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Badevergnügen am Godnasee++Radtour von der Prignitz ins Havelland++Hundewaschanlage

MAZ Raus aufs LandMAZ Raus aufs Land
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
plötzlich gucken wir auf andere Zahlen. Nicht mehr so sehr auf Inzidenzen, sondern auf die Zahl der Tage, bis die Schulferien beginnen. Nur noch zwei Wochen, dann machen Brandenburger Schulen Urlaub. Und vorher finden noch mal alle Klassen zueinander, in Präsenz und voller Stärke. Nicht mehr in Gruppen aufgeteilt, nicht mehr in Videokonferenzen vor den Bildschirmen versammelt. Um dieses Glück tatsächlich zu verstehen, brauchte man beispielsweise eine Zweitklässlerin im Homeschooling, die träge wurde und zu Hause nur noch nach zwei Kugeln Speiseeises ihre Mathesachen aus dem Ranzen holte. Und die den Vater immer öfter fragte, wann denn wieder Gruppe 1 und Gruppe 2 zusammen in die Schule dürften, weil sie in Gruppe 2 sei und der Oskar halt in Gruppe 1. Warum sie diesen Oskar gerne sehen möchte, hat sie selbstverständlich nicht erzählt. “Ach, einfach so…” Sie grinst. So ein Grinsen ist mir sehr vertraut, denn auch ich war mal in einer zweiten Klasse.
Wir fragen hier nicht zu genau, was geplant ist in den Sommerferien. Darauf wissen viele keine Antwort. Manchmal liegt ein Impftermin genau in diesen Ferienwochen, der einem eine Urlaubsfahrt verbaut. Manchmal bleibt vor lauter Sorgen schlicht kein Platz für Urlaubspläne. Und manchmal fehlt das Geld. Sommerferien 2021, das ist nicht unbedingt die Suche nach dem Urlaubsort, sondern nach dem eigenen Ich. Oder besser: Nach dem Ich in der Verfassung, wie wir es vor eineinhalb Jahren von uns kannten.
Wer dieses Jahr nicht in die Ferne möchte oder kann, der findet vorzügliche Ausflugsziele in Brandenburg. Meine drei letzten Orte, von denen ich begeistert war:
Buckow in der Märkischen Schweiz, wo auch Bertolt Brecht gelebt hat. Hügelig und hübsch!
Hoher Fläming, auch hier finden wir ein paar Hügel, einer führt hinauf zur Burg Rabenstein. Viel Wald, viel Auslauf!
Carwitz, wundersam von drei Seen umgeben, jedoch bereits auf Mecklenburger Boden, wenn auch nur ein paar Meter hinter Brandenburg. Gefühlt ist das für mich noch Uckermark. Für Puristen schlage ich das schöne Funkenhagen vor, der letzte Ort auf Brandenburger Seite, der vor Carwitz liegt.
Unmittelbar vor der Tür stehen die Musikfestspiele Potsdam (11. bis 27. Juni), bei denen es erst hieß, sie fielen aus. Nun gibt es sie doch, einige Konzerte sind sogar mit Publikum vor Ort geplant. Ins Konzert gehen… Halten das die Ohren überhaupt noch aus, nachdem sie lange Zeit ans Radio gewöhnt waren? Das echte Leben ist ein Original, an das wir uns zunächst wieder gewöhnen müssen. Es klingt besser als das Radio, jede Wette.
Eine weitere Ausflugsidee habe ich weiter unten für Sie in diesem Newsletter, sie führt uns südlich von Storkow (Landkreis Oder-Spree) an den Hang der Blocksberge. Nein, Hexen gibt es dort nicht, aber schöne Gelegenheiten zum Baden.
Auch der Garten ist ein wichtiges Terrain, in den letzten Monaten wohl wichtiger denn je. Wie sie ihn im Sommer wässern, zur idealen Zeit um 4 Uhr morgens, ohne zu dieser frühen Stunde aufzustehen, verraten wir weiter unten.
Ein schönes, sonniges Wochenende wünsche ich Ihnen!
Herzliche Grüße,
Ihr
Lars Grote
MAZ-Autor
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Ausflug der Woche: Baden bei den Blocksbergen

Idyllischer Grubensee - hier beginnt unsere Wanderung. Foto: Imago/Shotshop
Idyllischer Grubensee - hier beginnt unsere Wanderung. Foto: Imago/Shotshop
Südlich von Storkow (Landkreis Oder-Spree) finden wir alles, was wir in diesen warmen Tagen brauchen: Schattigen Wald für eine kleine Wanderung, die uns zu einer hübschen Badestelle am Godnasee führt. Sie liegt an den Blocksbergen, die sehr nach Hexen und Harz klingen, aber eine schöne, hexenfreie Ecke im östlichen Brandenburg bilden – inmitten des ausgedehnten Waldgebietes, dem Schwenower Forst, erhebt sich der 110 Meter hohe “Gipfel” mit prächtigem Ausblick über die weite Landschaft. Oben wachsen wärmeliebende Trockenpflanzen wie Silbergras, Heide-Günsel und Schwalbenwurz.
Doch unsere Tour hält sich vor allem an die Hänge, sie strebt nicht ganz hinauf zum Dach der Hügel (klar, ein Abstecher auf eigene Faust ist möglich). Zehn Kilometer lang ist unser Rundweg, wir starten am Parkplatz Grubensee, gelegen an der Limsdorfer Dorfstraße (L74). Dorthin gelangen Sie vom südlichen Berliner Ring aus beispielsweise über die A13. Von der Abfahrt Teupitz (Dahme-Spreewald) geht es direkt auf die L74, der Sie über Halbe, Märkisch Buchholz und Münchehofe folgen bis zum Parkplatz in Limsdorf.
Von dort aus nehmen den Weg am südlichen Ufer des Grubensees. Dieser bis zu 25 Meter tiefe Quellsee ist ein beliebter Badesee und bildet den südlichen Anfang der Glubigseenkette. Ein Fließ verbindet ihn mit dem Melangsee und dem Springsee sowie weiter nördlich mit dem Glubigsee. An all diesen Seen führt der 66-Seen-Weg entlang, dessen Blaupunkt-Markierung an der Südbucht des Grubensees auftaucht. In stetem Anstieg leitet sie im Wald durch die Hänge der Blocksberge. An deren südlichem Ende verläuft die Grenze zwischen den Landkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald.
Ohne den Blocksbergen so weit südwärts zu folgen, winkelt der 66-Seen-Weg im Hang nach rechts ab, senkt sich zum Godnasee und folgt dem Westufer. Wenn der 66-Seen-Weg vor dem ersten Berg rechts zur Straße abzweigt, gehen wir auf dem Uferpfad geradeaus, umrunden den See und schwingen wieder auf den 66-See-Weg ein, der durch das Blocksberg-Gebiet nordwärts und zurück zum Grubensee führt.
Sie haben Lust, die beiden Seen zu erkunden, sind aber lieber mit dem Tourenplaner Komoot unterwegs? Dann empfehlen wir Ihnen diese Tour, die in Alt-Schadow beginnt und endet.
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Radtour der Woche: Von der Prignitz ins Havelland

Viel Natur, viel Weite, geschichtsträchtige Orte und ein prächtiges Firmament: Die 73 Kilometer lange MAZ-Landpartie durchs Westhavelland von Glöwen über Havelberg nach Rathenow überzeugt auch, wenn es dunkel wird. Denn: Der Sternenpark Westhavelland, durch den weite Teile der Route führen, gehört zu den besten Adressen in Deutschland, um die Sternenpracht am nächtlichen Himmel zu beobachten.
Das gesamte Gebiet ist als Nachtschutzgebiet ausgewiesen und überall weitestgehend zugänglich. Am Tage bietet die Tour ebenso spektakuläre Eindrücke: In Havelberg wandelt man auf den Spuren des legendären Bernsteinzimmers, das im Jahre 1716 der russische Zar Peter I. hier von Friedrich Wilhelm I. bei einem Besuch als Gastgeschenk erhalten hatte.
Auf einer Havelinsel in Havelberg liegt der Dom Sankt Marien. Foto: Lars Sittig
Auf einer Havelinsel in Havelberg liegt der Dom Sankt Marien. Foto: Lars Sittig
Beeindruckend sind auch die historischen Bauten in der Innenstadt, die auf einer Havelinsel liegt und der Dom Sankt Marien sowie das ihn umgebende Ensemble. Hinter den Toren der Stadt wird es dann weit – die Havel-Flusslandschaft prägt nun mit viel Wasser, Natur und einer beeindruckenden Vogelwelt das Bild. Viele Abschnitte führen separat durch die schwimmenden Gärten und erlauben entspanntes Radfahren ohne Autoverkehr.
Ein technisches Denkmal kann man bei Grütz besichtigen: Das Nadelwehr gehört zu den letzten funktionstüchtigen Anlagen seiner Art in der Bundesrepublik. In Steckelsdorf kann man sich auf zwei Arten abkühlen: An der Eisdiele und im idyllischen See mit einem schönen Strand. Rathenow, die Stadt der Optik, ist der passende Schlusspunkt: Sehenswert ist unter anderem die gewaltige Weinbergbrücke – auch vom Bismarckturm hat man eine tolle Aussicht auf die Umgebung. Der Kaiserbahnhof ist ebenfalls ein stattliches Gebäude.
Ein Rastplatz bei Jederitz lädt zur Pause ein. Foto: Lars Sittig
Ein Rastplatz bei Jederitz lädt zur Pause ein. Foto: Lars Sittig
Hier alles Wissenswerte zur Tour in Kürze:
Die Strecke: Die 73 Kilometer lange MAZ-Landpartie führt vom Bahnhof in Glöwen über einen straßenbegleitenden Radweg, ein Stück Landstraße und Wald- und Feldwege nach Nitzow. Bis Havelberg verläuft ein straßenbegleitender Radweg. Alternativ kann von Glöwen auf einem Radweg an der B107 in die Hansestadt gefahren werden – allerdings mit viel Autoverkehr. Von Havelberg geht es auf dem gut ausgebauten Havelradweg (viel Asphalt-Radtrasse, gelegentlich Plattenweg und Landstraße) nach Rathenow.
Die Highlights: Die Tour ist vor allem wegen der Fahrt durch die wunderschöne Havellandschaft und das Naturerlebnis etwas ganz Besonderes: Wer Natur, Ruhe und Abgeschiedenheit abseits des Trubels der Großstadt sucht, ist auf dem Havel-Radweg zwischen Havelberg und Rathenow genau richtig. Die Hansestadt hinter der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt sorgt für eine Menge historisches Flair. Natürlich wartet in der Nacht bei klarem Himmel ein außergewöhnlich intensiver Blick auf die Sterne.
Für eine detaillierte Ansicht, klicken Sie bitte auf die Karte.
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Rathenow: Die Stadt der Optik verfügt über sehr schöne Orte – beispielsweise an der Havel. Die weit ausladende, moderne Weinbergbrücke – eines der vielen Elemente aus dem Buga-Jahr – für Radler und Fußgänger führt über die idyllische Havel-Flusslandschaft. Vom Bismarckturm auf dem Weinberg hat man einen Ausblick weit über das Havelland. Sehenswert sind unter anderem die St.-Marien-Andreas-Kirche und das Denkmal des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm auf dem Schleusenplatz.
Für eine detaillierte Ansicht, klicken Sie bitte auf die Karte.
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Havelberg: Die Hansestadt gehört sicher zu den geschichtsträchtigsten Orten in der Region: Havelberg war neben Brandenburg das am frühesten gegründete Bistum östlich der Elbe. Es gibt viele lohnenswerte Ausflugsziele wie die Stadtkirche St. Laurentius und natürlich den prächtigen Dom Sankt Marien, der früher die Kathedrale des Bistums Havelberg war. Gleich nebenan befindet sich das Prignitz-Museum – hier kann ein Exkurs in die spannende Regional- und Kirchengeschichte unternommen werden. Viele Brücken, das schöne historische Stadtzentrum auf einer Havelinsel und viel Wasser sorgen für ein ganz besonderes Flair.
Für eine detaillierte Ansicht, klicken Sie bitte auf die Karte.
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Wie immer warten viele schöne Dörfer sowie kleine und größere Entdeckungen und viel Natur am Wegesrand. Am Havelradweg stehen zahlreiche Infotafeln mit interessanten Fakten über die Region. Teil der Texte ist auch eine Rubrik, in der es humorvolle Schilderungen aus der Sicht von Tieren oder Sagengestalten gibt. Hinter Neu-Schollene kommt beispielsweise Frau Harke zu Wort. Die Tour führt an vielen prächtigen Bauernhöfen und Dorfkirchen vorbei: In Garz etwa steht eine in achteckiger Form gebaute Fachwerkkirche aus dem Jahr 1688, gleich nebenan gibt es einen idyllischen kleinen Hafen. Das Nadelwehr bei Grütz ist eine technische Besonderheit – es ist eine der letzten funktionstüchtigen Anlagen dieser Art in Deutschland. Außerdem befindet es sich an einem schönen Arm der Havel.
MAZ-Tipp: In einer Nacht der Perseiden, wenn in den Tagen um den 12. August durch einen jährlich wiederkehrenden Meteorstrom besonders viele Sternschnuppen zu sehen sind, im Sternenpark übernachten und den Himmel beobachten.
Eine ausführliche Beschreibung der Tour können Sie hier nachlesen. Die Strecke zum Nachfahren finden Sie in unserem Komoot-Profil.
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Brandenburg für Genießer

Unser Rezept-Tipp in dieser Woche: Tomatensauce - die geht immer! Foto: Imago
Unser Rezept-Tipp in dieser Woche: Tomatensauce - die geht immer! Foto: Imago
Diese klassische Tomatensauce schmeckt vor allem im Sommer, wie es sich gehört für diesen Klassiker, der durch viele Gewürze ein herrliches Aroma entwickelt. Er lässt sich mit Hackfleisch oder Thunfisch zubereiten.
Zutaten für zwei Personen:
  • 300 Gramm Gehacktes oder Thunfisch (oder eine Veggie-Alternative)
  • 2 große Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 große Dose Tomaten
  • 1 kleine Dose Tomatenmark
  • Öl zum Anbraten
  • je einen Teelöfel von Thymian, Rosmarin, Oregano, Estragon, Salbei.
  • eine Prise Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Gehackte Zwiebeln und Knoblauchzehen in Öl andünsten, bis sie glasig sind, dann Gehacktes oder Thunfischstückchen dazutun und anbraten. Eine Tasse Wasser angießen, Tomaten aus der Dose, Tomatenmark und alle Gewürze hinzufügen und etwa zwei bis drei Stunden köcheln lassen. Dazu - natürlich - Pasta servieren.
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Tipps aus der Region

Havel-Therme in Werder eröffnet: MAZ-Leser können vorab baden und saunieren
Flughafen auf dem Rad erleben: Geführte Touren am BER starten
Ahead-Burghotel Lenzen öffnet als größtes veganes Hotel Deutschlands
Endlich wieder Kultur in der Rathenower Auferstehungskirche
Sommerkino: LED-Videowand soll nach Brandenburg/Havel locken
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Raus in den Garten

Gartenbewässerung ist eine Wissenschaft für sich - es gibt aber auch smarte Lösungen, die einfach zu bedienen sind. Imago/allOver
Gartenbewässerung ist eine Wissenschaft für sich - es gibt aber auch smarte Lösungen, die einfach zu bedienen sind. Imago/allOver
Die beste Zeit, im Sommer den Garten zu wässern, ist morgens zwischen vier und sechs Uhr. Dann ist der Boden nach der Nacht gut ausgekühlt und das Wasser verdunstet kaum. Aber wer will schon jeden Tag so früh aufstehen? Abhilfe schafft ein automatisches Gartenbewässerungssystem, mit dem sich Regner und Sprüher selbst an- und ausschalten. Dank smarter Technik kann es sogar erkennen, ob in den nächsten Stunden Regen zu erwarten ist. Wenn ja, dann bleibt der Wasserhahn natürlich zu.
Ein Bewässerungssystem kann ab 200 Quadratmeter Gartenfläche Sinn machen. Je größer der Garten und die Rasenfläche sind und je mehr Beete, Hecken und Nutzpflanzen darauf stehen, umso empfehlenswerter ist eine automatische Lösung. 
Zunächst einmal müssen sich Gartenbesitzer klar machen, welche Pflanzen sie an welchen Stellen bewässern wollen. Das A und O ist ein Bewässerungsplan. Den kann man oft online auf den Websites der Hersteller erstellen. Aber auch Gartenprofis können weiterhelfen.
Ist das Bewässerungssystem einmal installiert, hält es sich strikt an den voreingestellten Gießplan. Foto: Imago/agefotostock
Ist das Bewässerungssystem einmal installiert, hält es sich strikt an den voreingestellten Gießplan. Foto: Imago/agefotostock
Wichtige Fragen vorab: Wie lang sind die Wege von der Wasserstelle zu den Pflanzen? Wo kann kräftig gewässert werden, wo ist eine Tröpfchenberegnung sinnvoller? Schafft das ein zentrales Steuerungssystem oder braucht man eine dezentrale Lösung?
Man muss wissen, wie stark Pumpe und Gartenwasserleitung sind, wie viel Liter pro Stunde durchlaufen. Anhand dieses Wertes lässt sich berechnen, wie viele Regner und Ventile man an die Leitung anschließen kann. Das gilt für alle Systeme. Dabei ist es egal, ob die Bewässerung durch eine Zeitschaltuhr oder eine App gesteuert wird.
Es lohnt sich nicht in jedem Fall, Schläuche unterirdisch zu verlegen. Tropfschläuche oder Tropfrohre verlegt man besser oberirdisch und deckt sie dann mit Mulch ab. Das schützt sie vor Sonnenlicht und reduziert die Verdunstung. Die Verteilerleitungen werden in der Regel in 20 bis 40 Zentimetern Bodentiefe verlegt. Dann werden sie nicht zu Stolperfallen.
Bei der einfachsten Variante des Systems reicht eine Zeitschaltuhr, die zwischen dem Wasseranschluss und dem Gartenschlauch montiert wird. Sie regelt den Durchfluss durch ein Ventil. Dadurch kann man einstellen, wann und wie lange gewässert wird, zum Beispiel alle zwölf Stunden für 30 Minuten. Oder eine Stunde alle drei Tage.
Bewässerungsanlagen gibt es in verschiedenen Varianten - hier ein Beispiel. Foto: Imago/Karina Hessland
Bewässerungsanlagen gibt es in verschiedenen Varianten - hier ein Beispiel. Foto: Imago/Karina Hessland
Ein einfacher Bewässerungscomputer mit mehreren Programmen funktioniert ähnlich. Einstellbar sind da etwa Wochentage und Wochenenden, oder mehrere Durchgänge in verschiedenen Bereichen des Grundstücks.
Ein Sensor kann helfen, gezielter auf die Pflanzen einzugehen. Man baut ihn an einer Referenzstelle im Garten ein. Er misst die Bodenfeuchte und gibt entsprechende Signale an die Zentrale weiter. Nach einem ausgiebigen Regen geht das Wasser erst dann wieder an, wenn der eingestellte Wert erreicht ist.
Smarte Systeme agieren weitgehend selbstständig. Direkt an den Wasserhahn ist eine Bewässerungssteuerung angeschlossen, die das Ventil öffnet und schließt. Die Steuerung erhält dafür Anweisungen von der Zentrale, die Informationen von verschiedenen Quellen verarbeitet - zum Beispiel von einem Feuchtigkeitssensor, Temperatursensor und Lichtsensor. Aus all diesen Daten errechnet sie, wann und wie stark gewässert werden muss.
Wer die Bewässerung im Garten aus der Ferne steuern will, muss die Steuerungszentrale statt über WLAN über einen Router mit dem Internet verbinden. Dann ist es auch möglich, externe Wetterdaten einbeziehen.
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Fundstück der Woche

MAZ-Testerin Annie Talbot wäscht in der Teltower Hundewaschanlage ihre Hündin Layla. Foto: Frauke Zimmer
MAZ-Testerin Annie Talbot wäscht in der Teltower Hundewaschanlage ihre Hündin Layla. Foto: Frauke Zimmer
Heute wird es tierisch - und nass: In Teltow (Potsdam-Mittelmark) gibt es neuerdings die erste SB-Hundewaschanlage der Region. Dort können Vierbeiner gegen kleines Geld wieder duftend und fluffig gemacht werden.
Das neue Angebot in der Tierarztpraxis von Silke Riedmiller in Teltow ermöglicht es Hundesbesitzern, ihre Vierbeiner auf eine besondere Art zu verwöhnen.
Optional kann zwischen acht Programmen gewählt werden. Das warme Wasser und die anschließende Vorwäsche mit einem leichten Shampoo direkt aus dem Brausekopf gefällt Test-Hündin Layla von MAZ-Testerin Annie Talbot richtig gut. Allerdings erst nach einem Versuch, das Becken frühzeitig zu verlassen. Sie wird sanft wieder in der Mitte des Beckens positioniert. Da Layla nicht sehr verschmutzt ist, folgt statt der Hauptwäsche direkt die Feuchtigkeitskur. Dann noch das “Glanz Finish” und das Fönprogramm und Layla ist blitzeblank.
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