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Brandenburgs höchster Berg ++ Weihnachtsmärkte ++ Escape-Room in Potsdam

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MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
nun wird es früher dunkel, auch die Temperaturen sinken, ich brauche Ablenkung. Die habe ich gefunden. Kurioserweise liegt sie darin, dass ich ständig über diese frühere Dunkelheit erzähle, so lange, bis ich sie vergessen habe, sie mir sozusagen von der Seele quatsche. Ich rede nicht von einem Therapeuten, sondern von meiner Tochter, die mit acht Jahren diese Sache mit der Zeitumstellung noch nicht ganz versteht. Ich fasse bündig zusammen:
Sie: Warum wird es früher dunkel?
Ich: Weil die Uhr auf Winterzeit gestellt wird.
Sie: Aber die Uhr stellen wir in der Küche um, das hat doch nichts mit dem Sonnenuntergang zu tun.
Ich: Doch, wenn wir die Uhr in der Küche umstellen, dann stellen wir unseren Tagesablauf um. Wenn es früher 18 Uhr war, ist es jetzt für uns erst 17 Uhr. Darum ist es um fünf nun draußen fast schon dunkel. Das ist die Winterzeit.
Sie: Aber der Winter beginnt doch erst im Dezember, hast du mal gesagt.
Ich: Ja, das stimmt. Im Kalender steht, dass der Winter als Jahreszeit erst kurz vor Weihnachten anfängt. Aber die Uhren werden trotzdem jetzt auf Winterzeit gestellt.
Sie: Wenn der Kalender das echte Datum für den Winter nennt, wer entscheidet dann das Datum für die Uhrumstellung?
Ich: Die Politik. Aber die will den Wechsel von Sommerzeit auf Winterzeit auch wieder abschaffen.
Sie: Warum?
Ich: Weil sie früher dachte, der Wechsel spare Energie, doch die Hoffnung hat sich nicht erfüllt.
Sie: Was wird dann abgeschafft, die Sommerzeit oder die Winterzeit?
Ich: Ähm, weiß ich gar nicht, das ist noch nicht entschieden.
Sie: Wenn wir jetzt die Uhr von 3 Uhr auf 2 Uhr umgestellt haben, heißt das dann, dass wir die Uhr vor- oder zurückstellen?
Ich: Also, das ist Ansichtssache, glaube ich, “vor” stellen wir die Uhr in einem zeitlichen Sinne, im Sinne von “nach vorne”, an den Anfang. “Zurück” stellen wir sie im Sinne von… Also, eigentlich auch im Sinne von “nach vorne”, an den Anfang. Vielleicht kann man einfach beides sagen, wenn man hinterher erklärt, wie man es meint…
Sie: Papa, echt, die redest, als hättest du keine Ahnung.
Und schon habe ich nach einer solchen Diskussion ganz andere Probleme, als mich über die Dunkelheit um 17.30 Uhr zu ärgern.
Wenn wir nicht gerade über die Relativität von Sommer- und Winterzeit reden, sprechen wir darüber, was wir Silvester machen wollen. Ehrlich gesagt, das Thema ist ähnlich anstrengend wie die Zeitumstellung. Man muss sich früh drum kümmern, haben wir gelernt, denn ab Dezember ist man für das Thema generell zu durcheinander. Es geht nicht nur darum, dass Silvester dieses Fest in der Familie ist, das keiner richtig mag, sondern auch darum, dass keiner weiß, was Silvester erlaubt ist oder nicht. Zu Hause feiern oder wegfahren? Wird Wegfahren erlaubt sein, oder ist es unsinnig, sich für Ende Dezember eine Fahrt an die Ostsee vorzunehmen?
Es bleibt weiterhin die Zeit der kleinen Sprünge, darum bin ich gerne in Brandenburg unterwegs. Und wandere. Man muss nun früher loslaufen, wegen Winterzeit und Dunkelheit. Und immer noch locken mich die Berge, weil ich in Nordseenähe geboren wurde und mich immer in die Ferne träumte, dorthin, wo das Land sich hebt. Diesesmal empfehle ich Ihnen in diesem Newsletter deshalb eine Tour im Umland von Bad Belzig, wo es auf und ab geht.
Außerdem erzählen wir all jenen, die zu Halloween noch nicht genügend Hexen gesehen haben, von den Hexenringen, die aus der Gartenkunde stammen.
Ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen!
Herzliche Grüße,
Ihr
Lars Grote
MAZ-Autor
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Ausflug der Woche: Umland von Bad Belzig

Lust auf einen Burg-Ausflug? Unsere Wanderung führt Sie zur Burg Eisenhardt in Bad Belzig. Foto: Hohlfeld/Imago
Lust auf einen Burg-Ausflug? Unsere Wanderung führt Sie zur Burg Eisenhardt in Bad Belzig. Foto: Hohlfeld/Imago
Wir beginnen in Klein Glien (Potsdam-Mittelmark), weil das Wörtchen “Klein” am Anfang immer bestens aufgehoben ist, um sich zu steigern. Und die Steigerung ist Sinn des Rundwegs, der 12,5 Kilometer lang ist. Klein Glien liegt westlich von Bad Belzig, es ist ein Ortsteil der Stadt und schmiegt sich an die Bundesstraße 246, was nicht zwingend nach Idyll klingt – aber es gibt schönen Auslauf in der Gegend: Von der Bushaltestelle des Ortes starten wir auf einem kleinen Weg nach Süden, Richtung Weinberg, doch vor dessen Gipfel (174 Meter) biegen wir links ab und sehen die kleine Kirche des Ortes. Wir folgen dem Weg, der die Borner Straße kreuzt, mit all seinen Schwenks nach links und rechts.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Per Klick auf die Karte geht es direkt zur Tour bei Komoot.
Vor dem Bauernberg (140 Meter) biegen wir rechts ab und folgen dem Kameruner Weg in Richtung Osten bis Bad Belzig, wo wir links auf die Burgpromenade abbiegen. Nach rechts können wir einen Abstecher zur Burg Eisenhardt einstreuen, folgen der Burgpromenade dann aber weiter, bis sie zum Kämmererweg wird und auf die Lübnitzer Straße trifft, die wir linker Hand einschlagen, um sie gleich wieder links auf den Grünen Grund zu verlassen. Wir überqueren die Gliener Straße und nehmen dann gleich rechts den kleinen, von Bäumen gesäumten Pfad. Immer Richtung Westen bleiben wir auf diesem grünen Weg, gelangen in den Wald und sehen die quaderförmigen Installationen der Künstlerin Susken Rosenthal mit dem Namen “Unter Kiefern”. Bald darauf kommen wir vorbei an den Skulpturen “Die Jagd” von Jörg Schlinke, die sich figürlich an Hirschen orientieren. Hier halten wir uns rechts und laufen in Richtung Hagelberg.
Die Installation "Unter Kiefern" der Künstlerin Susken Rosenthal. Foto: Hohlfeld/Imago
Die Installation "Unter Kiefern" der Künstlerin Susken Rosenthal. Foto: Hohlfeld/Imago
Die Äpfel- und Birnenbäume auf dem Weg ruhen nun bis zum Frühjahr, bevor sie wieder Blüte tragen. Wir kommen vorbei an der Skulptur “Steinschlange”, die sich türmt wie ein Schneckenhaus. Im Örtchen Hagelberg biegen wir links ab – wer möchte, macht einen Abstecher auf den Hagelberg, mit gut 200 Meter die höchste Erhebung im Land Brandenburg. Unser Weg, der das Dorf Hagelberg südlich verlässt, führt zurück zum Ausgangspunkt nach Klein Glien.
Tipp: Mit unserer Beschreibung und Wanderkarte sind Sie bestens ausgestattet auf der Tour, wer noch mehr Details erfahren möchte, schaue nach bei Komoot.
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Brandenburg für Genießer

Gesund und lecker: Brokkoli. Foto: Yay Images/Imago
Gesund und lecker: Brokkoli. Foto: Yay Images/Imago
Doch, doch, gerade jetzt, da es kälter wird, sollten wir besonders intensiv auf Vitamine achten. Ein Vorschlag, um das Gesunde mit dem Leckeren zu kombinieren: Nehmen Sie Brokkoli! Brokkoli wird hierzulande zwar schon lange serviert, doch dieser Tage schleicht sich das Superfood immer öfter und vor allem in verschiedenster Form in unsere Küchen. Und das aus gutem Grund: Brokkoli schmeckt köstlich und ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
Brokkoli sollte beim Kauf dunkelgrün sein
Wer auf eine schlanke Linie achtet, bei dem steht Brokkoli besonders hoch im Kurs. Denn das grüne Gemüse macht satt, hat wenige Kalorien (34 Kilokalorien pro 100 Gramm) und enthält laut Apotheken Umschau eine beachtliche Menge an Vitamin C, Kalzium, Karotin und Magnesium.
Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Brokkoli dunkelgrün bis blaugrün ist - auf keinen Fall sollte er aber gelblich sein. Die Blüte des sogenannten Superfood muss unbedingt ungeöffnet und straff sein. Brokkoli enthält die meisten Nährstoffe, wenn er noch sehr frisch ist.
In vielen Rezepten, in denen Brokkoli verwendet wird, kommt es ausschließlich auf die Röschen an. Aber: Der Strunk ist essbar und sehr lecker.
Leckerer Salat mit Brokkoli-Strunk
Für zwei Portionen Brokkoli-Salat benötigt man einen Brokkoli-Strunk, einen halben Apfel, eine Zwiebel, eine kleine Möhre, einen Kohlrabi, eine kleine Handvoll Erdnüsse, einen Esslöffel Rapsöl, zwei Esslöffel Weißweinessig, Salz, Pfeffer und Zucker.
Und so geht’s:
1. Als erstes wäscht man das Gemüse und schält den Brokkoli-Strunk, die Möhre, den Kohlrabi und die Zwiebel - den halben Apfel entkernt man. Achtung: Holzige Stellen sollten vom Strunk entfernt werden.
2. Die Zwiebel und der Apfel werden anschließend in feine Würfel geschnitten, die Erdnüsse gehackt. Den Brokkoli-Strunk, die Möhre und den Kohlrabi raspelt man grob.
3. Jetzt wird das Öl in einer Pfanne erhitzt und die Raspel vom Strunk, der Möhre und dem Kohlrabi etwa zwei bis drei Minuten bei mittlerer Hitze angebraten.
4. Die Zwiebelwürfel und die Erdnüsse gibt man nun ebenfalls in die Pfanne und brät sie kurz mit, bis die Zwiebeln glasig werden. Das Gemüse wird jetzt in eine Schüssel gegeben und darf abkühlen.
5. Zum Schluss gibt man dann den Essig zum abgekühlten Gemüse und schmeckt den Salat mit Salz, Pfeffer und Zucker ab. Der Salat sollte mindestens eine halbe Stunde ziehen.
Rezeptvorschlag: Brokkolisuppe. Foto: agefotostock
Rezeptvorschlag: Brokkolisuppe. Foto: agefotostock
Köstliche Brokkoli-Suppe mit nussigem Aroma
Auch in Suppe macht sich Brokkoli besonders gut. Wer das nussige Aroma aus dem Superfood kitzeln möchte, sollte das Anbraten auf keinen Fall überspringen.
Für etwa fünf Portionen Brokkolicremesuppe benötigt man einen großen Brokkoli, eine große Zwiebel oder eine Stange Lauch, 250 Milliliter Gemüsebrühe, 50 Milliliter Sahne (oder Hafersahne), frisch geriebene Muskatnuss, Olivenöl, Salz Pfeffer, frische Petersilie und Majoran.
Und so geht’s:
1. Als erstes wird der Brokkoli gründlich gewaschen und zerkleinert (auch der Strunk). Die Zwiebel schält man und schneidet sie in feine Würfel.
2. Nun wird das Olivenöl in einem großen Topf erhitzt und die Zwiebeln darin glasig angebraten. Dann gibt man den Brokkoli hinzu. Das Gemüse wird nur wenige Minuten angebraten und dann mit der Gemüsebrühe abgelöscht.
3. Die Suppe sollte etwa 15 Minuten köcheln – dann wird die Sahne hinzugegeben. Im Anschluss püriert man die Brokkolicremesuppe und schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
4. Die Kräuter werden fein gehackt und erst kurz vor dem Servieren zur Suppe gegeben.
Sättigender Smoothie für Zwischendurch
Brokkoli schmeckt nicht nur in herzhaften Gerichten. Wer eine schnelle Extraportion Nährstoffe braucht, probiert am besten einen Brokkoli-Smoothie.
Für einen Smoothie benötigt man 100 Gramm Brokkoli, eine halbe Banane, einen Apfel, eine halbe Orange, eine halbe Zitrone und 250 Milliliter Wasser.
Und so geht’s:
1. Als erstes wäscht man den Brokkoli und den Apfel, schält die Banane und die Orange und schneidet alles klein. Dann presst man die Zitrone aus.
2. Anschließend gibt man alles für etwa zwei Minuten in einen Mixer – und schon ist der schnelle Vitamin-Kick fertig.
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Raus in den Garten

Verschiedene Hut- und Ständerpilze können für einen sogenannten Hexenring auf dem Rasen sorgen. Foto: Christin Klose/dpa
Verschiedene Hut- und Ständerpilze können für einen sogenannten Hexenring auf dem Rasen sorgen. Foto: Christin Klose/dpa
Sie sehen interessant aus, für viele Gartenbesitzer sind sie aber vor allem ein Ärgernis: sogenannte Hexenringe. Das sind kleine Hutpilze, die kreisförmig im Rasen wachsen.
Verhindern lassen sich diese runden Stellen, wenn der Rasen bedarfsgerecht gedüngt und im Frühjahr gegebenenfalls vertikutiert wird. Alles, was die Gräser kräftigt, kann dem Auftreten der Ringe vorbeugen. Außerdem sollte man den Rasen mähen – auch dort, wo jetzt die Pilze stehen. Dadurch werden die Pilzfruchtkörper entfernt und es wird den Pilzen schwerer gemacht, sich mithilfe von Sporen zu verbreiten.
Falls sich ein „Hexenring“ gebildet hat, sollten Gartenbesitzer wissen, dass das Pilzmyzel im Boden oft wasserabweisend wirkt. Dieser Fakt kann dazu führen, dass die Gräser vertrocknen, obwohl man sie eigentlich ausreichend wässert.
Um das Austrocknen zu verhindern, sollte der Bereich des „Hexenrings“ mit einer Spatengabel bis zu einer Tiefe von 25 Zentimeter durchstochen, gelockert und anschließend durchdringend gewässert werden. Auf diese Weise können die Pilze durch überschüssiges Wasser zum Absterben gebracht werden.
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Fundstück der Woche

Tim Bosse hat das Projekt „AI.Cube“ geleitet. Foto: Varvara Smirnova
Tim Bosse hat das Projekt „AI.Cube“ geleitet. Foto: Varvara Smirnova
Wenn Sie unser Fundstück in dieser Woche erleben wollen, sollten Sie möglichst bald einen Ausflug in die Landeshauptstadt Potsdam planen. Dort gibt es seit weniten Tagen einen Escape-Room. In einem Raum voller Geheimnisse kann man unter Zeitdruck einen wahren Adrenalinschub genießen, wenn man gegen die Uhr kämpft und zugleich einen kühlen Kopf bewahren muss, um mit Hilfe von Rätseln dem Raum zu entfliehen.
Studenten der Europäischen Medienwissenschaft haben am MIZ Babelsberg einen Escape-Room entwickelt. Der „AI.cube“ handelt von künstlicher Intelligenz und bietet bis Ende Januar ein kostenfreies Abenteuer.
Es gibt nicht nur ein Abenteuer zu bestehen, sondern mehr über ein wichtiges Thema zu erfahren: Künstliche Intelligenz. Noch gibt es in der heutigen Welt nur schwache Künstliche Intelligenzen, die mit Hilfe von Algorithmen und großen Datenmengen Aufgaben lösen kann. Irgendwann jedoch könnte auch eine „starke künstliche Intelligenz“ geschaffen werden, die die kognitiven Fähigkeiten des Menschen beherrscht oder sogar übersteigt. Die Spieler des AI.Cube sollen ein solches Programm nun herausfordern und sich in mehreren Aufgaben mit ihm messen.
Ab sofort können sich Interessierte online anmelden. Freie Termine sind derzeit für den Januar verfügbar. Die einzige Voraussetzung: Es gilt die 2G-Regel, wonach Spieler entweder gegen das Corona-Virus geimpft oder von der Krankheit genesen sind. Zudem muss zusätzlich ein aktueller Negativ-Test vorgelegt werden, kann aber auch vor Ort noch absolviert werden.
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