Naturlehrpfad Genshagen ++ Plätzchen ohne Zucker ++ MAZ sucht den schönsten Adventskalender

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MAZ Raus aufs Land
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
nun haben wir geklagt über geschlossene Weihnachtsmärkte, über hohe Inzidenzen – und Menschen, die noch immer keinen Garten haben (wie ich), müssen gucken, wohin die Reise geht, wenn Kontakte wieder eingeschränkt werden. Man kann ja nicht die ganze Zeit Joggen, um davonzulaufen vor dem Virus. Der Garten, das muss ich anerkennen als ein Mensch, der den Samen des geglückten Lebens eher in Büchern oder Notenblättern als in Beeten oder Wiesen sucht, ist ein guter Ort, um den Duft des Lebens in der Nase zu behalten. Ja, ein Garten ist für mich vor allem ein Geruch, seit ich als Junge in den Parks meiner Umgebung Fußball spielte. Er riecht im Frühling anders als im Sommer und im Sommer anders als im Herbst. Im Winter riecht er leider gar nicht, was sich aktuell erneut bestätigt, wenn ich durch die kalten Parks spaziere. Über den Duft der Natur kann ich ihnen mehr erzählen als über ihr Aussehen.
Die Natur ist immer super angezogen, darüber muss man sich im Grunde gar nicht unterhalten. Aber wie sie duftet, das ist spektakulär. Sogar abgeschnittene Blumen, zum Strauß gebunden, riechen jeden Tag anders, wenn ich in die Küche komme.
Wer vom Duft spricht, darf vom offenen Feuer nicht schweigen, denn das riecht so intensiv auf eine Weise, die mich umhaut. Da ich in einer dicht bebauten Gegend lebe, muss ich für ein Feuer immer auf den Weihnachtsbaum-Verkauf warten. Dort wird gerne gezündelt, immer im erlaubten Rahmen. Das Lagerfeuer ist wie eine Duftmarke, um Kunden anzulocken. Frisch geschlagene Bäume oder frisch verbranntes Holz vergehen und verfallen. Doch hier bündelt die Natur noch einmal ihr Aroma, so kompromisslos und verschwenderisch, dass es mich fast von den Beinen holt, weil ich im Winter die Gerüche nicht gewohnt bin. Der Winter riecht nach nichts. Normalerweise. Doch plötzlich liegt das Konzentrat von Tannen und Holz in der Luft. Ich empfinde das wie eine Bescherung.
Weil Menschen wie ich, die nicht fußläufig den nächsten Wald erreichen, sehr oft von Wäldern träumen (besonders intensiv von jenen in Kanada, die ich vor 30 Jahren besuchte, doch das ist eine andere Geschichte), gibt es eine Chance, meine Sehnsucht nach der Natur mit diesem frühen Fehler meines Lebens, Biologie in der Schule abzuwählen, zu versöhnen. Die Chance nennt sich “Naturlehrpfad”, ich folge ihnen wie ein Kind. Darum stelle ich Ihnen in diesem Newsletter den Naturlehrpfad auf einer Runde bei Großbeeren vor.
Wenn ich einen Garten brauche, fahre ich zu meiner Mutter. Sie spricht mit ihren Rosen, als seien es ihre Kinder, was ich einerseits entzückend finde, andererseits ein bisschen kurios, weil doch ich ihr Kind bin. Na gut, sie redet mit den Rosen wie zu Kleinkindern, die man zum Wachstum überreden muss und die man füttert. Oder eben gießt. Aus diesem Alter bin ich raus.
Das Thema Blumen paaren wir in diesen Zeiten gerne mit dem Thema “Wunder”, denn in der Schönheit kann die unverhoffte Rettung liegen. Der Kirschenzweig der Sankt Barbara erzählt eine wundersame, schöne Geschichte, die wir zur Adventszeit selbst inszenieren können. Alle Informationen finden Sie weiter unten im Newsletter.
Einen schönen zweiten Advent wünsche ich Ihnen!
Herzliche Grüße,
Ihr
Lars Grote
MAZ-Autor
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Ausflug der Woche: Naturlehrpfad bei Genshagen

Unsere Wanderung führt uns unter anderem zur alten Eiche am Fontaneweg F4. Foto: Günter Mehlitz
Unsere Wanderung führt uns unter anderem zur alten Eiche am Fontaneweg F4. Foto: Günter Mehlitz
Wir befinden uns bei dieser Route auf einem kurzen, abwechslungsreichen Rundweg. Er liegt im Gebiet von Genshagen und Großbeeren, einer Ecke südlich von Berlin. Wir durchwandern eine Gegend, die knapp nördlich des Schlosses Genshagen liegt, ein paar Kilometer weiter östlich liegt Schloss Diedersdorf – und doch ist diese Ecke, die wir uns hier erlaufen, völlig unverstellt und frei von königlichem Klimbim.
Etwa 5,4 Kilometer ist die Strecke lang, zu Fuß braucht man nicht mal eineinhalb Stunden. Man könnte sagen, das ist ein optimaler kleiner Trip, um Adventskekse abzubauen (Rezepte finde Sie weiter unten). Doch wir brauchen klaren Kopf, um den Ausgangspunkt zu finden, denn wir befinden uns in einer Gegend, “where the streets have no name”, wie die irische Band U2 es formulieren würde: Wo die Straßen keine Namen haben. Doch ganz so hoffnungslos ist es dann auch nicht. Wir starten an der Genshagener Straße, doch die Stichwege des Waldes bleiben anonym.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Wie finden wir den richtigen der kleinen Waldwege, um loszulaufen? Wenn wir vom Schloss Genshagen nördlich die Genshagener Straße hinauffahren, befinden wir uns vollkommen von Wald umgeben. Und nehmen den zweiten Waldpfad, der rechts von der Straße abgeht. Unsere beigefügte Karte bietet Orientierung. Dem Weg folgen wir eine ganze Weile, laufen durch eine Moorlandschaft, bald drauf schweift unser Blick über die weiten Felder. Was so unspektakulär klingt, kann in der Realität ein Herz hüpfen lassen.
Am Ende des Waldes, wo die Felder liegen, biegen wir an der Kreuzung rechts ab. Wir folgen dem Pfad bis zur sogenannten “Alten Eiche”, die zum Fontaneweg F4 gehört – einem anderen Wander-Kaliber, dessen Ehrgeiz und Distanz uns heute zu groß ist. Wie bleiben auf der kleinen Runde.
An der Eiche folgen wir dem Weg, der rechts abzweigt, und laufen einen guten Kilometer dem Naturlehrpfad entlang, vorbei an kleinen Tümpeln auf dem schmalen Waldweg, der fast einem Bilderbuch entnommen scheint.
Kurz bevor wir auf die Genshagener Straße zurückkehren, biegen wir im Wald rechts ab, nehmen dann den ersten Abzweig links, es ist der Weg, der uns zurück zu unserem Ausgangspunkt führt.
MAZ-Tipp: Mit unserer Karte und der Beschreibung sind Sie bestens ausgerüstet. Wer weitere Details für diese Route sucht, findet sie bei Komoot.de.
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Brandenburg für Genießer

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Foto: Shotshop/Imago
Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Foto: Shotshop/Imago
Schokolade im Adventskalender, weihnachtliches Festessen und Plätzchen backen mit den Liebsten: Die Weihnachtszeit ist oft reich an Kalorien. Denn bei einem guten Essen lässt sich das familiäre Beisammensein noch mehr genießen. Aber nicht alle Leckereien müssen allzu üppig und gehaltvoll sein. Das gilt vor allem für Weihnachtsplätzchen. Hier gibt es zahlreiche Zuckeralternativen.
Backen ohne Zucker? Das ist durchaus möglich – zumindest ohne den Zusatz von raffiniertem Zucker, also dem typischen Haushaltszucker. Neben kalorienärmeren Zuckeralternativen wie Erythrit können Weihnachtsplätzchen ebenfalls einfach mit Obst oder Trockenfrüchten gesüßt werden. Wie das funktioniert, erfahren Sie in diesen vier Rezeptideen.
Aus nur zwei Zutaten lassen sich leckere Plätzchen machen. Foto: Agefotostock/Imago
Aus nur zwei Zutaten lassen sich leckere Plätzchen machen. Foto: Agefotostock/Imago
Kokos-Bananen-Plätzchen
Mit Bananen lassen sich einfach so manche Rezepte zaubern. Wird die Frucht zerdrückt, hat sie die perfekte Konsistenz für Kuchen-, Pfannkuchen- oder Plätzchenteig und bringt zusätzliche Süße mit ins Gebäck. Gleich mehrere Rezepte zeigt Sven Vollmer vom Youtube-Kanal „Ernährung im Alltag“, zwei davon greifen wir an dieser Stelle auf. Für die Kokos-Bananen-Plätzchen braucht es nicht viel mehr, als der Name es bereits verrät.
  •  zwei große, reife Bananen
  •  80 Gramm Kokosflocken (zusätzlich noch Flocken zur Garnitur)
  •  Optional: weitere Gewürze
Schritt eins: Beide Bananen in einer Schüssel zu einer homogenen Maße zerdrücken. Dafür eignet sich am besten eine Gabel. Dann die Kokosraspeln hinzugeben und alles gut mit den Händen vermengen.
Schritt zwei: Weitere Kokosraspeln in eine Schüssel füllen. Dann die Bananen-Kokos-Masse zu kleinen Kügelchen formen und mit einer Seite in die Kokosraspeln drücken. Anschließend alle Kügelchen auf ein Backblech mit Backpapier legen und für acht bis zehn Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze in den vorgeheizten Ofen geben. Fertig!
Schoko-Apfel-Kekse
Etwas weniger einfach, aber dafür umso ausgefallener ist die nächste Kreation, die Youtuber Sven Vollmer im Video vorstellt. Dafür werden unter anderem Kakao-Nibs verwendet. Diese werden aus der Kakaobohne gewonnen, im Vergleich zur klassischen Schokolade jedoch nicht mit Fett und Zucker verarbeitet. Sie bestehen aus purem Kakao und besitzen damit alle seine gesundheitlichen Vorteile. So zeigen Studien, dass Kakao beispielsweise den Blutdruck senken kann oder antimikrobiell wirkt.
Zutaten (für zwölf bis 15 Plätzchen):
  •  vier getrocknete Datteln
  •  einen halben großen Apfel
  •  75 Gramm weiche Butter
  •  100 Gramm Dinkelvollkornmehl (alternativ Weizenvollkornmehl)
  •  ein Ei, Größe M
  •  10 Gramm fettarmer Kakao (ohne Zucker)
  •  10 Gramm Kakao-Nibs
  •  Optional: weitere Gewürze oder Nüsse
Schritt eins: Die Datteln klein schneiden und den Apfel mit einer Reibe raspeln. Dafür muss der Apfel vorher nicht geschält werden.
Schritt zwei: Die weiche Butter zusammen mit dem Mehl, dem Kakao, den Kakao-Nibs und einem Ei in eine Schüssel geben und alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Den geriebenen Apfel und die Datteln hinzufügen und untermengen.
Schritt drei: Die Masse in kleine Kugeln formen – oder in die Form Ihrer Wahl – und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Anschließend für acht bis zehn Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze im vorgeheizten Ofen backen lassen. Guten Appetit!
Vegane Plätzchen mit nur drei Zutaten
Vegan muss nicht immer kompliziert sein. Wie einfach Backen ohne Eier und Milch sowie ohne Zucker sein kann, zeigt der Youtube-Kanal „Staupitopia Zuckerfrei“. Statt Zucker wird hier der beinahe kalorienfreie Zuckerersatz Erythrit verwendet. Dieser biochemisch produzierte Alkoholzucker sieht handelsüblichem Zucker nicht nur sehr ähnlich, sondern schmeckt auch beinahe so. Erythrit kommt in Obst, Pilzen oder auch Käse vor. Gewonnen wird es durch die Fermentation von Glukose oder Saccharose. Vor allem für Diabetiker eignet sich Erythrit als Zuckeralternative.
Zutaten (für etwa elf Plätzchen):
  •  40 Gramm vegane Margarine
  •  70 Gramm gemahlene Mandeln
  •  40 Gramm gemahlenes Erythrit
  •  Optional: Vanilleextrakt
Schritt eins: Die vegane Margarine in einem Topf auf dem Herd schmelzen lassen. Optional können Sie noch ein paar Tropfen Vanilleextrakt hinzufügen.
Schritt zwei: Gemahlene Mandeln und zu Puder gemahlenes Erythrit in eine Schüssel geben und vermengen. Das Erythrit kann dafür vorher ganz einfach in einem Mixer zerkleinert werden. Die zerlassene Margarine dazugeben und zu einem Teig vermischen. Den Teig dann für 30 Minuten kalt stellen. Dadurch lässt er sich anschließend besser formen.
Schritt drei: Nach der Kühlzeit den Teig zu kleinen Kugeln formen, in der Hand leicht platt drücken und nacheinander auf ein Backblech mit Backpapier legen. Zu guter Letzt für zehn Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze im vorgeheizten Ofen backen. Danach sind die Plätzchen erst noch weich, daher etwa eine halbe Stunde lang abkühlen und erhärten lassen.
Ein Klassiker: Husarenkrapfen. Foto: Agefotostock/Imago
Ein Klassiker: Husarenkrapfen. Foto: Agefotostock/Imago
Husarenkrapfen mit zuckerfreier Marmelade
Ob Marmelade oder Konfitüre genannt: Der Fruchtaufstrich darf in keiner Weihnachtsbäckerei fehlen. Wie die klassischen Husarenkrapfen als gesündere und zuckerfreie Variante gelingen, zeigt der Youtube-Kanal „breifreibaby“Hier wird mit zuckerfreier Marmelade beziehungsweise Konfitüre gearbeitet. Besonders Motivierte können diese einfach selbst machen. Ansonsten gibt es zuckerfreie oder mit weniger Zucker versetze Konfitüren auch in gut sortierten Supermärkten.
Zutaten (für 24 Plätzchen):
Schritt eins: Die Birne waschen, vierteln und mit einer Reibe fein raspeln. Dann die Raspeln mit Butter und dem Ei in einer Schüssel vermengen. Haferflocken, Backpulver und Zimt dazugeben und alles weiter zu einem Teig vermischen.
Schritt zwei: Die Hände anfeuchten und 24 wallnussgroße Kugeln formen und leicht auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech flach drücken. Dann mit dem Finger oder einem Holzlöffel in jedes Plätzchen kleine Mulden eindrücken. In die Mulden etwa einen halben Teelöffel der Konfitüre geben. Anschließend für 20 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze backen. Danach abkühlen und schmecken lassen.
Tipp: Durch den geringeren Zuckeranteil sind die Plätzchen nicht so lange haltbar wie normale Kekse. Daher empfiehlt der Kanal „breifreibaby“, die Plätzchen besser im Kühlschrank als in der Keksdose aufzubewahren und am besten innerhalb einer Woche zu vernaschen.
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Raus in den Garten

Wer Anfang Dezember Barbarazweige schneidet und ins Wohnzimmer stellt, kann sich mit etwas Glück zu Weihnachten über herrliche Blüten freuen. Foto: Panthermedia/Imago
Wer Anfang Dezember Barbarazweige schneidet und ins Wohnzimmer stellt, kann sich mit etwas Glück zu Weihnachten über herrliche Blüten freuen. Foto: Panthermedia/Imago
“Am Tage von Sankt Barbara,
da geht das Jahr zur Neige.
Dann trag ins Haus von fern und nah,
die kahlen Kirschbaumzweige.
Am Tage von Sankt Barbara,
stell Zweige in die Zimmer.
Dann lacht zur Weihnacht, hier und da,
ein weißer Blütenschimmer.”
(James Krüss)
Zu den schönsten Bräuchen der Adventszeit gehört das Schneiden und Aufstellen der Barbarazweige. Es soll an die Heilige Barbara erinnern, die Schutzpatronin der Bergleute. Der Legende nach lebte Barbara zwischen 236 und 305 nach Christi Geburt in der Nähe der heutigen Stadt Istanbul. Sie war die Tochter eines reichen Kaufmanns. Als Barbara gegen den Willen ihres Vaters zum Christentum überwechselte, ließ ihr Vater sie ins Gefängnis werfen. Auf dem Weg dorthin verfing sich ein Kirschzweig in ihrem Kleid. Barbara nahm ihn mit und teilte mit ihm im Kerker die kärgliche Wasserration. Und dann geschah das große Wunder: Im düsteren Gefängnis begann der Kirschzweig zu blühen, mitten im Winter.
Dem alten Brauch nach müssen die Barbarazweige in der Nacht zum 4. Dezember um Mitternacht schweigend geschnitten werden. So ganz genau muss man es mit der Schnittzeit nicht nehmen. Fakt ist aber, wer jetzt Kirsch-, Apfel- oder auch Forsythienzweige im Garten schneidet, kann sich Weihnachten vielleicht an zauberhaften Blüten freuen. 
Vor dem Aufstellen sollten die Zweige über Nacht in lauwarmem Wasser liegen. Um ihre Aufnahmefähigkeit zu erhöhen, schneidet man die Zweigenden am nächsten Tag schräg an oder klopft sie unten mit dem Hammer weich. Das Vasenwasser wird alle drei bis vier Tage erneuert. Im Zimmer sollten die Zweige nicht in Heizungsnähe stehen, da sie sonst schnell vertrocknen.
Nach altem Brauch bescheren die im Winter blühenden Zweige im kommenden Jahr eine große Portion Glück. Und wer könnte das in diesen Zeiten nicht gebrauchen?
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MAZ-Tipp: Serie "Falkensee hautnah"

Die MAZ widmet sich in einem Datenjournalismus-Projekt der Entwicklung der Stadt Falkensee in den Jahrzehnten seit der Wende. Alle bisher erschienenen Geschichten der Serie “Falkensee hautnah” finden Sie hier. Kostprobe gefällig? Dann empfehlen wir Ihnen unseren Text über die Boomstadt Falkensee:
„Falkensee hautnah“: Boomstadt zwischen Wachstumsschmerz und grüner Idylle
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Fundstück der Woche

Rangsdorferin Elise Kölling verkauft Aufstriche, Soßen und Chutneys. Foto: Lisa Neugebauer
Rangsdorferin Elise Kölling verkauft Aufstriche, Soßen und Chutneys. Foto: Lisa Neugebauer
Elise Kölling ist mit ihrer Manufaktur “Pausenplätzchen” mitten in der Pandemie durchgestartet - und blick auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück. Die 24-Jährige aus Rangsdorf (Teltow-Fläming) vertreibt Aufstriche, Chutneys und Soßen über ihren Online-Shop und inzwischen auch über einige Läden.
Der Stolz ist Kölling anzumerken. Zwar war die studierte Betriebswirtin sehr zielstrebig an das Projekt „eigene Firma“ herangegangen, doch mit so einem schnellen Erfolg hatte selbst sie nicht gerechnet.
„Ich glaube, die Läden schätzen, dass die Waren direkt von mir kommen – so kennt man die Geschichte hinter den Marmeladen“, sagt Kölling. „Und außerdem schmecken sie auch.“ Besonders ihre weiße Schokocreme sei ein Dauerbrenner und die Soßen hätten viele im Sommer zum Grillen gekauft.
MAZ-Tipp: Wenn Sie mehr über Elise Kölling und ihre Manufaktur erfahren wollen, finden Sie hier den ausführlichen Bericht.
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