannten Brandenburg-Phase.
Damals schob sich das skandinavische Inlandeis vom Osten her über den ganzen Mecklenburgischen Raum und über das heutige Brandenburg fast bis nach Sachsen. Als das Eis viel später schmolz blieben Vertiefungen mit Sedimenten aus der Eiszeit und mit viel Wasser zurück - eben viele brandenburgische Seen. Der Rangsdorfer See selbst ist ein herausragendes Beispiel für diese Epoche.
Auch der Fremdenverkehr in Brandenburg ist nah am Wasser gebaut. Als ausgesprochene Erholungsgebiete gelten die Ruppiner Schweiz um Neuruppin und Rheinsberg, die Seenlandschaften um Templin, die Schorfheide mit dem Werbellinsee, der Scharmützelsee, die Märkische Schweiz um Buckow und der Spreewald mit seiner manchmal urweltlich anmutenden Fluss- und Waldlandschaft.
Mein persönlicher Favorit unter all diesen Gewässern ist der Große Stechlinsee, nicht nur weil er von Theodor Fontane in seinem letzten Roman verewigt worden ist, auch weil man ihn - wie den Rangsdorfer See - umwandern und dabei immer neue Ansichten gewinnen kann. Und natürlich kann man in dem kristallklaren Wasser auch baden, was ich sogar schon mal in einem sonnigen Oktober gewagt habe. Auch der Stechlin verdankt seine Entstehung einer Kälteperiode. Er ist ein Kind der Weichselkaltzeit. Zirka 12.000 Jahre ist das her.
Auch ein Überbleibsel einer Kaltzeit: Der Große Stechlinsee. Foto: Lars Sittig.
Auch ein Überbleibsel einer Kaltzeit: Der Große Stechlinsee. Foto: Lars Sittig.
Auf unserer ländlichen Tour in dieser Ausgabe können Kenner sogar wichtige Zeugnisse frühmoderner Kultur entdecken. Flugplätze und der Architekt des Tempelhofer Flughafens spielen dabei eine Rolle.
Aber auch Naturfreunde kommen auf ihre Kosten. Denn der Rangsdorfer See gilt gerade im Herbst als Einflugschneise von Wildgänsen und auch sonst als Heimat vieler Wildvögel. Nicht zuletzt können wir auf unserer Tour einer Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert begegnen. Und da wir uns in der Erntezeit befinden, soll auch der Genuss nicht zu kurz kommen. Neben kulinarischen Freuden ganz in der Nähe des Sees soll auch eine Frucht eine Rolle spielen, die Brandenburgs Obstbauern gerne ziehen, die Birne. Wir werfen zum Schluss einen Blick darauf, was man aus der Birne auch machen kann.
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Ausflug der Woche

Mit dem Rad um den Rangsdorfer See
Ausgangspunkt der Tour über circa 18 Kilometer ist das Seehotel Rangsdorf beziehungsweise der Parkplatz davor. Wir starten in südlicher Richtung, das heißt wenn wir auf das Hotel schauen, nach links. Zuerst geht es durch ein kleines Waldstück vorbei am Fußballplatz nach Klein Venedig.
Der Weg rund um den Rangsdorfer See. Karte: Günter Mehlitz
Der Weg rund um den Rangsdorfer See. Karte: Günter Mehlitz
Dieser ursprünglich Ende der 1920er Jahre als Wassersportsiedlung geplante Ortsteil sollte möglichst vielen Grundstücksbesitzern die Möglichkeit eröffnen, auf dem Wasserweg zum Rangsdorfer See zu gelangen. Und so überqueren wir auf unserem Weg vier der insgesamt sieben Kanäle. Je nach Jahreszeit ist der Wasserstand mal ausreichend zum Bootfahren, mal eher nicht.
Nach der Siedlung geht es in Ufernähe auf einem Waldweg entlang, bis wir links ein Grundstück der Seeschule mit einem länglichen Gebäude erkennen. Hier gibt es sogar mehrere nennenswerte Attraktionen: Das Gebäude mit den zahlreichen Säulen verrät die Handschrift des Architekten Ernst Sagebiel, der nicht nur den Tempelhofer Flughafen entworfen hat, sondern auch den ehemaligen Aero Club in Rangsdorf.
Wo Beate Uhse buchstäblich abhob…
Dort trafen sich in den 1930er Jahren zahlreiche Kunstflieger und Sportpiloten. Namhafte Vertreter waren unter anderem Heinz Rühmann, Beate Uhse oder Elli Beinhorn. Am Ufer zur Rechten bietet eine durch die sogenannten Zülow-Pfleger errichtete Aussichtsplattform aus Robinienholz Gelegenheit, den Rangsdorfer See zu bewundern.
Blick auf den Rangsdorfer See. Foto: Günter Mehlitz
Blick auf den Rangsdorfer See. Foto: Günter Mehlitz
Skudden-Schafe an der Seeschule Rangsdorf
Die Wegweiser zu verschiedenen Hauptstädten lassen erahnen, aus welchen Ländern die jugendlichen Erbauer dieses Projekts stammen. Speziell im Oktober lassen sich hier in der Abenddämmerung große Scharen von einfliegenden Wildgänsen bewundern. Auf dem Gelände der Seeschule befinden sich einige Skudden-Schafe, die zu den ältesten Hausschafrassen zählen und leider schon auf der Roten Liste der Nutztierrassen stehen. Die anspruchslosen Skudden eignen sich hervorragend für die Landschaftspflege und überwintern hier problemlos im Freien in ihrem Unterstand.
Vor dem Zaun erinnert ein Gedenkstein an das gescheiterte Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 durch Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der damals vom Flughafen Rangsdorf Richtung Ostpreußen gestartet und auch wieder hier gelandet ist. Der Weg beschreibt eine Linkskurve und bringt uns zu einem Querweg, dem wir nach rechts folgen.
Wildgänse am Rangsdorfer See
Wildgänse am Rangsdorfer See
Brücke über den Zülowkanal
Nach einiger Zeit erreichen wir die Brücke über den Zülowkanal, der den Rangsdorfer See mit dem Nottekanal verbindet. Hier können wir noch eine der insgesamt sieben Begegnungsbänke auf dem historischen Regionalwanderweg „Baruther Linie“ ausprobieren und fahren dann am rechten Ufer des Zülowkanals entlang, bis wir auf einen Wirtschaftsweg mit Betonplatten stoßen. Hier geht es nach rechts, es findet sich jedoch nur der Hinweis auf den Wanderweg „Baruther Linie“.
Wir überqueren einen Flutgraben, steuern nach rechts und erkennen am Horizont die Umrisse des ehemaligen Sendeturms Glienicke. Wir passieren eine kleine Teichanlage mit einem überdachten Rastplatz und fahren weiter Richtung Sendeturm. Bei den nächsten vier Kreuzungen fehlen leider die Hinweise auf unseren Rundweg. Bei der nächsten T-Kreuzung biegt die Baruther Linie nach links ab, wir halten uns rechts.
Der ehemalige Fernsehturm Glienicke Foto: Komoot
Der ehemalige Fernsehturm Glienicke Foto: Komoot
Abbiegen auf den Weinberg-Rundweg
Zwei der Wege an der nächsten Kreuzung führen durch das Naturschutzgebiet, also folglich nehmen wir die Abzweigung nach scharf links. Die Betonplatten werden weniger, der Weg wird zum Schotterweg. Rechts und links haben wir einen herrlichen Ausblick auf die Wiesen und Felder.
Nicht selten sind dort zahlreiche Vertreter der Vogelwelt zu beobachten. Ob Reiher, Kraniche, Schwäne, Tauben oder Wildgänse – für den aufmerksamen Beobachter gibt es meistens was zu sehen. An der nächsten Kreuzung biegen wir erneut nach rechts ab und fahren Richtung Weinberg-Rundweg.
Nach einiger Zeit kommen wir an eine Infotafel, die über die Wildvögel in der Region aufklärt. Kurze Zeit später lohnt es, den Blick nach rechts zu richten: das Seehotel Rangsdorf ist trotz der Entfernung von etwa 2,3 Kilometern gut zu erkennen – vom See dazwischen sieht man jedoch nichts.
Bald mündet der Weg in die Landstraße, die Groß Schulzendorf und Jühnsdorf verbindet. Wir biegen nach rechts ab. Am Ortseingang Jühnsdorf können wir uns noch an zahlreichen Pferden auf den Koppeln links und rechts der Straße erfreuen.
Jühnsdorf: Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert
In der Ortsmitte fallen besonders das Gutshaus von 1824 und die Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert auf. Gegenüber der Kirche rechts geht unser Weg in die Lankestraße weiter. An dieser Stelle noch ein Tipp: Bis zum Ristorante Musti sind es nur noch 200 Meter von hier – bei schönem Wetter ist der Abstecher zum Biergarten ein Muss.
Die alte Dorfkirche von Jühnsdorf. Foto: Udo Böhhlefeld
Die alte Dorfkirche von Jühnsdorf. Foto: Udo Böhhlefeld
Abbiegen auf den Weinberg-Rundweg
Zwei der Wege an der nächsten Kreuzung führen durch das Naturschutzgebiet, also folglich nehmen wir die Abzweigung nach scharf links. Die Betonplatten werden weniger, der Weg wird zum Schotterweg. Rechts und links haben wir einen herrlichen Ausblick auf die Wiesen und Felder.
Nicht selten sind dort zahlreiche Vertreter der Vogelwelt zu beobachten. Ob Reiher, Kraniche, Schwäne, Tauben oder Wildgänse – für den aufmerksamen Beobachter gibt es meistens was zu sehen. An der nächsten Kreuzung biegen wir erneut nach rechts ab und fahren Richtung Weinberg-Rundweg.
Nach einiger Zeit kommen wir an eine Infotafel, die über die Wildvögel in der Region aufklärt. Kurze Zeit später lohnt es, den Blick nach rechts zu richten: das Seehotel Rangsdorf ist trotz der Entfernung von etwa 2,3 Kilometern gut zu erkennen – vom See dazwischen sieht man jedoch nichts.
Bald mündet der Weg in die Landstraße, die Groß Schulzendorf und Jühnsdorf verbindet. Wir biegen nach rechts ab. Am Ortseingang Jühnsdorf können wir uns noch an zahlreichen Pferden auf den Koppeln links und rechts der Straße erfreuen.
Jühnsdorf: Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert
In der Ortsmitte fallen besonders das Gutshaus von 1824 und die Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert auf. Gegenüber der Kirche rechts geht unser Weg in die Lankestraße weiter. An dieser Stelle noch ein Tipp: Bis zum Ristorante Musti sind es nur noch 200 Meter von hier – bei schönem Wetter ist der Abstecher zum Biergarten ein Muss.
Nach dem optionalen Abstecher geht es also weiter über den Lankeweg, vorbei am Gelände des Klesa Hofes mit zahlreichen Pferden, die zum Teil auch im Reitsport eingesetzt werden. Weiter geht es über eine Betonstraße bis zum alten Hafen an der Krummen Lanke. Mitte der 1980er Jahre wurde hier Faulschlamm ausgebaggert und zum Teil als Dünger auf die Felder ausgebracht. Diese Straße ist als Waldweg ausgewiesen und eigentlich für Autos gesperrt. Leider halten sich nicht alle daran, sodass man hier regelmäßig Angler aus Berlin sehen kann.
Günter Mehlitz
Der Klesa Hof in Jühnsdorf. Foto: Klesa Hof
Der Klesa Hof in Jühnsdorf. Foto: Klesa Hof
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Brandenburg für Genießer

Modernes Interieur, traditionelle Küche: Die Mutterwelt. Fotos: Mutterwelt.
Modernes Interieur, traditionelle Küche: Die Mutterwelt. Fotos: Mutterwelt.
Im Süden Berlins, in unmittelbarer Nähe vom Bahnhof Dahlewitz liegt das Restaurant Mutterwelt. Gleich um die Ecke liegt Schloss Diedersdorf, das Seebad Rangsdorf ist auch nicht weit. Über seiner Eingangstür hat sich das “Mutterwelt” gleich eine Selbstverpflichtung gegeben: “Gastlicher Fläming” steht da. Michael Walter.
Die Küche des überraschend modern eingerichteten Landgasthofs besteht aus traditionellen Speisen, “die wir meist aus unserer Kindheit von Mutter noch kennen und lieben”, erklärt Inhaber Michael Walter. In dem mehrfach ausgezeichneten Restaurant kann man diese Speisen neu interpretiert, zubereitet und liebevoll angerichtet erleben. So zaubert der Koch Mirko Weisheit zum Beispiel als Vorspeise eine Apfel-Meerrettichsuppe. Als Hauptgang folgt hausgemachte Rinderroulade, gefüllt mit Holunder-Williamsbirne, dazu gibt es Kartoffel-Ingwer-Püree und glacierte Feigen.
Er kombiniert aber auch Deftiges vom Grill wie ein Argentinisches Rinderfilet mit Scampi und serviert das Fleisch mit hausgemachter Kräuterbutter, grüner Pfeffersauce, Folienkartoffel und Sauerrahm. Natürlich darf zum Abschluss eines solchen Menüs die Crème Brulée nicht fehlen. Die gibt es im “Mutterwelt” mit Waldbeeren obendrauf. Die Hauptgerichte kosten zwischen 14 und 27 Euro.
Futtern wie bei Muttern...
Futtern wie bei Muttern...
“Mutterwelt”-Inhaber Michael Walter hatte zuvor im Berliner “Maritim” und am Ku'damm als gastronomischer Leiter gearbeitet. Gerade weil es in der Region südlich von Berlin so wenig höhere Gastronomie gab, hatte er beschlossen, dort ein eigenes Haus zu eröffnen.
Ein besonderer Service des “Mutterwelt” ist neben dem Catering-Angebot die mobile Cocktailbar für geschäftliche oder privaten Veranstaltungen. Hier bieten in einem auch im heimischen Garten schnell zu errichtendem Zelt professionelle Barkeeper eine große Auswahl von Cocktails an.
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Tipps aus der Region

Horst Hildenbrand (links) und sein Nachfolger Ulrich Handke (Foto: dpa)
Horst Hildenbrand (links) und sein Nachfolger Ulrich Handke (Foto: dpa)
Neuer Nachtwächter führt durch Altlandsberg
Nachdem Altlandsbergs langjähriger Nachtwächter Horst Hildebrand nach über 15 Jahren Amtszeit in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, tritt nun sein Nachfolger Ulrich Handke seinen Dienst an.
Am Freitag 15. Oktober führt er Besucherinnen und Besucher erstmals durch die abendliche Stadt und über das Gelände des Schlossguts. Auf dem Weg durch den historischen Stadtkern und entlang der erhaltenen Stadtmauer wartet er mit spannenden Informationen und unterhaltsamen Anekdoten auf – und bringt mit seiner Laterne Licht ins Dunkel der Geschichte.
Start der Tour ist um 20 Uhr, sie kostet 5 Euro pro Person. Treffpunkt an der Tourist-Information, Krummenseestraße 1 in 15345 Altlandsberg. Weitere Termine gibt es 29. Oktober, 12. und 26. November und 10. Dezember.
Zünftiges Bockbierfest in Schönwalde
Am Sonnabend gibt es in Schönwalde Eisbein. Foto: Peter Geisler
Am Sonnabend gibt es in Schönwalde Eisbein. Foto: Peter Geisler
Die Tradition lebt fort: Am Sonnabend, 16. Oktober, findet ab 16 Uhr in Schönwalde-Dorf (Havelland) das traditionelle „Bockbierfest“ statt. Bei zünftiger Musik soll zu ebenso zünftigem Essen gemeinsam gefeiert werden. „Dabei wird natürlich auch das diesjährige Bockbier getestet“, sagt Veronika von Wittkowski vom Meilerverein Schönwalde, „entstaubt also eure Dirndl und die Lederhosen und kommt vorbei.“ Aufgetischt werden Eisbein und Kassler.
Die Karten kosten 15 Euro, Vorbestellung erforderlich, per Telefon unter 03322/20 81 05 oder per E-Mail an veronikavonwitt@googlemail.com.
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Raus in den Garten

Dahlien werden eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten, faule Stiele entfernt
Dahlien werden eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten, faule Stiele entfernt
Noch stehen Knollenbegonien, Dahlien, Gladiolen oder Canna (Indisches Blumenrohr) draußen in Beet oder Kübel. Doch ist Nachtfrost angesagt, wird es diesen Knollengewächsen zu kalt. Sie sollten daher rechtzeitig ins Winterquartier umziehen. Knollenbegonien gräbt man zuerst mit dem Ballen aus dem Boden. In einem frostfreien Raum bei zehn Grad werden sie dicht nebeneinandergestellt. Denn sie sollen abtrocknen, aber nicht völlig austrocknen. Nach etwa einem Monat kommen die trockenen Stängel, Wurzeln und Blätter ab. Dann können die Knollen in Sand gelagert werden.
Dahlien werden eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten, faule Stiele entfernt. Dann gräbt man die Knollen aus dem Boden, schüttelt die lockere Erde ab und lagert sie bei fünf Grad in Torf. Auch die Canna-Knollen überwintern in Torf, allerdings bei zehn bis fünfzehn Grad. Vorher schneidet man die Pflanzen zehn Zentimeter über dem Boden ab. Im Winterquartier sollte man die Erde ruhig hin und wieder etwas anfeuchten.
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Fundstück der Woche

Von der Firma Werder Feinkost kennen wir vor allem ein beinahe unerschöpfliches Sortiment an Ketchup und Fruchtweinen. Dass sie sich aber auch in Cider versucht, ist weniger bekannt. Ihren Birnen-Cider bewirbt die Feinkostfirma als gelungene Mischung fruchtig-saftiger Birnen in Verbindung mit herben Äpfeln.
Der Birnen-Cider besteht vor allem aus Apfeltischwein und erhält seinen Geschmack durch die Zugabe von Birnensaftkonzentrat. Fur einen Sechserpack CIder verlangt Werder Feinkost 4,90 Euro. Traditioneller ist der ebenfalls in einer 0,5-Liter-Flasche angebotene Apfel-Cider, dessen Grundlage ebenfalls Apfeltischwein ist. Auch diese Spezialität gibt es für 4,90 Euro im Sechserpack. Diese und andere “Werder”-Marken können alle online bestellt werden. Sie sind aber auch überall in der Region im Handel erhältlich.
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