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Liepnitzsee im Barnim++Landpartie durchs Havelland++Impressionen aus Brandenburg/Havel

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
endlich gehen wir wieder vor die Tür, um Luft zu holen und den Horizont zu suchen, nicht nur, um missmutig zum Supermarkt zu schleichen. So fühlt es sich für mich zumindest an. Auch wenn das Luftholen noch immer für die Länge einer Bahnfahrt oder eines Einkaufs hinter Masken liegt, gut getarnt, wie ein Akt des Widerstands. Atmen unter erschwerten Bedingungen. Ich kriege schlechte Laune von der Maskenluft – ist das mein kleines, persönliches Problem, oder ist es neurologisch zu belegen, in diese Masken-Schwermut abzurutschen, wenn es an frischer Luft fehlt?
Doch die Schwermut löst sich auf, weil nun die Inzidenzen sinken. Und wir leise wieder an ein Leben glauben, das einen unbegrenzten Radius und radikale Möglichkeiten bietet: zum Beispiel Essengehen! Vielleicht auch wieder ins Theater, wenn zunächst auch open-air. Wann haben sie zuletzt an derlei maßloses Vergnügen gedacht, das uns früher in den Schoß fiel? Ich habe mir vorgenommen, bei meinem ersten Restaurantbesuch nach dieser langen Pause glatte zehn Prozent Trinkgeld zu geben. Als Akt der Solidarität mit allen Wirten und Kellnerinnen. Früher lag ich manchmal noch bei fünf Prozent. Das ehrt mich nicht. Andere Zeiten erfordern andere Trinkgelder.
In meinem Kalender als Kulturreporter stand während der letzten Monate: Ruf heute hier und morgen dort an, lass dir die Schwierigkeiten und die Depressionen schildern… Es waren oft Gespräche, die knapp vorm Abgrund standen. Nun stehen im Kalender wirklich wieder Shows und Festivals. Belastbare, seriöse, unterhaltsame Lesungen oder Theaterabende. Ja, unterhaltsam! Ein neues Wort in unserem Vokabular, fast hatte ich es vergessen. Lange Zeit ging es nur um Zerstreuung. Fußball oder Netflix. Hoffentlich geht es bald wieder um Substanz. Um kluges, anregendes Entertainment.
Was also derzeit im Kalender steht: Festival für Neue Musik in Rheinsberg vom 28. bis 30. Mai (Neue Musik, das passt jetzt wie gemalt in diese Zeit, auch wenn in Rheinsberg weiterhin viel online übertragen wird). Literaturfestival Potsdam vom 1. bis 6. Juni und das Sommertheater des Potsdamer Hans-Otto-Theaters, “Genie und Verbrechen” von George F. Walker feiert am 3. Juni Freiluftpremiere am Gasometer. Das ist eine Auswahl erster Güte.
Wenn Ihnen die Natur zunächst mal wichtiger als die Kultur ist, dann hätte ich noch einen kleine Wanderung parat, rund um den Liepnitzsee im Barnim, gute drei Stunden dauert diese Tour. Auf Wanderungen waren Masken nie nötig. Darum sind sie in der Pandemie auch eine kleine Form von Paradies gewesen.
Wenn Sie mich übrigens nach meinen schönsten Pandemie-Momenten fragen, müsste ich erzählen von den Augenblicken, in denen ich vor einem Supermarkt nach dem bezahlten Einkauf meine Maske draußen auf der Straße abnahm. Luftholen. Strecken. Das Leben wieder angehen mit offenem Visier.
Ich wünschen Ihnen ein schönes Wochenende, hoffentlich bei fallenden Inzidenz-Zahlen – und viel frischer Luft.
Herzliche Grüße,
Ihr
Lars Grote
MAZ-Autor
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Ausflug der Woche: Rund um den Liepnitzsee im Barnim

Heute nehmen wie Sie mit an den Liepnitzsee. Foto: Emmanuele Contini/Imago
Heute nehmen wie Sie mit an den Liepnitzsee. Foto: Emmanuele Contini/Imago
Der Liepnitzsee zählt zum Wandlitzer Seengebiet im Barnim und liegt acht Kilometer nördlich der Berliner Stadtgrenze auf dem Gebiet der Stadt Bernau und der Gemeinde Wandlitz – er ist einer der saubersten Seen in Brandenburg. Es lohnt nicht nur, hineinzuspringen, denn auch der schöne Weg am Ufer ist ein attraktives Ziel.
Wir beginnen den 13 Kilometer langen Weg um den Liepnitzsee am Bahnhof Wandlitzsee. Er steht als Denkmal der Bauhausarchitektur unter Schutz und wurde 1923 bis 1927 nach den Plänen von Wilhelm Wagner errichtet. Der Bahnhof unterstreicht den Aufschwung von Wandlitz zum Erholungsort, Ausflugsziel und zur Villenkolonie nach Eröffnung der Heidekrautbahn im Jahr 1901.
Am Bahnhof begeben wir uns auf den 66-Seen-Wanderweg, markiert mit dem Blaupunkt-Zeichen. Nach Überqueren der Gleise folgt er der Ruhlsdorfer Straße kurz nordwärts, zweigt dann rechts ab An der Bogenheide in Richtung des Jugendstil-Wasserturms und wenig später nach rechts An den Pfühlen. 1907/08 wurde die Jugendstil-Villenkolonie im Nordbereich der Pfühle errichtet, drei kleiner Seen in der Schmelzwasserrinne zwischen Liepnitz- und Wandlitzer See.
Am Ende dieser Bauten taucht der 66-Seen-Weg in den Wald ein und führt an den beiden östlichen Pfühlen vorbei. Nach Überqueren einer Teerstraße erreicht er den Regenbogensee und leitet zum buchenwaldumgebenen Liepnitzsee. Am Anleger der Liepnitzseefähre vorbei führt der Blaupunkt-Weg ostwärts in den aus wenigen Häusern bestehenden Waldweiler Ützdorf, benannt nach einer bereits 1294 erwähnten Wassermühle, die bis Ende des 17. Jahrhunderts in Betrieb war.
Tisch und Bank mit Blick auf den Liepnitzsee laden zum Verweilen ein. Foto: Emmanuele Contini/Imago
Tisch und Bank mit Blick auf den Liepnitzsee laden zum Verweilen ein. Foto: Emmanuele Contini/Imago
Die fachwerkverzierte Ützdorfer Jugendherberge, die der Berliner Wandervogel-Verein 1920 hat errichten lassen, steht Erholungssuchenden zur Verfügung. Wenn der 66-See-Weg bei Jugendherberge, Parkplatz und Bushaltestelle in Ützdorf die Straße links verlässt, gehen wir längs der Straße rechts weiter, bis die Gelbpunkt-Markierung rechts abzweigt.
Der Uferweg folgt dem Südufer des Liepnitzsees zum Fähranleger Süd, parallel zum Uferweg verläuft auf dem Steilufer ein Naturlehrpfad. Das Ufer mit seinen steilen Hängen vermittelt ein beeindruckendes Bild von den Kräften des Eises, das die Seenrinne geschaffen hat.
Am Westufer befindet sich der Badestrand, einige Minuten später taucht die bekannte Blaupunkt-Markierung wieder auf. An den drei Pfühlen vorbei leitet sie links zurück zum Bahnhof Wandlitzsee.
Tipp: Sie haben Lust auf den Liepnitzsee bekommen und sind gern mit dem Tourenanbieter Komoot unterwegs? Dann haben wie hier die passenden Tourendaten für Sie.
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Radtour der Woche: Rundkurs durchs Havelland

Ganz viel Land in Sicht ist schon nach wenigen Pedaltritten bei der 69 Kilometer langen MAZ-Landpartie von Paulinenaue nach Fehrbellin und zurück: Die „Stille Pauline“ ist nicht nur ein Radweg mit einem besonders schönen Namen, sondern auch exzellent ausgebaut und führt durch das Herz des Havellandes. Auf der stillgelegten Bahntrasse geht es vorbei an unzähligen Kanälen und Gräben – und vielen Sehenswürdigkeiten entgegen.
Die Aussichtsplattform des Hakenberg-Denkmals beispielsweise bietet nicht nur einen beeindruckenden Blick über das Ländchen Bellin. Der Turm samt Statue der Siegesgöttin Victoria erinnert an die Schlacht von Fehrbellin, die zu den prägenden geschichtlichen Ereignissen Brandenburg-Preußens gehört. Hier errang das brandenburgische Heer unter dem Kommando des großen Kurfürsten während des Schwedeneinfalls 1675 einen Sieg von historischer Bedeutung für die Mark.
Bei Fliederhorst geht es auf einem Plattenweg voran. Foto: Lars Sittig
Bei Fliederhorst geht es auf einem Plattenweg voran. Foto: Lars Sittig
Die Siegessäule ist ein herausragendes Bauwerk in jeder Beziehung – genau wie die vielen stattlichen Dorfkirchen auf der Landpartie. Im Schlussabschnitt wartet in Wagenitz der Schwedenturm mit seiner interessanten Historie, einem Heimatmuseum und einem Schlosspark gleich nebenan.
Dazu gibt es sehr viel Weite in einem ganz besonderen, stillen Stück Havelland, prächtige Wälder und eine vielfältige Tierwelt: Zahlreiche Rehe äsen auf den Niederungsflächen, Raubvögel kreisen am Himmel und Biotope säumen die Strecke. Unterwegs warten viele Picknickplätze auf den Radler – und natürlich wie immer die unzähligen kleinen und großen Entdeckungen am Wegesrand. Wem die MAZ-Tour in ihrer XXL-Version zu lang oder der ein oder andere Plattenweg zu beschwerlich ist, der kann die Strecke problemlos verkürzen oder Landstraßen nutzen.
Das 36 Meter hohe Hakenberg-Denkmal, auf dem eine Statue der Siegesgöttin Victoria thront, erinnert an die Schlacht von Fehrbellin im Jahre 1675. Foto: Lars Sittig
Das 36 Meter hohe Hakenberg-Denkmal, auf dem eine Statue der Siegesgöttin Victoria thront, erinnert an die Schlacht von Fehrbellin im Jahre 1675. Foto: Lars Sittig
Hier alles Wissenswerte zur Tour in Kürze:
Die Strecke: Die MAZ-Landpartie führt vom Bahnhof Paulinenaue über eine stillgelegte, exzellent asphaltierte frühere Bahnstrecke bis zum Knotenpunkt 22 bei Betzin. Zum Hakenberg-Denkmal über Karwesee und Dechtow wird die Tour auf Landstraßen fortgesetzt – bei der Testfahrt an einem Sonnabendnachmittag fuhren allerdings regelmäßig Autos.
Von Hakenberg nach Tarmow geht es auf der L16 weiter, auf dem Abschnitt nach Fehrbellin gibt es einen straßenbegleitenden Radweg. Von der Rhinstadt führt eine Landstraße nach Brunne, von dort ein schöner, separater Radweg weiter durch das Luch. An einer Gabelung links abbiegen auf einen Plattenweg, dann am Ende des Weges rechts halten und auf einer Landstraße bis nach Damme weiterfahren.
Zum Bahnhof Friesack verläuft ein straßenbegleitender Radweg. Vom Knotenpunkt an der Station führt ein Plattenweg Richtung Fliederhorst und Vietznitz. Es geht dort am Knotenpunkt 41 weiter nach Briesen (die Straße ist recht schotterig), dann folgen ein Stück straßenbegleitender Radweg an der B5 und ein Plattenweg nach Brädikow. Die Tour wird auf einem Stück Landstraße nach Wagenitz fortgesetzt, ein Plattenweg und ein Landstraßen-Abschnitt führen zum Ziel in Paulinenaue.
Alternativen für einige Plattenweg-Abschnitte: Am Bahnhof in Friesack kann beispielsweise auf einem straßenbegleitenden Radweg in die Fliederstadt und von dort auf einer Landstraße weiter nach Vietznitz gefahren werden, von hier auf Landstraßen nach Paulinenaue. An den sehr gut ausgeschilderten Knotenpunkten kann man sich gut orientieren oder auch auf www.havelland-tourismus.de mit einer der Radkarten die Tour individuell gestalten.
Die Highlights? Die Die Tour ist vor allem wegen der Verbindung aus schöner Landschaft und spannender Historie sehr reizvoll. In der weitläufigen, feuchten Niederung und ihren höhergelegenen Ländchen gab es bedeutende geschichtliche Ereignisse – beispielsweise während des „Schwedeneinfalls“ im 17. Jahrhundert. Das 36 Meter hohe Hakenberg-Denkmal, auf dem eine Statue der Siegesgöttin Victoria thront, erinnert an die Schlacht von Fehrbellin im Jahre 1675.
Von der Aussichtsplattform der Siegessäule bei Hakenberg hat man einen tollen Blick über das Ländchen Bellin. Der Sieg des brandenburgischen Heeres gegen schwedische Truppen war ein Meilenstein in der regionalen Historie. Es lohnt sich, vor der Landpartie in die Geschichte der Region einzutauchen.
Der Radweg „Stille Pauline“ auf einer früheren Bahnstrecke zwischen Paulinenaue und Fehrbellin ist nicht nur eine exzellente Radtrasse, sondern dokumentiert auch den Wandel der Mobilität in den vergangenen Jahrzehnten. Früher gab es im Havelland mehrere Kleinbahnlinien, auf denen der Verkehr eingestellt worden ist.
Auch der Schlosspark und der Schwedenturm in Wagenitz - dort ist ein Heimatmuseum eingerichtet worden - sind spannende Zeugnisse der Geschichte. In den Ortschaften und an vielen besonderen Orten warten Infotafeln mit Wissenswertem zur regionalen Historie.
Beispielsweise zum Waldgebiet Zootzen – das Wort kommt aus dem Slawischen und heißt „Ort, wo Kiefern wachsen, Kiefernwald“. Neben dem großen Forst gibt es den Ort Zootzen mit den Gemeindeteilen Briesener Zootzen, Klessener Zootzen und Friesacker Zootzen. Gerade in diesem Abschnitt führt die Tour durch ein ganz besonderes, dünn besiedeltes Stück Havelland mit viel Abwechslung. Der „Zootzen“ bildet einen Kontrast zur überwiegend wenig bewaldeten, weiten, hellen Luchlandschaft, aus der sich die Ländchen Bellin und Friesack herausheben wie märkische Gebirgsinseln.
In vielen Orten gibt es außerdem prächtige Dorfkirchen. Das Gotteshaus in Fehrbellin im neugotischem Stil beispielsweise ist ein beeindruckendes Bauwerk. Der helle Turm der Tarmower Kirche mit seinen vielen Rundbogen-Fenstern leuchtet ebenfalls schon von weitem am Horizont: Es handelt sich um eine so genannte Normalkirche Schinkels, ein Modell, das zur Kostenersparnis nach einer allgemeinen Vorlage Karl Friedrich Schinkels in ländlichen Gegenden Preußens errichtet wurde.
MAZ-Tipp: Einen Zwischenstopp am schönen Rastplatz kurz vor den Klessener Zootzen einlegen, picknicken und sich Zeit für die Infotafeln und den Naturlehrpfad nehmen, der eine Art Walderlebniswelt auf engstem Raum ist.
Eine ausführliche Beschreibung der Tour können Sie hier nachlesen. Die Strecke zum Nachfahren finden Sie in unserem Komoot-Profil.
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Brandenburg für Genießer

Heute auf der Speisekarte: Quarkbällchen. Foto: Imago
Heute auf der Speisekarte: Quarkbällchen. Foto: Imago
Wollen wir heute einfach mal auf Vitamine pfeifen, auf Ausgewogenheit und Bio-Anbau? Auf all die Sachen also, die uns sonst meist wichtig sind? Okay, dann setzen wir heute auf Quarkbällchen. Wir essen sie nach einer nahrhaften, grundgesunden Mahlzeit. Um wieder in die Balance zu kommen. So halbwegs jedenfalls.
Zutaten:
  • 2 Eier
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 Gramm Magerquark
  • 200 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Speisestärke
  • ½ Päckchen Backpulver
  • Öl zum Frittieren
Zubereitung:
Eier und Zucker schaumig schlagen, restliche Zutaten hinzufügen, Topf mit Öl erhitzen, geformte Bällchen darin frittieren. Und das war’s auch schon - guten Appetit!
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Raus in den Garten

Rosen zeigen sich im Juni von ihrer schönsten Seite - in voller Blütenpracht. Foto: dpa
Rosen zeigen sich im Juni von ihrer schönsten Seite - in voller Blütenpracht. Foto: dpa
Der Juni wird auch der Rosenmonat genannt. Viele Strauch-, Busch-, Kletter- oder sonstige Rosen öffnen dann ihre herrlichen Blüten. Pflanzen kann man die Königin der Blumen fast das ganze Jahr. Ideal sind aber Frühjahr oder Herbst. Dann haben die Gehölze noch keine Blüten, müssen sich nicht gleichzeitig auf Blüten- und Wurzelbildung konzentrieren und wachsen schneller am neuen Standort an.Wer einen Rosenstock verschenken will, kauft die Pflanze jedoch meist mit Blüten. Dann sind Farbe und Duft der Rose erlebbar. Vor allem blühende Containerware ist derzeit im Handel. Diese “fertigen” Pflanzen sind aber anfälliger für Krankheiten, Pilze oder Schädlinge, sollten die Bedingungen nicht stimmen.
Ob mit oder ohne Blüten: Die Rose gehört immer an einen passenden Standort und sollte gut ernährt sein. Also genügend Licht und Nährstoffe erhalten, damit Schädlinge und Pilze keine Chance haben. Manche Faktoren sind auch von der Sorte abhängig, etwa, ob die Rose direktes oder eher indirektes Sonnenlicht mag.
Die Rose ist eine Diva. Aber sie ist auch ein Tiefwurzler. Dadurch kann sie sich die Nährstoffe, die sie braucht, im Boden suchen. Wichtig ist nur, dass der Boden humusreich und tiefgründig ist, damit sich die Wurzeln nach unten ausbreiten können.
Wer der Pflanze zusätzlich etwas Gutes tun will, kann ihr Acker-Schachtelhalm geben. Im Handel gibt es die rein pflanzliche Flüssigkeit schon fertig gemischt. Die darin enthaltene Kieselsäure stärkt die Zellen der Rose. Dadurch haben es Schädlinge und Pilze schwerer, in die Pflanze einzudringen. Sechs- bis siebenmal im Jahr werden die Gehölze damit gespritzt.
Zudem kann man organischen Dünger geben, wenn die ersten Knospen erscheinen oder man die ersten Blüten runtergeschnitten hat. Eine Kalium-Gabe im September stärkt die Zellen zusätzlich.
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Fundstück der Woche

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Heute möchten wir Ihnen mal wieder ein Instagram-Profil ans Herz legen. Es geht um “entdecke_stadt_brandenburg”. Die Macher, die sich als “Franzi & Hannes” vorstellen, versorgen ihre Follower seit einigen Monaten regelmäßig mit Impressionen aus der Havelstadt - und geben Einzelhändlern und Gastronomen, die im Corona-Lockdown kreativ geworden sind, eine Plattform.
Auch über sich selbst verrät das Paar ein paar Dinge - etwa dass sie beide waschechte Brandenburger sind: Hannes stamme aus einem Dorf nahe Frankfurt (Oder), Franzi komme aus Brandenburg an der Havel. Bei der Arbeit am Account gebe es eine klare Arbeitsteilung. Er sei für die Bilder zuständig, sie für die Texte.
Im vergangenen Sommer zogen die beiden mit ihren zwei Kindern aus Berlin zurück in die Mark. Die Wahl fiel auf Franzis Heimat. “Raus aus der Großstadt und rein ins Kleinstadt-Vergnügen. Und dann wollten wir einfach #supportyourlocal machen und die Läden hier unterstützen”, heißt es auf Instagram.
Schauen Sie doch mal vorbei - und holen Sie sich ganz nebenbei Inspiration für den nächsten Wochenendausflug!
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