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Naturpark Barnim++Köche laden zum "Four-Hands-Dinner"++Potsdam-Puzzle gewinnen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
endlich riecht es nach Frühling - finden Sie nicht auch? Ich rieche es jetzt deutlicher als in dieser überraschend sonnig-warmen frühlingshaften Woche im Februar, die vor allem meinen Heuschnupfen verwirrt hatte. Klar, diese Tage waren auch gut fürs Gemüt.
Aber jetzt ist es anders. Die Sonne wärmt sanfter, die Frühblüher leuchten in bunten Farben und es ist irgendwie milder. Dem Tulpenstrauß auf meinem Fensterbrett, den ich kürzlich auf dem Wochenmarkt erstanden habe, gefällt das auch. Er blüht und duftet, dass es eine wahre Freude ist. Eindeutig Frühling - da sind sich Kalender und Realität einig.
Gern würde ich Ihnen nun großartige neue Ausstellungen (Rembrandt im Barberini!), Besuche in Tierparks, Biergärten oder Vergnügungsparks empfehlen, um das hoffentlich anhaltend milde Wetter zu genießen. Das ist angesichts immer neuer Corona-Entwicklungen allerdings leider noch immer schwierig.
Deshalb müssen Sie Ihre Freizeit aber nicht zu Hause verbringen. Ich möchte Ihnen - ganz pandemietauglich - Brandenburgs Nordosten für eine Wanderung ans Herz legen. Der Rundweg am Nonnenfließ im Landkreis Barnim ist ein Paradies für Wanderer, die sonst gern im Mittelgebirge unterwegs sind. Es geht idyllisch entlang des Gewässers quer durch den Naturpark Barnim. Und an Natur - das verspreche ich Ihnen - mangelt es dort wahrlich nicht. So tun Sie was für Ihre Gesundheit und halten sich von Menschenansammlungen fern. Ganz klar win-win.
Gewinnen können sie übrigens auch in “Raus aufs Land”: Wir verlosen zwei Exemplare eines neuen Reiseführers zu Brandenburgs Nordosten. Bis Sonntagabend können Sie teilnehmen. Und noch ein Tipp: Zum Gewinnen (und falls Sie noch ein Ostergeschenk brauchen) lohnt sich auch ein Blick auf unser 500-teiliges Fundstück der Woche (siehe unten).
Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche bis zur nächsten Ausgabe von “Raus aufs Land”. Bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
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Ausflug der Woche: Rundwanderweg Nonnenfließ

Idylle pur: das Nonnenfließ im Naturpark Barnim. Foto: Sina Schwarz
Idylle pur: das Nonnenfließ im Naturpark Barnim. Foto: Sina Schwarz
Natur pur - so könnte man unseren Ausflug in dieser Woche wohl am besten beschreiben. Es geht auf den Rundweg Nonnenfließ, einen elf Kilometer langen Wanderweg im Naturpark Barnim, der sich nördlich von Berlin zwischen Oranienburg, Liebenwalde (beides Oberhavel), Eberswalde und Bernau (beides Barnim) befindet.
Der Naturpark ist 749 Quadratkilometer groß, mehr als die Hälfte der Fläche (55 Prozent) besteht aus Wald, etwa ein Drittel (32 Prozent) werden landwirtschaftlich genutzt und drei Prozent sind Gewässer. Landschaftlich geprägt ist das Gebiet durch die aus der Eiszeit stammende Barnimplatte.
Tief in die Barnimplatte eingeschnitten fließt das Nonnenfließ vom Quellgebiet bei Tuchen bis Spechthausen und geht dort in die Schwärze über. Eine Tour entlang dieses Gewässers lässt Wanderfreude aufkommen, denn wie im Mittelgebirge geht es bergauf-bergab entlang des naturnahen Tieflandbaches.
Unsere Tour beginnt in Spechthausen, wo sich an der Bundesstraße 2 nahe der Alten Papierfabrik ein Parkplatz befindet. Erreichbar ist unser Startpunkt zum Beispiel über die A11-Abfahrt Lanke, von der es in Richtung Eberswalde über Biesenthal und Melchow nach Spechthausen geht.
Im neuen “Wochenender”-Reiseführer “Brandenburg Nordosten” aus dem Frenz-Verlag, der diese Tour als einen von 55 Ausflugstipps in den Landkreisen Uckermark, Barnim und Märkisch-Oderland auflistet, heißt es: “Der Rundweg Nonnenfließ ist ein großartiger ausgedehnter Waldspaziergang zwischen Buchen und Traubeneichen, auf dem einem einige Wesen begegnen, die im Tiefland eigentlich nicht zu Hause sind: die rotköpfige, weißhalsige Wasseramsel etwa oder Gebirgsstelzen, Waldschnepfen, im glucksenden Bach das Bachneunauge und der Steinbeißer.”
Klingt verlockend? Dann ab nach Spechthausen! Folgen Sie der blauen Markierung auf weißem Grund über das Forsthaus “Am Nonnenfließ” und das Liesenkreuz (hier gibt es eine Rastmöglichkeit) bis nach Schönholz und über die Steinerne Brücke wieder zurück - oder Sie wandern vom Liesenkreuz aus andersherum, das geht natürlich auch.
Die Tour kann übrigens auch sonst ganz individuell zugeschnitten werden. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, kann auch am Naturpark Bahnhof in Melchow beginnen (fünf zusätzliche Kilometer) und in Spechthausen enden, von wo es es per Bus zum nächsten Bahnhof geht.
Neu erschienen in der "Wochenender"-Reihe: "Brandenburgs Nordosten". Foto: Verlag
Neu erschienen in der "Wochenender"-Reihe: "Brandenburgs Nordosten". Foto: Verlag
Sie haben Lust auf weitere Touren in Brandenburgs Nordosten? Dann haben wir etwas für Sie!
Der Band “Brandenburg Nordosten” aus der “Wochenender”-Reise des Frenz-Verlags (192 Seite, 18 Euro), der gerade erschienen ist, bietet jede Menge Ausflugsziele. Die MAZ verlost exklusiv in “Raus aufs Land” zwei Exemplare. Nehmen Sie hier an unserem Gewinnspiel teil!
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Brandenburg für Genießer

Benjamin Döbbel (l.) und Jasper Krombholz laden zum "Four-Hands-Dinner". Foto: Rüdiger Böhme
Benjamin Döbbel (l.) und Jasper Krombholz laden zum "Four-Hands-Dinner". Foto: Rüdiger Böhme
Der Corona-Lockdown trifft weiter auch Gastronomen. Immer mehr von ihnen werden deshalb erfinderisch und suchen neue Wege, ihre Kochkünste an die Kunden zu bringen. Zwei Spitzengastronomen aus Brandenburg an der Havel bieten im April ein “Four-Hands-Dinner” an. Jasper Krombholz, Chef des Restaurants am Humboldthain, und Benjamin Döbbel vom Inspektorenhaus stehen am Wochenende vom 16. bis 18. April zwar gemeinsam in der Küche, jeder kocht aber seine eigenen Kreationen.
Das Prinzip ist eigentlich simpel: Beide Köchen kreieren Menüs mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Die Gäste können nach dem á-la-Carte-Prinzip beliebig kombinieren - oder auch nur einen Gang wählen. Die Gerichte müssen vorbestellt und an dem Wochenende abgeholt werden (Lieferungen sind ebenfalls möglich).
Was genau auf die Teller kommt, steht noch nicht fest. Die Köche tüfteln an den Menüs. Verraten haben sie aber bereits, dass ungewöhnliche Gemüsesorten wie Kerbelknolle oder Haferwurzel dabei sein sollen. Wenn die Menüs stehen, werden sie auf den Internetseiten des Inspektorenhauses und des Restaurants am Humboldthain veröffentlicht.
Beide Häuser in Brandenburg an der Havel stehen für gehobene Küche mit entsprechenden Preisen. Beim “Four-Hands-Dinner” wollen Jasper Krombholz und Benjamin Döbbel preislich im “volkstümlichen” Bereich bleiben. Möglich ist das durch Sponsoren und Unterstützer.
Sie wollen mehr über das Projekt der Köche erfahren? Hier geht es zum ausführlichen Bericht.
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Raus in den Garten

Blaues Wunder: Netz-Iris (Iris reticulata) ,Alida'. Foto: Marion Nickig/dpa
Blaues Wunder: Netz-Iris (Iris reticulata) ,Alida'. Foto: Marion Nickig/dpa
Iris ist die Göttin des Regenbogens. Nach ihr wurde eine Pflanze benannt, deren Blüten farblich dem Wetterphänomen in nichts nachstehen. Vor allem jene Arten und Sorten, die schon im zeitigen Frühjahr austreiben, während der restliche Garten noch recht farblos ist.
Die Netz-Iris (Iris reticulata) etwa erblüht schon ab März. Es gibt sie in vielen Farben. Einige Wochen später folgt die gelbe Iris danfordiae. Beide Arten stammen aus hohen Gebirgslagen in der Türkei, dem Kaukasus sowie dem Iran und Irak.
Gesetzt werden diese Pflanzen eigentlich im Herbst. Aber: Wer das verpasst hat, findet im Frühling im Handel vorgetriebene Exemplare in Töpfen. Deren Blüte sollte man jedoch unbedingt vor Frost schützen.
Eine weitere Gruppe frühblühender Schwertlilien sind die Iris barbata-nana oder auch Zwerg-Iris. Sie haben keine Zwiebeln, sondern bilden Rhizome. Sie wirken wie eine Miniaturform der hohen sommerblühenden Schwertlilien. Ihr Vorteil ist ihre völlige Anspruchslosigkeit und die Winterhärte – und sie vertragen Trockenheit gut. Auch diese Iris werden schon im Vorjahr gesetzt – oder eben jetzt als Pflanzen in Töpfen gekauft. Grundsätzlich sollte der Standort sonnig sein und der Boden durchlässig.
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Fundstück der Woche

Gemeinsam mit der MAZ hat Karikaturist Jörg Hafemeister ein Potsdam-Puzzle herausgebracht. Foto: Detlev Scheerbarth
Gemeinsam mit der MAZ hat Karikaturist Jörg Hafemeister ein Potsdam-Puzzle herausgebracht. Foto: Detlev Scheerbarth
Als Fundstück möchte ich Ihnen in dieser Woche - quasi in eigener Sache - unser nagelneues Hafemeister-Potsdam-Puzzle vorstellen. Grafiker und MAZ-Karikaturist (immer mittwochs in der Print-Ausgabe und online) Jörg Hafemeister aus Potsdam hat eigens ein Wimmelbild-Motiv zur Landeshauptstadt kreiert, das exklusiv für den MAZ-Shop in 500 Teile zerlegt wurde und nun darauf wartet, von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wieder zusammengesetzt zu werden.
Das Puzzle misst zusammengesetzt etwa 47 mal 35 Zentimeter. Die Auflage ist auf 500 Stück limitiert. Zu haben ist das Puzzle exklusiv im Online-Shop “MAZ-Produktwelt”. Es kostet 19,90 Euro.
Bis morgen haben Sie noch die Chance, eines von drei Exemplaren zu gewinnen. Hier geht es zum Interview mit Jörg Hafemeister, der erzählt, wie er sich das Motiv überlegt hat und ob es länger dauert, ein Puzzle zu zeichnen oder zu legen. Und natürlich zum Gewinnspiel!
Jörg Hafemeister hat das Motiv des Potsdam-Puzzles entworfen.
Jörg Hafemeister hat das Motiv des Potsdam-Puzzles entworfen.
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