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Döberitzer Heide++ Mit dem Rad nach Trebbin++Biergärten am Wasser

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, wie schön, dass Sie da sind! Sie lesen die erste Ausgabe von
MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

wie schön, dass Sie da sind! Sie lesen die erste Ausgabe von „Raus aufs Land“, dem Freizeit-Newsletter der Märkischen Allgemeinen Zeitung. Ab sofort nehmen wir Sie hier immer donnerstags mit auf eine Reise durch Brandenburg – auf dem Fahrrad, zu Fuß und auch mal per Boot.
Wo sind idyllische, aber menschenleere Radwege, welche Strandbäder haben jetzt schon geöffnet, bei welchen märkischen Bauern kann man Erdbeeren pflücken, wo bekommt man das beste Schnitzel mit Spargel? Hier erfahren Sie es. Gemeinsam mit einem Team aus Autorinnen und Autoren der Märkischen Allgemeinen möchte ich Ihnen zeigen, wo es in unserer Region am schönsten ist - und was Sie abseits der bekannten Wege entdecken können.
Egal, ob Sie zu den gestressten Städtern gehören, die sich gerne auf dem Land erholen, oder ob Sie hier leben und einfach nur Ideen für neue Erkundungen suchen. Lassen Sie sich inspirieren: mit Ausflugstipps, kulinarischen Empfehlungen und den spannendsten Terminen fürs Wochenende, das diesmal ja besonders lang ist und sonnig werden soll.
Ich persönlich freue mich übrigens am meisten auf einen Besuch im Strandbad Park Babelsberg oder im Waldbad Templin - beide eröffnen am Freitag und sind dann täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Die Potsdamer Lokalredaktion der MAZ hat für Sie zusammengefasst, unter welchen Bedingungen Badegäste sich dort nun aufhalten dürfen. Haben Sie schöne Pfingsten - und viel Spaß beim Entdecken!

Herzliche Grüße
Ihre
Stellvertretende Chefredakteurin

PS: Haben Sie Hinweise, Fragen, Anregungen oder Kritik? Gibt es einen Ort, den wir für Sie vorstellen sollen? Wir freuen uns auf Ihre Anmerkungen unter chefredaktion@maz-online.de

Ausflug der Woche: Döberitzer Heide

Rothirsche in der Döberitzer Heide. Foto: Peter Nitschke
Rothirsche in der Döberitzer Heide. Foto: Peter Nitschke
Die über 3500 Hektar große Döberitzer Heide ist ein Stück unberührter Wildnis. Das ehemalige militärische Übungsgelände, das seit 2004 im Besitz der Heinz-Sielmann-Stiftung ist, beherbergt fast 5000 Tier- und Pflanzenarten und steht unter Naturschutz.
Verschiedene Wanderwege durchziehen das Gebiet auf einer Länge von insgesamt 55 Kilometern. Zugänge gibt es an verschiedenen Orten rund um die Naturlandschaft, von Krampnitz im Süden bis Dallgow-Döberitz im Norden.
Als Startpunkt für einen schönen 25 Kilometer langen Rundweg eignet sich Elstal. Die Wanderung durch das sandige Dünengelände führt entlang ausgedehnter Heideflächen, die von der charakteristischen Besenheide geprägt werden, am Feuchtgebiet Ferbitzer Bruch vorbei durch lichte Waldgebiete mit Eichen und Birken.
Der Aussichtsturm auf dem Finkenberg. Foto: F. Geisler
Der Aussichtsturm auf dem Finkenberg. Foto: F. Geisler
Mit ein wenig Glück kann man Wisente, Przewalski-Pferde oder Rotwild beobachten. Der Weg umrundet die knapp 2000 Hektar große Wildniskernzone, die zum Schutz der seltenen Tiere durch Zäune abgetrennt ist. Auf etwa der Hälfte der Rundstrecke befindet sich der 13 Meter hohe Aussichtsturm am Finkenberg. Von hier aus hat man einen prächtigen Panoramablick bis nach Berlin und über das Havelland.
Entlang der Strecke gibt es ein Dutzend Rastplätze, aber keine Einkehrmöglichkeiten - packen Sie also ausreichend Wasser und Proviant ein. Wer den Rundweg gemeistert hat, kann, zurück am Ausgangspunkt, noch einen Abstecher zu Karls Erlebnisdorf in Elstal machen. Der Hofladen hier hat täglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet, auch die Eisskulpturenausstellung ist wieder auf.
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Radtour der Woche: Ludwigsfelde-Trebbin

Fahrradkolumnist Lars Sittig erkundet Brandenburg am liebsten im Sattel.
Fahrradkolumnist Lars Sittig erkundet Brandenburg am liebsten im Sattel.
Natur, Sehenswürdigkeiten und historische Orte - die Radtour von Ludwigsfelde nach Trebbin in Teltow-Fläming ist sehr abwechslungsreich. Sie beginnt mit der Fahrt aus der Autobauerstadt nach Siethen – dort wartet mit dem See und seinen Badestellen das erste Ausflugsziel. Spargel- und Kartoffelhof locken gleich hinter dem Gewässer mit ihrem leckeren, regionalen Angebot. Aber auch das drei Kilometer entfernte Kleinbeuthen, zu dem eine wenig befahrene, gut asphaltierte Landstraße führt, ist einen Abstecher wert.
Man fährt am idyllischen Mühlenfließ entlang und überquert die Nuthe. Achtung: Hier liegt Zuckersand, der natürliche Feind des Radfahrers (das etwa einen Kilometer lange Teilstück kann aber auf der Landstraße über Gröben und Schiaß umfahren werden).
Für eine detailliertere Ansicht klicken Sie auf die Karte
Für eine detailliertere Ansicht klicken Sie auf die Karte
Die Landschaft ist sehr schön, unter den Füßen stiebt der märkische Sand, der ja irgendwie auch dazugehört, genau wie die märkische Heide.
Die Strecke ist ziemlich menschenleer, aber die Bäckerei in Blankensee ist in Stoßzeiten vor allem bei Ausflugswetter ein Hotspot. Hier mischen sich Radler, Wanderer, Wochenendausflügler und Einheimische.
Auf dem Aussichtsturm Löwendorfer Berg trifft man ebenfalls auf andere Besucher – die fantastische Aussicht ist aber auch wirklich den Aufstieg wert! Lars Sittig

Startpunkt: Bahnhof Ludwigsfelde
Zielpunkt: Bahnhof Trebbin
Länge: 28 Kilometer (1:45 Stunden). Die Tour ist auch für ältere Menschen und kleine Kinder geeignet.

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Brandenburg für Genießer

Unsere schöne Landeshauptstadt hat nicht nur tolle (und endlich wieder offene) Museen, Flaniermeilen und Besonderheiten wie das Holländische Viertel zu bieten, sondern auch zahlreiche Biergärten mit Wasserblick. Wenn Sie nicht nur die Aussicht und frische Frühlingsluft genießen, sondern auch mal wieder richtig gut auswärts essen wollen, haben wir diese Empfehlungen unserer MAZ-Restaurantkritikerin Manuela Blisse für Sie.
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Wohin am Wochenende?

Barfuß durch Beelitz-Heilstätten
Der Barfußpark in Beelitz-Heilstätten hat wieder geöffnet und freut sich auf neue Besucher während der Feiertage. Zwischen 10 und 19 Uhr können Besucher zu Pfingsten einen Tag in der Natur genießen. „Unser Park ist groß“, erzählt Geschäftsführer Thomas Müller-Braun, „ganze drei Kilometer Barfußweg kann man momentan wieder begehen und wir sind sogar dabei, weitere Strecken zu bauen.“ Bei Hunger nach geschaffter Wanderung können Besucher sich an Bratwurst und Steak vom Grill erfreuen. Im Umgang mit den Mitarbeitern des Parks und untereinander gelten dabei die Abstandsregeln. Wem die Strecke im Park nicht genügt, der kann den Ausflug mit einer Radtour verbinden. Etwa 23 Kilometer kann man mit dem Rad von Potsdam bis nach Beelitz-Heilstätten zurücklegen. Und nach solch einer Strecke am Wochenende hat man sich die Bratwurst wohl verdient.
Rundfahrten auf der Havel
Die Weiße Flotte Potsdam beginnt ab dem 28. Mai wieder mit täglichen Schlösser- und Havelseenrundfahrten. Pfingsten können Besucher die Stadt vom Wasser aus erkunden und auf dem Sonnendeck die Aussicht genießen. Für die Sicherheit auf den Schiffen sorgen neue Verhaltensregeln. „Die Besucher müssen beim Aufsteigen und Absteigen, sowie beim Toilettengang eine Maske tragen“, erzählt Inés Lehmann, eine Mitarbeiterin der Weißen Flotte. So soll die Ansteckungsgefahr in engeren Bereichen der Schiffe verringert werden. „Am Platz dürfen die Masken aber auch wieder abgenommen werden. Dort ist für genügend Abstand zwischen allen Besuchern gesorgt.“ Tische und Stühle stehen weit auseinander, zusätzlich wurden die möglichen Besucherzahlen verringert. Auf der Website der Weißen Flotte können Tickets für die Fahrten online gebucht werden. Wer Potsdams schönste Seiten lieber bei Dämmerung kennenlernen möchte, den nimmt die Flotte mit zur abendlichen Wannseerundfahrt. „Diesmal jedoch ohne die Gastronomie und Musik, wir halten uns an alle Regeln und sind immer wieder froh, wenn unsere Gäste das auch tun.“
Autokinos in Perleberg und Nauen
Das Kino Movie Star in Perleberg hat ein Autokino eröffnet: im Eichhölzer Weg 1-3 bietet es Platz für etwa 70 Fahrzeuge. Über die Leinwand flimmern am Pfingstwochenende vier Filme: am Sonnabend um 21.15 Uhr „Das perfekte Geheimnis“ (P 12) und um 23.45 Uhr „Bloodshot“. Am Sonntag um 21.15 Uhr der Horrorfilm „Joker (P 16) und um 23.45 Uhr „Bad Boys for Live“ (P 12). Karten gibt es online auf moviestarkino.de oder vor Ort.
In Nauen beginnt schon am Donnerstag, 28. Mai, um 20 Uhr die erste Vorstellung des Autokinos auf dem Sägewerksplatz (Ketziner Straße 1). Auf dem Programm steht der Film „Ziemlich beste Freunde“. Am Freitag, 29. Mai, beginnt um 17 Uhr „Werner Beinhart“ und um 21 Uhr geht es weiter mit „Jumanji – The Next Level“. Am Samstag, 30. Mai, dürfen sich nicht nur die kleinen Zuschauer um 13 Uhr auf „Shrek“ freuen. Um 17 Uhr wird es mit „PS. Ich liebe Dich“ romantisch und um 21 Uhr beginnt der Film „La La Land“. Der Einlass beginnt jeweils eine Stunde vor Filmbeginn. Tickets gibt es unter autokino-nauen.de.

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Tipps und Neues aus der Region

Pfingsten 2020: Diese Regeln gelten in Brandenburg
Neuer Gastro-Führer für Oberhavel
Gedenkkultur im Brandenburger Dom
Angelschein wieder möglich
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... und raus aus Brandenburg

Foto: dpa
Foto: dpa
Wintersport im Frühsommer? Im knapp eine Autostunde von Brandenburg entfernten Malchow geht das: Schlittschuhläufer können ab Pfingsten eine große Plastik-Kunsteisbahn an der Mecklenburgischen Seenplatte nutzen. Die 600 Quadratmeter große Lauffläche wird an diesem Samstag eröffnet - wegen der Corona-Pandemie nur in kleinem Rahmen und mit halber Kapazität, wie Initiator Daniel Finn vom Kultur- und Sportring Malchow sagt. So dürfen vorerst nur 50 Besucher zugleich auf die Plastik-Kunsteisbahn, ohne Beschränkungen sollen es doppelt so viele Schlittschuhläufer zugleich sein. Die Eisfläche ist 17 mal 35 Meter groß, kostet 140.000 Euro und wurde in 600 Platten wie ein Puzzle verlegt - auf der Fläche in der Malchower Schulstraße, auf der im Winter ein 1800 Quadratmeter großes Kunsteisstadion für Eishockeyspiele und Freizeit seinen Platz hat.
Foto: dpa
Foto: dpa
Sicher wird es viele Brandenburger und Berliner über Pfingsten auch an die Ostsee ziehen. Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in Mecklenburg Vorpommern dürfen wieder Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet beherbergen. Aber Vorsicht: Einreisen darf nur, wer bereits eine Übernachtung gebucht hat und das schriftlich nachweisen kann - und am Strand gibt es einige neue Regeln zu beachten. Tagestouristen bleiben unerwünscht. Spontan noch eine Unterkunft zu finden, könnte schwierig werden: Hotels und Campingplätze dürfen derzeit nur zu 60 Prozent belegt sein, viele sind längst ausgebucht. Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie dennoch Glück haben könnten.
Trailer zum Projekt "Die Mauer"
Trailer zum Projekt "Die Mauer"
Nicht ganz so weit entfernt wie Meck-Pomm liegt Berlin, wo nach der Corona-Pause nun auch das Panorama Die Mauer an der Friedrichstraße wieder eröffnet hat. In der 360-Grad-Schau versetzt der Künstler Yadegar Asisi, der in der DDR aufwuchs und ab 1978 in Westberlin lebte, die Besucher zurück in den Alltag im Kreuzberg der 1980er-Jahre. Mehr als hundert Fotomotive von Zeitzeugen aus der Mauerzeit verdichten sich zu einer atmosphärischen Momentaufnahme. Die MAZ verlost 5x2 Freikarten für die Ausstellung, die Sie an einem Tag Ihrer Wahl bis zum 30. Juni einlösen können. Schreiben Sie einfach eine E-Mail mit dem Betreff Asisi“ an chefredaktion@maz-online.de. Die Gewinner werden in der kommenden Woche benachrichtigt.
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Fundstück der Woche

Wir lieben ihn auf Kuchen, als Kompott oder eben in flüssig: Der fein säuerliche Alleskönner Rhabarber-Gemüse (ja, es ist tatsächlich kein Obst!) macht sich nicht nur im Sirup, sondern auch alkoholisiert ganz hervorragend. Entdeckt haben wir dieses Schlückchen an einem der schönsten Ausflugsziele, die der Spreewald zu bieten hat - bei den Spreewood Distillers. MAZ empfiehlt: Probieren Sie im Hofladen unbedingt auch den selbst gebrannten Roggen-Whiskey. Und wenn er Ihnen schmeckt, können Sie sich von den netten Brennern gleich Ihr persönliches Fass zusammenstellen und reifen lassen. Vom 29.5. bis 1.6. von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Dorfstr. 56, Schlepzig, spreewood-distillers.com
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