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Rund um den Flakensee++Mit dem Rad durch die Prignitz++Pumpkin Spice Latte selbstgemacht

MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in diesen Wochen wirkt die Farbenlehre eher politisch, da ist es gut, wenn die Natur mit einer eigenen Farbenlehre kommt. Wie sich Blätter färben, hängt nicht vom Wahlkreis ab. Wie schön. Darum ist es so belebend, vor die Tür zu gehen. Dort ist viel los. Die Wahlplakate werden langsam abgenommen, so viele gut gelaunte Leute auf den Bildern, das hält ja keiner aus. Inzwischen sind sie nicht mehr alle gut gelaunt. Einige schmollen. Schön, dass die Natur nicht schmollen kann. Oder halten sie den frühherbstlichen Nieselregeln für die Übersetzung eines Schmollens? Darüber habe ich mitunter nachgedacht. Vielleicht sind die Jahreszeiten der Natur auch nur Gemütszustände, ähnlich wie beim Menschen.
Meine Tochter, ein Stadtkind, war gerade auf ihrer ersten Klassenfahrt, draußen in Brandenburg – ja, wirklich “draußen”, wo man schon eine Weile fahren muss, um anzukommen. Sie wohnte am Großen Vätersee, der bei Templin (Uckermark) liegt, dort kriegt man sicherlich die Kanzlerin (demnächst Ex-Kanzlerin) bald häufiger zu sehen. Sicher ist sie froh, Zeit für ihre Templiner “Datsche” zu haben.
Wie sehr sie die Uckermark schätzt, zeigt diese Anekdote, die als verbürgt gilt, soweit bei dieser Kanzlerin, von der man kaum etwas Privates weiß, überhaupt etwas verbürgt ist. Joe Biden habe sie anrufen wollen, mit seinem ersten Anruf ins Ausland nach dem Amtsantritt in Washington. Was für eine Ehre. Merkel ließ ausrichten, dass sie in der Uckermark sitze und nicht gedenke, vorzeitig ins Kanzleramt zurückzukehren. Die Geste eines “ersten Anrufs” halte sie für überschätzt, man könne auch an einem anderen Tag noch reden. So rief Biden dann bei Boris Johnson an, der für solche Gesten sicher jeden Sonntagskuchen stehen lässt.
Darf man Merkel ein brandenburgisches Gemüt nachsagen? Ich habe bei meiner Tochter darauf geachtet, ob sie nach der Rückkehr aus Templin ein bisschen merkelhaft wirkt. Nein, ich konnte nichts erkennen. Sie wollte erstmal Süßigkeiten, als sie zu Hause war. Angela Merkel hält, was man so hört, in der Uckermark vor allem die Kartoffelsuppe hoch.
So oder so, der Große Vätersee soll schön sein, sagte meine Tochter. Ich werde das demnächst mal überprüfen. In diesem Newsletter jedoch empfehle ich zunächst den Flakensee, der bei Erkner (Landkreis Oder-Spree) liegt. Und wir reden über eine Landpartie im Raume Perleberg. Auch darauf, dass jetzt die beste Zeit ist, eine Hecke anzulegen, kommen wir zu sprechen. Wenn Ihnen all die Tipps zu sehr nach “draußen” klingen, habe ich noch einen letzten Tipp für drinnen: Sie könnten ins Brandenburgische Landesmuseum für Moderne Kunst nach Frankfurt (Oder) fahren, dort wird an diesem Sonntag die Ausstellung “Die Aura der Schmelzer” eröffnet.
Ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen,
herzliche Grüße,
Ihr
Lars Grote
MAZ-Autor
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Ausflug der Woche: Rund um den Flakensee

Die Schleuse zwischen dem Kalksee und dem Flakensee. (Foto: Imago)
Die Schleuse zwischen dem Kalksee und dem Flakensee. (Foto: Imago)
Der Brandenburger Flakensee liegt östlich von Berlin im Landkreis Oder-Spree – er zählt zur Bundeswasserstraße “Rüdersdorfer Gewässer”, über die vor allem Zement aus dem Zementwerk Rüdersdorf nach Berlin und Polen transportiert wird. Seinen Charme entwickelt der See jedoch durch seine wechselhaft bebauten Ufer, mal laufen wir durch Waldgebiet, mal stoßen wir auf Siedlungen entlang des Wilhelmshagen-Wolterdorfer Dünenzuges. Insgesamt sind wir auf diesem Rundweg 11,7 Kilometer unterwegs.
Wir beginnen am Bahnhof in Erkner, laufen die Bahnhofstraße Richtung Norden, laufen über den Busparkplatz und nehmen rechts die Leo-Hendrik-Baekeland-Straße, die in ihrem Verlauf zur Rudolf-Breitscheid-Straße wird. Sie führt uns nach Süden über das Flakenfließ. Wir folgen ihr hinab bis zur Fürstenwalder Straße, biegen links ab, überqueren die Löcknitz und gehen, fast parallel zum kleinen Fluss, links in den Theodor-Fontane-Weg. So stoßen wir auf den Flakensee und laufen stets an seinem Ufer entlang.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Angekommen an der Schleuse Woltersdorf, im Mittelwert überbrückt sie einen Höhenunterschied des Wasserspiegels von 2,10 Meter, halten wir uns links und nehmen die Schleusenstraße, die uns hinein nach Woltersdorf führt. Links biegen wir ab in die Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße, die uns zurück zum Flakensee führt – wir kommen nun an sein westliches Ufer, auch wenn es eine Weile dauert, bis wir direkt ans Wasser gelangen.
Letztlich stoßen wir abermals auf die Leo-Hendrik-Baekeland-Straße, in die wir rechts abbiegen und zum Vorplatz des Bahnhofs in Erkner gelangen.
Tipp: Mit unserer Beschreibung und der Karte haben Sie alle wichtigen Informationen, wer weitere Fakten über diese Route sucht, schaue nach bei Komoot.
Die Schleuse Woltersdorf. (Foto: Imago)
Die Schleuse Woltersdorf. (Foto: Imago)
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Radtour der Woche: Durch die Prignitz von Perleberg nach Pritzwalk

Entdeckungstour im Sattel im hohen Norden des Landes Brandenburg: Die Landpartie rund um Perleberg durch die Prignitz ist eine ganz besondere Mischung aus Rad- und Zeitreise. Bereits am Startort des 75 Kilometer langen Rundkurses in der Kreisstadt Perleberg wird Geschichte lebendig – hier kann man im historischen Stadtkern tief in die märkischen Siedlungsepochen eintauchen. Das Rathaus, die Rolandstatue oder die gewaltige Pfarrkirche St. Jacobi gehören zu den sehenswerten Zeitzeugnissen.
Hier geht es zum Königsgrab von Seddin. Foto: Lars Sittig
Hier geht es zum Königsgrab von Seddin. Foto: Lars Sittig
Pritzwalk verfügt ebenfalls über einen schönen historischen Stadtkern. Eine urwüchsige, exotische Oase wartet dann im Gutspark Hoppenrade: Einige der stattlichen Bäume finden sich in märkischen Rekordlisten wieder – beispielsweise eine 41 Meter hohe Douglasie.
Nur wenige Kilometer entfernt schnauft und dampft der Pollo durch die norddeutsche Weite – eine Kleinbahn aus längst vergangenen Zeiten, die an Fahrtagen ihren Ticketschalter und ihre Waggons für Reisende öffnet. Wie immer warten am Wegesrand viele kleine und große Entdeckungen.
Die Route im Schnellcheck:
Start- und Zielpunkt: Die Rundtour beginnt am Bahnhof in Perleberg und endet auch dort. Alternativ kann auch am Bahnhof in Pritzwalk gestartet werden. Beide Bahnhöfe sind mit dem Prignitzexpress gut erreichbar.
Per Klick auf die Karte geht es zu Google Maps.
Per Klick auf die Karte geht es zu Google Maps.
Der Schwierigkeitsgrad: Es gibt keine nennenswerten Erhebungen auf der Landpartie. Wenn man sich etwas mehr Zeit nimmt, ist die Tour auch für ältere Menschen und Kinder geeignet.
Länge: 75 Kilometer (Fahrtzeit: sechs Stunden). Bahnhof Perleberg – Lübzow – Groß Linde – Klein Linde – Kreuzburg – Seddin – Wolfshagen – Helle – Klein Langerwisch – Schönhagen – Pritzwalk – Buchholz – Groß Woltersdorf – Brünkendorf – Lindenberg – Garz – Hoppenrade – Viesecke – Groß Werzin – Uenze – Düpow – Bahnhof Perleberg.
Die Strecke: Die Strecke der MAZ-Landpartie führt vom Bahnhof Perleberg auf gut ausgeschilderten Routen des regionalen Knotenpunkt-Wegesystems auf einem Rundkurs zurück zum Ausgangspunkt. Weite Teile der Tour verlaufen auf separaten Radwegen, kurze Teilstücke auf wenig befahrenen Landstraßen, unbefestigten Wegen und straßenbegleitenden Radwegen. Insgesamt ist die Radweg-Qualität gut.
Sehenswürdigkeiten: Die Tour ist ein bunter Mix aus der typisch norddeutschen Landschaft, Dorfromantik sowie den Sehenswürdigkeiten der Städte Perleberg und Pritzwalk mit vielen historischen Bauwerken. Dazu kommen sehenswerte Orte wie das Königsgrab von Seddin, Schloss Wolfshagen und der Gutspark Hoppenrade.
Weite Teile der Tour verlaufen in der Nähe der Stepenitz: Der Fluss gehört zu den saubersten Gewässern in Deutschland. Nach einem Wiederansiedlungsprojekt kommt der atlantische Lachs inzwischen wieder in dem Wasserlauf vor.
Eine weitere Attraktion: Der Pollo, eine Kleinbahn mit Dampflok aus der Zeit, als Schmalspurbahnen kleine Dörfer als Zubringer mit den größeren Bahnhöfen verbanden, an denen Normalspurbahnen stoppten. In Lindenberg ist ein Kleinbahnmuseum eingerichtet worden. Mehr Infos und Termine für Fahrten mit der Dampfeisenbahn gibt es auf www.pollo.de
Das Rathaus in Pritzwalk. Foto: Lars Sittig
Das Rathaus in Pritzwalk. Foto: Lars Sittig
Perleberg: In der Rolandstadt mit vielen prächtigen Bauwerken lohnt sich unter anderem ein Besuch im Stadt- und Regionalmuseum. Beeindruckend sind auch Bauten wie die Pfarrkirche St. Jacobi, das Rathaus oder das Wallgebäude. Viele historische Häuser und die Rolandstatue sorgen für ein besonderes Flair in der Kreisstadt der Prignitz. Die Kirche St. Jacobi ist eine von zehn Radwegkirchen in der Prignitz, entlang der Radfernwege. Ihre Pforten sind von Ostern bis zum Reformationstag zur inneren Einkehr, Besichtigung oder Radlerrast geöffnet. Am Stadtrand gibt es außerdem einen Tierpark.
Pritzwalk: Die Stadt verfügt über ein schönes Zentrum mit vielen alten Häusern, dem stattlichen Rathaus und der Stadtkirche St. Nikolai – einem mittelalterlichen Backstein-Hallenbau mit einem neugotischen, imposanten 72 Meter hohen Turm von 1882. Reste der Stadtmauer mit einem halbrundem Turm aus dem Mittelalter dokumentieren ebenfalls die interessante Stadtgeschichte. In der Touristeninformation kann auch der Schlüssel zum Bismarckturm abgeholt werden.
MAZ-Tipp: Die Tour an einem der Fahrtage des Pollo fahren und eine Fahrt mit der von einer Dampflok gezogenen Kleinbahn machen.
Eine ausführliche Beschreibung der Tour können Sie hier nachlesen. Die Strecke zum Nachfahren finden Sie auf unserem Komoot-Profil.
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Brandenburg für Genießer

Das Trend-Herbstgetränk: Pumpkin Spice Latte
Das Trend-Herbstgetränk: Pumpkin Spice Latte
Bald fallen die Blätter von den Bäumen, es wird Regen geben, wir bleiben drinnen und genießen die häusliche Wärme. Was gibt es Schöneres, als sich eine dicke Decke zu schnappen und es sich mit einem heißen Getränk gemütlich zu machen?
Für besonderes Herbstfeeling sorgt der legendäre “Pumpkin Spice Latte” mit Kürbis, der seinen Siegeszug einst in der amerikanischen Coffeeshop-Kette “Starbucks” antrat und bald die Gaumen von Kaffeegourmets weltweit eroberte. Wie man das Trendgetränk ganz einfach zu Hause nachmachen kann, erklären wir hier. Folgende Zutaten werden benötigt:
  •  Kürbis (zum Beispiel Butternut-, Muskat- oder Hokkaidokürbis)
  •  Zimt
  •  Muskat, gemahlen
  •  Ingwer, gemahlen
  •  Nelken, gemahlen
  •  Agavensirup
  •  Zimtstangen
  •  Milch
  •  Frischer Espresso
Schritt 1: Kürbispüree kochen
Hat man alle Zutaten für den “Pumpkin Spice Latte” im Haus, kann’s losgehen. Als Erstes muss das Kürbispüree hergestellt werden. Für eine Tasse des herbstlichen Heißgetränks benötigt man zwar nur einen Esslöffel, doch richtig eingekocht hält sich das Püree kühl und dunkel gelagert bis zu vier Monate.
  •  Für 300 Gramm Kürbispüree benötigt man ungefähr 600 Gramm Kürbis.
  •  Nachdem der Kürbis halbiert und die Kerne mit einem Esslöffel entfernt wurden, beide Hälften auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  •  Im vorgeheizten Backofen die Hälften bei 200 Grad Celsius 45 bis 60 Minuten backen.
  •  Ist das Kürbisfleisch weich, den Kürbis aus dem Backofen holen und zum Abkühlen beiseite legen.
  •  Anschließend das Fleisch mit einem Esslöffel von der Schale abkratzen und mit einem Pürierstab pürieren.
Schritt 2: Gewürze hinzufügen
Wenn das Kürbispüree fertig ist, folgt im nächsten Schritt die Gewürzmischung. Es heißt ja schließlich nicht umsonst Pumpkin Spice Latte. Benötigt werden
  •  4 EL Zimt,
  •  4 TL Muskat,
  •  4 TL Ingwer und
  •  3 TL Nelkenpfeffer.
Mit diesen Gewürzen lässt sich das Kürbispüree aufpeppen:
  •  Die Mischung aus Gewürzen in einer kleinen Schüssel gut vermengen.
  •  Pro Portion 1 EL der Gewürzmischung mit dem Agavensirup zu einem zähflüssigen Sirup vermischen.
  •  Die Menge des Agavensirups richtet sich nach persönlichem Geschmack, tasten Sie sich am besten teelöffelweise vor.
Schritt 3: Milch und Kaffee zufügen
  •  Die Milch erwärmen und aufschäumen (Für die vegane Version einfach ungesüßte Pflanzenmilch wie Soja-, Hafer- oder Mandelmilch verwenden. Tipp: Die „Barista“-Varianten eignen sich besser zum Aufschäumen.)
  •  Eine Tasse frisch gebrühten Espresso zur aufgeschäumten Milch geben.
  •  1 EL des Kürbispürees und den Pumpkin-Spice-Sirup unterrühren.
Für die Optik noch eine Zimtstange in das hitzebeständige Glas oder den Becher stecken und den Milchschaum mit etwas Zimt bestäuben – fertig ist das ideale Getränk für trübe Herbsttage!
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Tipps aus der Region

Tipps für Urlaub auf dem Wasser: So manövrieren Touristen Hausfloß und Charterboot sicher über die Havel
Wiesenburger Literaturherbst startet mit Lesungen und Musik
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Ausstellungen und Museen: Ausflugsziele bei Königs Wusterhausen, Zossen, Luckenwalde und Jüterbog
Die Veranstaltungshöhepunkte im Rathenower Kulturzentrum bis zum Jahresende
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Raus in den Garten

Der Herbst ist die perfekte Zeit, um Hecken zu pflanzen. Foto: Skata/Imago
Der Herbst ist die perfekte Zeit, um Hecken zu pflanzen. Foto: Skata/Imago
Hecken pflanzt man am besten im Herbst. Viele unterschätzen allerdings den Platz, den der grüne Zaun braucht. Bei einer zwei Meter hohen Hecke sollte mindestens ein halber Meter in der Breite plus Zugänglichkeit für den Schnitt einkalkuliert werden. 
Wer Wert darauf legt, dass Vögel und kleine Wildtiere in der Hecke Futter und Unterschlupf finden, der wählt Hainbuche, Liguster, Eibe oder Apfelrose. Ein weiterer Tipp ist die Kornelkirsche, in der sich Vögel und andere Kleintiere wohlfühlen. Sie blüht im Frühling und produziert später leckere Früchte, die auch Menschen gut schmecken, zum Beispiel als Marmelade und Likör. Ein optischer Hingucker ist die Felsenbirne, die es auch als Strauch gibt und die im Herbst eine schöne Färbung trägt.
Im Garten selbst, zum Beispiel an der Terrasse oder am Pool, kann der grüne Sichtschutz transparenter sein als an der Grundstücksgrenze. Dort können auch Kletterpflanzen wie Klematis an Rankhilfen emporwachsen. Gräser vermitteln Leichtigkeit und sorgen sogar für etwas Urlaubsfeeling, wenn sie sich sanft im Wind wiegen. Dazu passen duftende Sträucher wie Lavendel oder Rosmarin.
Wichtig: Immergrüne Hecken brauchen auch im Winter Wasser. Gerade junge Pflanzen vertrocknen sonst sehr schnell. Wer auf Immergrünes an der Grundstücksgrenze nicht verzichten, aber auch nicht aufwendig gießen mag, der kann bei der Pflanzung eine Tropfrohrbewässerung installieren.
Weniger als Sichtschutz geeignet ist der sehr beliebte Kirschlorbeer. Er wächst nicht so dicht wie zum Beispiel die Hainbuche. Und wenn die Hecke zu viel Sonne oder Frost ausgesetzt ist, wird sie schnell braun. Außerdem verträgt sie keinen Heckenschnitt mit der Motorschere. Blätter und Samen des Exoten sind auch noch giftig, schwer kompostierbar und keine geeignete Nahrung für Tiere.
Auch der beliebte Bambus ist keine gute Idee, da er sich stark verbreitet - und zwar im ganzen Garten, wenn man ihn nicht stoppt. Wer ihn dennoch haben will, sollte unbedingt eine Rhizomsperre anlegen, die die Pflanzen am Wuchern hindert.
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Fundstück der Woche

Das ist Kater Mogli. (Foto: privat)
Das ist Kater Mogli. (Foto: privat)
Unser Fundstück in dieser Woche ist im wahrsten Sinne des Wortes ein “Fund”-Stück - oder eher ein Fund-Kätzchen: Als Rebecca Zielke aus Göhlsdorf mit ihren Hunden am Kolpinsee spazieren geht, entdeckt sie mitten im Wald ein ausgesetztes Katzenbaby. Ihr war klar, dass sie reagieren muss. “Dem Kleinen musste geholfen werden, sonst überlebt er nicht.”
Und das ist Moglis Retterin, Rebecca Zielke aus Göhlsdorf. (Foto: privat)
Und das ist Moglis Retterin, Rebecca Zielke aus Göhlsdorf. (Foto: privat)
Der kleine Kater hätte es kaum besser treffen können: Rebecca Zielke arbeitet in Großbeeren als Tierpflegerin in einer Hunde- und Katzenpension und weiß genau, was sie tut. Die Samtpfote, die - ganz Findelkind - von ihr “Mogli” getauft wird, blüht innerhalb von Wochen neu auf. „Bei uns hat Kater Mogli alles, was er für sein späteres Leben braucht. Artgenossen, Hunde, Alltagsgeräusche. Er bereitet uns sehr viel Freude, da braucht man keinen Fernseher mehr!“
Aber ein Smartphone: Denn Zielke arbeitet an einer steilen Internet-Karriere für Mogli. Jeden Tag beobachtet Rebecca Zielke ihren kleinen Kater. Auf der Instagram-Seite „mogli_the_babycat_“ dokumentiert sie die Entwicklung des Tieres - und wer weiß: Vielleicht wird die "Grumpy Cat”, die bisher wohl erfolgreichste Katze im Internet, von einer wesentlich niedlicheren Findelkatze aus Göhlsdorf abgelöst.
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