Profil anzeigen

Glindower Alpen ++ Ausflugstipps zu Himmelfahrt ++ Ab in den Biergarten

Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land

Liebe Leserinnen und Leser,
ich wünsche Ihnen einen schönen Himmelfahrtstag, Herrentag, Vatertag - wie auch immer Sie den heutigen Tag nennen! Vielleicht sind Sie ganz klassisch mit dem Fahrrad unterwegs (wie unser Fahrradkolumnist Lars Sittig, der die Vorbereitungen für seine beliebten Radtour-Tipps inzwischen fast abgeschlossen hat), vielleicht verbringen Sie den Himmelfahrtstag mit Freunden und/oder Familie, vielleicht planen Sie einen ausgiebigen Spaziergang. Oder etwas ganz anderes?
Egal wie Ihre Planung für den Feiertag aussieht: Wollen Sie uns daran teilhaben lassen? Wir haben unsere Leserinnen und Leser aufgerufen, uns ihre schönsten Himmelfahrtsfotos des Jahres zu schicken. Bollerwagen-Tour oder entspannter Grillabend? Große Radtour oder Ausflug mit der ganzen Familie? Zeigen Sie uns, wie Sie den Tag verbringen! Und natürlich gibt es auch was zu gewinnen: Wir verlosen mehrere Tischgrills samt Grillbesteck! Alle Infos zum Gewinnspiel finden Sie hier.
Falls Sie noch auf der Suche nach Ausflugsinspiration sind und es auch heute nicht so trubelig mögen, ist vielleicht unser Ausflug der Woche was für Sie. Es geht, so viel sei schon mal verraten, ins Gebirge - oder zumindest in die märkische Version davon.
Zudem haben meine Kolleginnen und Kollegen im MAZ-Gebiet zahlreiche Ausflugstipps zusammengestellt:
Auch darüber hinaus finden Sie in unserem Newsletter wieder jede Menge Tipps und Geschichten, mit deren Lektüre Sie die Feiertagstagunterhaltung bestreiten können. Übrigens: Auch Hängematten-Motive sind bei unserem kleinen Fotowettbewerb natürlich gestattet.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag und ein gutes Wochenende!
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
***
Ausflug der Woche: Glindower Alpen

. Foto: Karina Hessland/Imago
. Foto: Karina Hessland/Imago
Lassen Sie uns die Alpen erkunden! Keine Sorge, der Ausflug in dieser Woche erfordert keine mehrstündige Anreise in den Süden der Republik - für uns geht es in die Glindower Alpen. Für die neun Kilometer lange Tour brauchen wir rund zweieinhalb Stunden - oder länger, wenn Sie sich die eine oder andere Pause gönnen.
Los geht es in Petzow, Ortsteil der Stadt Werder (Havel), genauer am Schlosspark. Den erreichen Sie mit dem Auto ebenso gut wie mit dem Bus (Haltestelle Schlosspark). Parallel zur Fercher Straße bewegen wir uns westwärts zur Straße Zum Inselparadies. Der folgen wir, bis wir nach links abbiegen in die Straße Am Rüsterhorn abbiegen. Über einen Rechtsknick hinaus bleiben wir auf dem Weg.
Nach einer Weile zweigt nach rechts ein Weg ab, der uns schon einmal kurz an den Glindower See führt. Wir halten uns nach diesem kleinen Abstecher wieder mehr links, wandern ein Stück weg vom Wasser und halten uns an unsere bisherige Route, bis wir auf die Alpenstraße treffen, die uns wiederum an den See führt.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Weiter geht es eine Weile am Wasser entlang, bis wir der Alpenstraße nach links folgen in Richtung Ziegeleimuseum folgen. Von dort aus geht es weiter - zunächst die Straße An der Ziegelei entlang und dann auf Waldwegen durch die Glindower Alpen (orientieren Sie sich hier am besten an der Wanderkarte). Wir passieren unter anderem den Grubenteich und den Hexenpfuhl.
Kurz danach halten wir uns links und folgen dem Weg, der uns erst Zur Hasenheide führt und schließlich zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wer möchte, kann zum Abschluss noch eine kleine Extrarunde um den Haussee im Petzower Schlosspark drehen - und vielleicht auch zum Schloss?
Tipp: Mit unserer Routenbeschreibung und der Wanderkarte haben Sie alles, was Sie für diese Tour benötigen. Wer weitere Details sucht, findet sie unter komoot.de
***
-Anzeige-
Dein Traumrad- aber günstig!

Alles wird teurer. Aber die Preise für DEIN neues Rad bleiben stabil. Beim Zweirad-Center Stadler in Berlin, kaufst du dein Fahrrad zum alten Preis. Wähle aus vielen sofort verfügbaren Fahrrädern starker Marken.
Beide Standorte haben für Sie diesen Sonntag von 13:00 - 18:00 Uhr geöffnet.
Günstige Fahrräder SOFORT verfügbar! Nur vor Ort, beim Zweirad-Center Stadler.
Günstige Fahrräder SOFORT verfügbar! Nur vor Ort, beim Zweirad-Center Stadler.
***
Brandenburg für Genießer

Mit Blick auf den Jungfernsee: Der Biergarten der Meierei im Neuen Garten in Potsdam. Foto: Gasthausbrauerei Meierei im Neuen Garten/Jürgen Solkowski
Mit Blick auf den Jungfernsee: Der Biergarten der Meierei im Neuen Garten in Potsdam. Foto: Gasthausbrauerei Meierei im Neuen Garten/Jürgen Solkowski
Wenn die “Raus aufs Land”-Ausgabe nun schon auf Himmelfahrt fällt, kann ich Ihnen an dieser Stelle eigentlich nur einen kulinarischen Tipp mit auf den Weg geben: Die Biergartenlandschaft in Brandenburg.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Klassiker? Die Meierei im Neuen Garten in Potsdam. Die Terrasse bietet rund 120 Plätze mit wunderbarem Blick auf den Jungfernsee. Aus der eigenen Brauerei kommen das Helle und saisonale Spezialbiere. Beim Servicepersonal kann man Eisbein oder halbe Grillhähnchen bestellen. Das SB-Angebot reicht von Bouletten über Bratwurst bis zu Pommes.
Die Details: Meierei im Neuen Garten, Im Neuen Garten 10, 14469 Potsdam, Mittwoch, Donnerstag, Sonntag 12 bis 20 Uhr, Freitag, Samstag 12 bis 22 Uhr, Tel. 0331/704 32 11, www.meierei-potsdam.de.
Der Biergarten an der Nordbahn ist ein Ziel vieler Motorradgruppen. Foto: Sven Böhme
Der Biergarten an der Nordbahn ist ein Ziel vieler Motorradgruppen. Foto: Sven Böhme
Wenn es auch ein Plätzchen ohne Wasser sein darf, dafür aber mit gemütlichen Liegestühlen und kostenloser Flugshow, empfehle ich Ihnen “45 über Null” in Selchow unmittelbar am Flughafen BER. Von einem der 120 Liegestühle gibt es hier den perfekten Blick auf die Nordbahn. Neben frischem Fassbier, Cocktails oder Limos versorgt das Team die Gäste außerdem mit Gegrilltem: Ob Burger oder Bratwurst – hier ist für jeden was dabei.
Die Details: Wiesenweg 1, 12529 Schönefeld Ortsteil Selchow, Montag bis Samstag: 12 bis 20 Uhr, Sonntag ab 11 Uhr
Haben Sie Lust auf weitere Tipps? Hier finden Sie unseren großen Biergarten-Überblick für Potsdam, und hier den für Dahme-Spreewald.
***
Tipps aus der Region

Brandenburg: Fünf Tipps für Ihre Radtour am Himmelfahrtstag
Schwante: Skulpturenpark im Schlossgut geht ins dritte Jahr
Potsdam-Babelsberg: Thalia-Chef Thomas Bastian verabschiedet sich
Königs Wusterhausen: Chatbot führt Besucher durch den Tiergarten
Ein Familienleben für Simson, Jawa und MZ in Brandenburg an der Havel
Laga in Beelitz: Gäste kosten Käsekuchen von 1926
***
Raus in den Garten

Kapuzinerkresse hört auf den botanischen Namen Tropaeolaceae Tropaeolum majus. Foto: Imagebroker/Imago
Kapuzinerkresse hört auf den botanischen Namen Tropaeolaceae Tropaeolum majus. Foto: Imagebroker/Imago
Jäger haben sie, Ärzte auch und Juristen ohnehin. Viele Berufe haben ihre Fachsprache. Auch im Gartenbereich gibt es viele spezifische Begriffe, auf die Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner im Handel stoßen. Bestes Beispiel für das Gärtnerlatein sind die botanischen Namen für Pflanzen. Sie dienen nicht zur Abgrenzung von Experten und Laien, sondern zur Verständigung über Ländergrenzen hinweg.  
Denn selbst die deutschen Namen für viele Gewächse unterscheiden sich von Region zu Region. Und damit Brandenburger, Bayern, aber auch Nordfriesen oder gar die gartenverrückten Briten wissen, wovon die Rede ist, gibt es die botanischen Namen. Das sind meist lateinische Bezeichnungen oder es gibt zumindest lateinische Bezüge. Der Efeu heißt zum Beispiel Hedera helix und die Margerite Chrysanthemum leucanthemum. Oft werden diese Bezeichnungen hinter den deutschen Namen in Klammern angegeben. Sie gehen nicht ganz so einfach von der Zunge, es gibt aber auch ein paar Namen, die sich sehr ähneln: Der Lavendel heißt botanisch Lavandula, die Humboldt-Lilie ist unter Gärtnern auch bekannt als Lilium humboldtii. Und der botanische Name der Aster ist: Aster.
Der botanische Name setzt sich aus bis zu drei Teilen zusammen. Der erste Begriff steht für die Gattung. Diese Gruppierung spaltet sich in diverse Arten auf - dafür steht das zweite Wort, übrigens immer klein geschrieben. Der dritte Teil ist der Sortenname, der in der Regel zwischen zwei einfachen Anführungszeichen steht. Ein Beispiel: Der dreiteilige Name Lavandula angustifolia ,Alba’ steht für Echter Lavendel der Sorte Alba.
Nicht selten liefern die botanischen Namensteile dem Gärtner gute Hinweise auf Eigenschaften der Pflanze, etwas Lateinkenntnis vorausgesetzt. So steht der Zusatz „repens“ für kriechend, „scandens“ für kletternd und „nana“ für niedrig. Manche Arten sind „fragans“ oder „aromaticus“ - sie duften. Von Pflanzen mit den Beinamen „olidus“ oder „emeticus“ sollten Hobbygärtner hingegen Abstand nehmen, denn sie stinken oder lösen Erbrechen aus. „Aculcatus“ steht für stachelig, Pflanzen mit „baccatus“ im Namen tragen Beeren. Die Bezeichnung „alba“ bekommen oft Varianten mit weißen Blüten, „argenteum“ bedeutet silbrig, „flava“ gelb, „azureus“ blau und „rubra“ steht für rot.
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.