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Einmal um den Lehnitzsee ++ nussige Köstlichkeiten ++ Streetfood in Brandenburg an der Havel

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MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es war der 28. Mai 2020, als der erste “Raus aufs Land”-Newsletter der MAZ in den Mail-Postfächern der Abonnenten landete. Waren Sie damals schon dabei?
In dieser ersten Ausgabe hat Ihnen meine Kollegin Maike Schultz einen Ausflug in die Döberitzer Heide empfohlen, unser Fahrrad-Kolumnist Lars Sittig ist mit Ihnen von Ludwigsfelde nach Trebbin geradelt, wir haben Ihnen die Biergarten-Landschaft in Potsdam vorgestellt und zum Schluss gab es eine Rhabarber-Likör-Empfehlung aus dem Spreewald.
Heute lesen Sie die 100. Ausgabe des Newsletters, liebe Leserinnen und Leser. Es ist ein Tag, auf den wir im Grunde auch gut mit Rhabarber-Likör anstoßen könnten oder an dem zumindest ein großes Stück Torte mit Fontänen und Konfetti angemessen wäre.
Nun ist die Technik 2022 zwar schon weit, aber noch nicht weit genug, um Ihnen aus der Ferne ein Stück Geburtstagstorte zu kredenzen. Aber wir können gemeinsam zurückblicken.
Zurückblicken auf 100 Ausflüge in so ziemlich alle Teile des Landes, zahlreiche Radtouren, kulinarische Tipps und Kuriositäten am Wegesrand. Wir haben all das sehr gern für Sie gesammelt und dabei mit Ihnen gemeinsam unsere Heimat von so vielen Seiten kennengelernt. Wir hoffen, dass unsere Begeisterung Sie angesteckt hat, dass Sie Ausflugsziele getestet, Wanderungen und Radtouren ausprobiert haben. Und hoffentlich haben Sie Lust, auch künftig mit Ihrer MAZ gemeinsam auf Tour zu gehen!
Natürlich haben wir auch heute wieder eine Wandertipp für Sie, dazu nussige Köstlichkeiten aus dem Havelland und einen Gartentipp rund ums Maiglöckchen. Falls Sie schon sehnsüchtig auf die nächsten Radtouren warten, müssen Sie nicht in Sorge sein. Lars Sittig ist bereits unterwegs und radelt quer durchs Land, um Ihnen auch wirklich die allerschönsten Ecken zu zeigen. Wir bitten Sie noch um einige wenige Newsletter-Ausgaben Geduld - dann geht es wieder los!
Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende und vielen Dank für Ihre Treue!
Ihre
Stephanie Philipp
Leiterin Audience & Content Development
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Ausflug der Woche: Einmal um den Lehnitzsee

Die Lehnitzer Schleuse ist das Highlight der Tour um den Lehnitzsee. Foto: Jürgen Ritter/Imago
Die Lehnitzer Schleuse ist das Highlight der Tour um den Lehnitzsee. Foto: Jürgen Ritter/Imago
Den Startpunkt für unseren Ausflug in dieser Woche können Sie ganz bequem per S-Bahn (Linie S1) erreichen. Der Ort mit rund 4000 Einwohnern gehört zur Stadt Oranienburg. Es handelt sich um den Ortsteil Lehnitz. Vom dortigen S-Bahnhof begeben wir uns auf eine acht Kilometer lange Runde um den Lehnitzsee, für die wir rund zwei Stunden benötigen. Sie lässt sich also beispielsweise ganz wunderbar mit einem Besuch des Oranienburger Schlosses verbinden, das nur ein paar S-Bahn-Minuten entfernt wartet.
Aber zunächst zu unserer Tour: Wir starten auf der Ostseite des Bahnhofs entlang der Friedrich-Wolf-Straße, die uns nach einem Knick zu Beginn schnurgerade zum See führt. Am Ufer angekommen halten wir uns rechts und spazieren immer am See entlang. Dabei passieren wir den Weißen Strand und tolle versteckte Buchten und können bald den Blick auf die Lehnitzer Schleuse genießen, die uns an der Nordseite des Sees erwartet.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Von dort geht es an der Westseite des Sees entlang, wo wir bald zur Liegewiese und zum Hafenrestaurant LuBea kommen, das mittwochs bis sonntags von 12 bis 21 Uhr geöffnet ist.
Über Wörthstraße, Heidelberger Straße, André-Pican-Straße und Lehnitzstraße geht es schließlich zurück zum Startpunkt unserer Tour, zum S-Bahnhof Lehnitz.
Tipp: Mit unserer Routenbeschreibung und der Wanderkarte haben Sie alles, was Sie für diese Tour benötigen. Wer weitere Details sucht, findet sie unter www.komoot.de
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Brandenburg für Genießer

Ben Horn, Gründer und Kopf der Marke Nunocci, präsentiert die fertigen Gläser in seiner Produktion in Brieselang. Foto: Till Eichenauer
Ben Horn, Gründer und Kopf der Marke Nunocci, präsentiert die fertigen Gläser in seiner Produktion in Brieselang. Foto: Till Eichenauer
In einem kleinen Kellerraum in Brieselang stehen zehn Nuss-Mühlen, eine Abfüllstation, ein Etikettiergerät und Regale voller Zutaten. „Am Tag kann ich hier bis zu 400 Gläser fertig machen“, sagt Ben Horn, Gründer und Kopf von Nunocci, einem kleinen Start-up für exklusive Nuss-Cremes.
Mittlerweile hat Nunocci sieben unterschiedliche Produkte im Angebot. Darunter das Flaggschiff, die Classic Nuss-Nougat-Creme auf Haselnuss-Basis. Aber auch ausgefallene Sorten wie Erdnuss, Cashew Bianco oder gebrannte Mandeln gibt es. Das absolute Premium-Produkt ist “Nunocci Exquisit” mit einem Haselnuss-Anteil von 55 Prozent. Der Preis für ein 200 Gramm-Glas liegt bei sechs Euro.
Das Geheimnis hinter dem Erfolg – aber auch dem Preis – ist laut dem Gründer die extrem hohe Qualität der Zutaten: „Wir kaufen unsere Nüsse direkt beim Bauern ein. Die Haselnüsse kommen aus dem italienischen Piemont und sind die besten weltweit. Unsere Mandeln sind aus Avola in Sizilien.“ Vieles ist Bio-Qualität, wobei es für den Kleinunternehmer selbst gerade noch zu schwierig ist, sein Produkt mit einem entsprechenden Siegel zu versehen.
Die Gläser sind nach Gebrauch einfach wiederverwendbar. Foto: Till Eichenauer
Die Gläser sind nach Gebrauch einfach wiederverwendbar. Foto: Till Eichenauer
Dennoch will Ben Horn auf die Nachhaltigkeit seiner Produkte achten: „Wir verwenden kein Palmöl, das für große Umweltschäden gerade in den Tropen und Regenwäldern verantwortlich ist. Wir nehmen Rapsöl aus Deutschland oder Bio Sheabutter.“ Der Kakao kommt von zertifizierten Herstellern, die fair und umweltfreundlich produzieren.
Aber nicht nur die Zutaten müssen stimmen, sondern auch die Verarbeitung. Gut zwölf Stunden werden die Zutaten in den Mühlen durchgemahlen und vermischt, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. „Es geht darum, eine ganz feine Creme herzustellen. Unsere Zunge kann ab einer Partikelgröße von 20 Mikrometer nicht mehr feststellen, ob etwas flüssig oder fest ist. Da wollen wir hin. Und das dauert eben sehr, sehr lange.“
Aktuell verkauft die kleine Firma ihre Produkte hauptsächlich im Internet und über ein Dutzend Händler und Geschäfte in der Region, aber auch in Berlin, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Till Eichenauer
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Raus in den Garten

Maiglöckchen fühlen sich an einem leicht schattigen Platz am wohlsten. Foto: Karina Hessland/Imago
Maiglöckchen fühlen sich an einem leicht schattigen Platz am wohlsten. Foto: Karina Hessland/Imago
Maiglöckchen (Convallaria majalis) gehören zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Sie sind vor allem in den lichten Laubwäldern Europas, Kleinasiens und im Kaukasus beheimatet. Die botanische Bezeichnung geht auf das Wort convallis = Talkessel zurück. In alten Überlieferungen heißt es, dass das Maiglöckchen ursprünglich den Namen Lilium convallium trug, zu Deutsch die „Lilie der Täler”.
Dichter ließen sich zu blumigen Versen hinreißen, und auch auf Gemälden und in zahlreichen Legenden spielt dieser bezaubernde Frühjahrsblüher eine Rolle. In unseren Breiten soll das Maiglöckchen Ostara, der Schwester von Donar und Göttin des strahlenden Morgenrotes und des Frühlings, geweiht gewesen sein. Viele Maiglöckchen fanden ein jähes Ende im Osterfeuer, in welches sie von unseren Vorfahren zu Ehren der Göttin geworfen wurden.
Maiglöckchen eignen sich im Garten besonders gut zur Gruppenpflanzung unter Gehölzen. Sie stellen ihre Schönheit im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten, denn an einem leicht schattigen Platz fühlen sie sich am wohlsten. Der Boden sollte sandig-lehmig oder humos sein und möglichst etwas kalkhaltig. Wenn genügend Feuchtigkeit vorhanden ist, können sie durchaus auch einen etwas sonnigen Standort vertragen.
Maiglöckchen werden etwa 20 Zentimeter hoch. Sie blühen von Mai bis Juni. Ihre Blüten verströmen einen intensiven lieblich-süßen Duft. Laut Heinrich Heine soll ihr Duft sogar „das Eis des Winters und der Herzen” brechen.
Die Pflanzen sind sehr wuchsfreudig und bilden an geeigneten Plätzen dichte Teppiche. Als Partner sollte man konkurrenzstarke Stauden wählen, die sich nicht verdrängen lassen, z. B. Funkien (Hosta), Bergenien, Farne und das Frühlings-Gedenkemein (Omphalodes verna).
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